07.01.2013 09:00 Uhr

Thüringer Christbaum bringt weihnachtliches Flair in die Staatskanzlei

Zwei Weihnachtsbäume aus Thüringer Waldbeständen wurde heute von Forstsminister Jürgen Reinholz an die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, überreicht.
Zwei Weihnachtsbäume aus Thüringer Waldbeständen wurde heute von Forstsminister Jürgen Reinholz an die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, überreicht.

Zwei Weihnachtsbäume aus Thüringer Waldbeständen wurde heute von Forstsminister Jürgen Reinholz an die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, überreicht. Sie sollen weihnachtliches Flair in die Staatskanzlei bringen und stimmungsvoll an die besinnliche Zeit im Advent erinnern.

Die Geschichte des Weihnachtsbaums ist an sich recht jung. Doch der Brauch, in der dunklen Jahreszeit und vor allem zur Wintersonnenwende das eigene Lebensumfeld mit Lichtern, Symbolen und Gaben zu schmücken, ist uralt. Immergrüne Zweige symbolisieren seit jeher die Lebenskraft und weisen auf das Wiedererwachen der Natur im Frühling hin. Seit dem 17. Jahrhundert ist der Brauch des Aufstellens von Tannenbäumen verbreitet. In Weimar wurde im Jahre 1924 ein beleuchteter Weihnachtsbaum erstmals öffentlich in Deutschland aufgestellt.

"Ohne ihn wäre Weihnachten nur halb so schön" meinen auch Forstsminister Jürgen Reinholz und Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden verstärkt Tannen- und Fichtenkulturen zur Weihnachtsbaumgewinnung angelegt, um die steigende Nachfrage zu decken. In Thüringen ist - gemessen an den Verkaufszahlen - die Baumart Fichte der beliebteste Weihnachtsbaum direkt aus dem Wald. Durch die Landesforstverwaltung werden jedes Jahr etwa 20.000 Bäume zum Verkauf bereitgestellt. Die Baumarten Kiefer, Schwarzkiefer, Douglasie, Blau- und Stechfichte sowie die verschiedenen Tannenarten von der Edeltanne bis zur Küsten- und Nordmanntanne werden vorwiegend aus Weihnachtsbaumplantagen von privaten Land- und Forstwirtschaftsbetrieben sowie Handelsunternehmen angeboten. Der Hauptteil der Weihnachtsbäume wird jedoch heutzutage importiert. Im Wesentlichen sind dies Tannenarten aus Plantagenanbau, z. B. aus Dänemark.

Christbäume wie hier vor dem Neuen Rathaus in Sonneberg sind der Blickfang auf jedem Weihnachtsmarkt. Foto: Stadtverwaltung Sonneberg
Christbäume wie hier vor dem Neuen Rathaus in Sonneberg sind der Blickfang auf jedem Weihnachtsmarkt. Foto: Stadtverwaltung Sonneberg

Tipps zur Pflege von Weihnachtsbäumen:

- Weihnachtsbäume sind Naturprodukte, die eine gewisse Pflege und vor allem Wasser benötigen - bis zur Aufstellung kühl und feucht lagern (z. B. Balkon, Terrasse, kühles Treppenhaus) - Stammende (unten) frisch absägen und in ein Gefäß mit Wasser stellen - Verpackungsnetz bis zum Aufstellen um den Baum belassen - Baum samt Netz in den Weihnachtsbaumständer stellen und dann das Netz von unten nach oben aufschneiden und entfernen - Baum bereits einen Tag vor dem Schmücken aufstellen damit die Äste wieder in ihre natürliche Form kommen - nach dem Aufstellen ist die Wasserversorgung des Baumes wichtig - Weihnachtsbaum muss genügend Wasser bekommen (ein etwa 2 Meter hoher Weihnachtsbaum benötigt etwa 2 Liter Wasser pro Tag) - optimal geeignet sind Weihnachtsbaumständer mit integriertem Wasserbehälter - alternativ auch Gefäße mit feuchtem Sand (täglich frisches Wasser nachgießen!) möglich - tägliches Besprühen der Nadeln mit frischem Wasser fördert ebenso die Haltbarkeit und das schöne Aussehen des Baumes - lebende Weihnachtsbäume sollten max. 10 Tage im warmen Raum stehen, bei täglich frischem Wasser