07.01.2013 08:42 Uhr

Walsmann: Landesregierung lässt betroffene Kommunen nicht im Regen stehen

Soldaten der Werratalkaserne in Bad Salzungen
Soldaten der Werratalkaserne in Bad Salzungen

"Wir lassen die von den Standortplänen der Bundeswehr besonders betroffenen Kommunen nicht im Regen stehen. Ich habe deshalb heute in der Staaskanzlei die Bildung einer Arbeitsgruppe unter meiner Leitung in Auftrag gegeben, die sich mit allen Fragen beschäftigen soll, die sich aus den Bundeswehr-Plänen ergeben. In dieser Arbeitsgruppe werden alle Ressorts vertreten sein.

Soldaten des Raketenbataillons Sondershausen
Soldaten des Raketenbataillons Sondershausen

Es wird darum gehen, die Übergangsphase zu begleiten und nach möglichen Ausgleichsmaßnahmen zu suchen. Erste Gespräche, auch unter Einbeziehung der betroffenen Kommunen, sollen bereits nächste Woche erfolgen", kündigte Walsmann an.

Die Ministerin wird bereits heute im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz mit den Staatskanzleichefs der anderen Länder sowie mit Vertretern des Bundes die Folgen der Standortpläne erörtern.

Hinweis:

Mit dem neuen Stationierungskonzept der Bundeswehr sollen laut des Bundesministeriums für Verteidigung in Thüringen die Dienstposten von bisher 9000 auf 6300 reduziert werden. In der Ausgangszahl von 9000 sind noch die Dienstposten für die Wehrpflichtigen enthalten. In Thüringen soll es künftig noch zehn Standorte geben (nach der Schließung der Wehrdienstberatung in Jena). Der Bundeswehr-Standort Ohrdruf wird geschlossen.

Die bisherigen Standorte Mühlhausen und Suhl werden künftig nicht mehr als Standorte bezeichnet.