07.01.2013 08:41 Uhr

100. Gemeinde mit Breitband-Internet - Netzausbau in Thüringen schreitet weiter voran

v.l.n.r.: Karsten Kluge, der Geschäftsführer der Netkom GmbH, Stefan Reindl, Vorstandsmitglied E.ON Thüringer Energie, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Hans-Jürgen Elstermann, Bürgermeister der Gemeinde Kapellendorf v.l.n.r.: Karsten Kluge, der Geschäftsführer der Netkom GmbH, Stefan Reindl, Vorstandsmitglied E.ON Thüringer Energie, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Hans-Jürgen Elstermann, Bürgermeister der Gemeinde Kapellendorf (Foto: Marcus Scheidel)
v.l.n.r.: Karsten Kluge, Geschäftsführer der Netkom GmbH, Stefan Reindl, Vorstandsmitglied E.ON Thüringer Energie, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Hans-Jürgen Elstermann, Bürgermeister der Gemeinde Kapellendorf (Foto: Marcus Scheidel)

"Heute feiern wir in Kapellendorf als 100. Gemeinde den Erfolg eines der bedeutendsten und im Koalitionsvertrag fest verankerten Ziele der Landesregierung: den weiteren Netzausbau in Thüringen. Und wir werden das Projekt weiter vorantreiben, denn alle Thüringer sollen zügig Zugang zur sozialen Erfindung Internet bekommen. Keiner darf aufgrund seines Wohnortes ausgeschlossen werden" - das sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht heute (3. November) anlässlich der Freischaltung des 100. Thüringer Ortes für Breitbandinternet.

Mittlerweile könne die Versorgung mit Breitbandinternet zwar als flächendeckend bezeichnet werden, so die Ministerpräsidentin, dennoch sei nach wie vor eine Reihe von Gemeinden – vorwiegend im ländlichen Raum – vom schnellen Internet abgeschnitten. Deshalb habe die Thüringer Landesregierung bereits 2008 gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft, mit Verbänden und Infrastrukturanbietern die Breitbandinitiative "Thüringen Online" gestartet. Sie soll über Breitband-Technologien und ihre unterschiedlichen Realisierungsmöglichkeiten informieren, Angebot und Nachfrage erheben und zusammenführen, die besten Preise an die Bürger und Kommunen kommunizieren und die Errichtung von Breitbandzugängen in Fällen, in denen eine wirtschaftlich rentable Erschließung nicht möglich ist, durch Förderungen vorantreiben. 

Lieberknecht verwies auf das Breitbandkompetenzzentrum Thüringen, dessen Internetportal als deutschlandweit umfangreichstes die Bürger informiert, sowie die Thüringer Netkom GmbH und die Firma encoLine GmbH aus Gera, mit deren Unterstützung in den vergangenen anderthalb Jahren rund 75 000 Thüringer Bürger mit schnellem Internet versorgt werden konnten.

„Wer nicht vernetzt ist, hat es schwer. Für eine Gemeinde ist das Fehlen von Breitbandinternet ein großer Nachteil im Wettbewerb – zum Beispiel bei der Ansiedlung neuen Gewerbes. Deshalb bedeuten 100 ‚Breitband-Gemeinden’ auch: 100 Gemeinden mit besseren Perspektiven“, so Lieberknecht.