07.01.2013 08:47 Uhr

Energie Tour zeigt: Thüringen ist Vorreiter bei erneuerbaren Energien

Ministerpräsidentin während ihrer Energie-Tour bei MDC in Kölleda.
Ministerpräsidentin während ihrer Energie-Tour bei MDC in Kölleda.

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht startete am 14. Juli im Kreis Hildburghausen ihre Energie Tour durch den Freistaat. Die Regierungschefin hat sich in elf Tagen beim Besuch von insgesamt 50 Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Initiativen und Vereinen davon überzeugen können: Thüringen ist Vorreiter bei erneuerbaren Energien.

Die Ministerpräsidentin besuchte auf ihrer Energie Tour universitäre und Forschungseinrichtungen wie die Bauhaus-Universität Weimar, die Fachhochschule Jena, die FH Nordhausen, den Forschungsstandort Energiewald Thüringen oder das Fraunhofer-Anwendungszentrum Sytemtechnik AST in Ilmenau. In Arnstadt nahm die Ministerpräsidentin am 22. Juli an der Eröffnung eines neuen Kompetenzzentrums für Photovoltaik bei Bosch Solar Energy teil. In Kölleda bei MDC Power checkte sie beim Produktionsstart einen neuen umweltfreundlichen Vierzylinder Benzinmotor. Am Hohenwartestausee besichtigte sie das größte Wasserkraftwerk an der Saale.

Bei ExtraEnergy informierte sich Lieberknecht über die Zukunft von Elektrofahrrädern auch mit Blick auf die touristische Vermarktung des bergigen Thüringen. Bei Probefahrten mit Elektro-Autos war die Ministerpräsidentin bei Opel in Eisenach und bei der FRÄGER Antriebstechnik GmbH in Altenburg unterwegs. Bei Herstellern von Leuchten und Solarzellen verschaffte sie sich einen Überblick über die Produktion effizienter und umweltfreundlicher Energieträger. Bei der ContiTech AG in Waltershausen standen energiesparende Produktionsweisen ebenso wie bei der MAZET GmbH in Unterwellenborn oder der Meuselwitz Guss Eisengießerei GmbH auf dem Programm der Energie Tour. Bei Agrargenossenschaften besichtigte die Ministerpräsidentin Biokraftwerke und infromierte sich über den Anbau und die Nutzung von nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen zur Energiegewinnung. In Suhl besuchte Lieberknecht einen umwelt- und klimafreundlichen Kindergarten. Auf dem Besuchsprogramm der Energie Toru standen weiter die Besichtigung von Windkraft-, Wasserkraft-, Solar- und Geothermieanlagen.

     Ministerpräsidentin Lieberknecht mit Geschäftsführer Torsten Köhler während der Betriebsbesichtigung bei der Firma MAZET GmbH in Unterwellenborn.
Ministerpräsidentin Lieberknecht mit Geschäftsführer Torsten Köhler während der Betriebsbesichtigung bei der Firma MAZET GmbH in Unterwellenborn.

Die Energie Tour begann in Friedrichshöhe. Dort standen als erstes Gespräche zum Thema Energietransport und 380-kV-Leitung auf dem Programm. Der Thüringer Wald ist als Naturpark und als Erholungsgebiet ein sensibler Bereich. Seit Jahren wird deshalb über den Bau der 380-kV-Leitung über den Thüringer Wald heftig diskutiert. Anfang Juli hatte die Ministerpräsidentin im Deutschlandfunk eine Kompensation für Gemeinden gefordert, die vom Bau der Stromtrassen betroffen sind. Diese solle 40.000 Euro pro Kilometer in den betroffenen Gemeinden betragen, um damit Nachteile im Zusammenhang mit dem Bau der Stromtrasse auszugleichen.

Die erste Station am zweiten Tag der Energie Tour war die Energiewald Thüringen GmbH, proBERTA e.V. Im Mittelpunkt der Besichtigung standen innovative Wege im Bereich Bioenergie, so unter anderem Forschungsreihen und Versuchsstände am Forschungsstandort „In der Aue“.

BERTA steht dabei für B Bio E Energie R Region T Thüringer A Ackerebene, sie befindet sich nördlich der Landeshauptstadt Erfurt und umfasst eine Fläche von ca. 32.400 ha. Hier leben in 23 Ortschaften ca. 49.000 Einwohner. In der von Acker- und Obstbau geprägten Region rund um die Fahner Höhen soll der Bereich Bioenergie die wirtschaftliche Zusammengehörigkeit der Projektregion stärken, ausbauen und langfristig sichern. Dies kann nur erreicht werden, wenn die in der Region vorhandenen Potenziale der Bioenergie gemeinsam erschlossen, umgesetzt und vermarktet werden. Gegenwärtig besteht das Netzwerk BERTA aus 30 Akteuren.

     Ministerpräsidentin Lieberknecht und Karl-Friedrich Stracke, Vorsitzender des Vorstandes und Geschäftsführer der Adam Opel AG bei einer Probefahrt mit dem neuen Opel Ampera.
Ministerpräsidentin Lieberknecht und Karl-Friedrich Stracke, Vorsitzender des Vorstandes und Geschäftsführer der Adam Opel AG bei einer Probefahrt mit dem neuen Opel Ampera.

Die Energie Tour wurde am 18. Juli bei der Adam Opel AG in Eisenach fortgesetzt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht informierte sich vor Ort über die aktuelle Lage, die Zukunftsperspektiven und den Energiesparplan der Adam Opel AG unter besonderer Berücksichtigung des Standortes Eisenach. Auf dem Programm stand auch eine Testfahrt mit dem Opel Ampera. Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke stellte der Regierungschefin das neue Elektroauto vor. Nach Angaben des Herstellers verfügt der neue Opel Ampera über ein einzigartiges elektrisches Antriebssystem mit verlängerter Reichweite. Lieberknecht lobte die Initiativen von Opel bei der Senkung des CO2-Ausstoßes und bei der Verminderung des Energieverbrauchs.

Am nächsten Tag stand an der Bauhaus-Universität Weimar die Besichtigung des Experimentalbaus green:house auf dem Programm. Ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Mag. Arch. Walter Stamm-Teske ist der Baustoff Holzbeton. Mit diesem Material sollen die positiven Eigenschaften des Massivbaus mit denen des Holzbaus kombiniert werden. Durch die hervorragende Wärmedämmfähigkeit des Wandaufbaus, kombiniert mit einfacher, aber effektiver Gebäudetechnik, wird der Passivhausstandard erreicht. Das experimentelle Bauen auf dem Campus der Bauhaus-Universität steht in der Federführung der Fakultät Architektur. Diese versteht sich als Werkstatt, Laboratorium und fachübergreifender Innovationspool. Die Ministerpräsidentin würdigte den Experimentalbau als beeindruckendes Projekt. Es sei ein hervorragendes Praxisbeispiel für Energieeffizienz sowie für eine gelungene Zusammenarbeit von Industrie und Forschung. Hier werde die beste Tradition des Bauhauses und in enger Verbindung mit ganz konkretem Handwerk fortgesetzt.

In Suhl wurde die Ministerpräsidentin am Mittag von Kindern begrüßt.
In Suhl wurde die Ministerpräsidentin am Mittag von Kindern begrüßt.

In Suhl wurde die Ministerpräsidentin am Mittag von Kindern begrüßt. Vor fast genau zwei Jahren erfolgte der Spatenstich zu der Kindertagesstätte Kinderland, die als ökologischer Holzbau errichtet wurde. Die KITA, die im September eröffnet werden soll, ist für drei Kindergartengruppen sowie zwei Kinderkrippengruppen ausgerichtet. Das Gebäude und die Freianlagen sind kindgerecht gestaltet. Als Baustoff wurde heimisches Holz für die Gebäudekonstruktion verwendet. Beim Bau wurde die Sicherung einer energieökonomischen und somit dauerhaften kostengünstigen Lösung angestrebt. Der Neubau ist ein aktiver Beitrag der Stadt Suhl zum Klimaschutz. Maßgeblich dafür ist der Einsatz des Werkstoffes Holz. Der nachwachsende Rohstoff entzieht der Atmosphäre große Mengen von Kohlendioxyd. In dem verbauten Material – 110 Kubikmeter Fichtenholz – sind etwa 102 Tonnen Kohlendioxyd gebunden und damit als Treibhausgas der Atmosphäre entzogen.

Am Mittwoch (20. Juli) stand ein Besuch der Bioenergiestadt Schkölen auf dem Programm der Energie Tour. Bei der AGS Agrargenossenschaft e.G. wurde eine Biogasanlage besichtigt. Diese Anlage ist seit dem Jahr 2006 in Betrieb und erzeugt eine Leistung von 1,3 Megawatt. Der gewonnene Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist. Eine gute Zukunftsperspektive für die 15 Mitarbeiter sieht die Agrargenossenschaft neben der Bioenergie in der Aqua-Kultur, speziell in der Wells-Aufzucht.

In der BKS Bio-Kraftwerk Schkölen GmbH informierte sich Lieberknecht von dem Einsatz von natur belassenem Waldholz bei der Energiegewinnung aus Holzhackschnitzeln. Im Biokraftwerk werden 5,6 MW an Elektroenergie und 17,2 MW Wärmeenergie erzeugt. Mit der gewonnenen Energie können 16.000 Haushalte mit Strom und ein Gewächshaus von 90.000 m2 mit der nötigen Wärmeenergie versorgt werden. Der Betrieb beschäftigt 13 Mitarbeiter.

Das Thema erneuerbare Energie stand auch im Mittelpunkt des Besuchs der NESTRO-Lufttechnik GmbH in Schkölen. In der Strohheizanlage wird jährlich aus 180 Tonnen Stroh insgesamt eine Wärmeenergie von 390 kW erzeugt. Damit können der gesamte Betrieb, einschließlich Werkhalle, Büroräume und ein kleines Hotel beheizt werden. In dem Betrieb sind 105 Mitarbeiter beschäftigt und 20 Azubis befinden sich in der Ausbildung.

In der BKS Bio-Kraftwerk Schkölen GmbH informierte sich Lieberknecht über den Einsatz von natur belassenem Waldholz bei der Energiegewinnung aus Holzhackschnitzeln.
In der BKS Bio-Kraftwerk Schkölen GmbH informierte sich Lieberknecht über den Einsatz von natur belassenem Waldholz bei der Energiegewinnung aus Holzhackschnitzeln.

Der fünfte Tag der Sommer Tour begann an der Fachhochschule Jena. Dort besuchte die Ministerpräsidentin den Kompetenzkreis „Regenerative Energien und Ressourceneffizienz“. Dieser Fachbereich wurde im Herbst 2009 gegründet. Der Kompetenzkreis beschäftigt sich mit der Entwicklung und Analyse von regenerativen Energiequellen sowie mit der theoretischen und experimentellen Untersuchung zur effizienten Nutzung bzw. Ausnutzung von Ressourcen. Im Fachbereich Maschinenbau wurden im schalltoten Raum des Akustiklabors für Lärm- und Akustikforschung der Ministerpräsidentin Lärmmessungen an einem Pflanzenölmotor vorgestellt. Dabei erfolgten Lärmmessungen mit einer akustischen Kamera . Prof. Spessert erläuterte dabei Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten. Darüber hinaus informierte sich die Ministerpräsidentin über Hybride Sonnenkollektoren, deren Patenrechte bei der FH Jena liegen.

Am Donnerstag (21. Juli) besuchte die Ministerpräsidentin auf ihrer Energie Tour die enertec Kraftwerke GmbH in Mühlhausen. Dort informierte sich die Regierungschefin über die Produktion energieeffizienter Blockheizkraftwerke. Die Mühlhäuser Firma fertigt und vertreibt gegenwärtig Blockheizkraftwerke in den Leistungsgrößen von 10 bis 400 kW elektrisch als anschlussfertiges Serienprodukt.

In den gefertigten Blockheizkraftwerken werden regenerative Energieträger wie Bio- oder Klärgas von modernen Verbrennungsmotoren in elektrische Energie umgewandelt. Die bei der Verbrennung frei werdende thermische Energie wird ebenfalls genutzt, um angeschlossene Verbraucher wie zum Beispiel Fernwärmenetze oder landwirtschaftliche Anlage mit Wärme zu versorgen. Die dadurch erreichte Gesamtenergieausbeute liegt bei rund 85 Prozent der eingesetzten Primärenergie. Die Produktpalette wurde um ein Kompaktmodul  mit einer Leistung von 50 kW(el.) erweitert. Diese Kompaktmodule sind besonders für die dezentrale Energieversorgung von Betrieben, Krankenhäusern und kommunalen Einrichtungen interessant. Mit Blick auf Privatkunden befinden sich weitere Systemlösungen mit ca. 10 und 25 kW(el.) in der Vorproduktionsphase.

Ministerpräsidentin Lieberknecht im neuen Kompetenzzentrum für Photovoltaik bei Bosch Solar Energy in Arnstadt.
Ministerpräsidentin Lieberknecht im neuen Kompetenzzentrum für Photovoltaik bei Bosch Solar Energy in Arnstadt.

Mit einem Festakt wurde am Freitag (22. Juli) in Arnstadt bei Bosch Solar Energy im Beisein der Ministerpräsidentin ein neues Kompetenzzentrum für Photovoltaik eröffnet. Die Bosch-Gruppe hat am Standort mehr als eine halbe Milliarde Euro investiert. Das Kompetenzzentrum vereinigt die Zentrale des Geschäftsbereichs Solar Energy, die Forschung und Entwicklung, die Fertigung von Solarzellen und –modulen sowie ein Ausbildungszentrum unter einem Dach. Anlässlich der Eröffnung sagte Lieberknecht: „Bosch investiert mit dem neuen Zentrum für Photovoltaik in Arnstadt in eine Zukunftstechnologie. Thüringen ist der grüne Motor Deutschlands, das wird gerade auch durch das Engagement des Bosch-Konzerns deutlich.“ Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bosch-Gruppe, Franz Fehrenbach, erklärte: „Der Standort Arnstadt ist von nun an das Kompetenzzentrum. Von dort aus werden alle weltweiten Aktivitäten rund um die Photovoltaik von Bosch geplant und gesteuert.“

Am achten Tag der Energie Tour informierte sich die Ministerpräsidentin bei der UGN Umwelttechnik GmbH in Gera über technische Möglichkeiten zur Verbesserung der Luftqualität bei Gärprozessen in Biokraftanlagen. Auf dem Programm stand die Besichtigung einer sich im Aufbau befindlichen Produktionsanlage für Filtergranulat. Die Umweltechnik GmbH sorgt mit ihren Produkten für reine und saubere Luft durch die Produktion von Biofiltern. Damit wird die Geruchsbelästigung durch Schwefelwasserstoff minimiert, der bei der Vergärung von organischen Stoffen bei der Erzeugung von Biogas entsteht. Die UGN Umwelttechnologie GmbH plant und baut externe chemisch-biologische Biogasentschwefelungs- sowie externe chemisch-biologische Abluftreinigungsanlagen für Biogasanlagen und leistet damit einen wichtigen Beitrag, damit die Luft wieder umweltfreundlicher und sauberer wird.

     Ministerpräsidentin Lieberknecht im Gespräch mit Herbert Zälsmann bei der Firma UGN Umwelttechnik GmbH.
Ministerpräsidentin Lieberknecht im Gespräch mit Herbert Zälsmann bei der Firma UGN Umwelttechnik GmbH.

Völlig neue Facetten ihrer gegenwärtigen Energie Tour durch Thüringen lernte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht am neunten Tag im Saale-Orla-Kreis und im Kreis Saalfeld-Rudolstadt kennen. Auf der ersten Station konnte sich die Ministerpräsidentin in Tanna bei einem Besuch des ExtraEnergy e.V. über die guten Zukunftschancen von Leicht-Elektro-Fahrzeugen (LEV) überzeugen. Der seit 1992 bestehende unabhängige Verein ist zu einer Testinstanz für Pedelecs und E-Bikes geworden. Der Verein hat dieses Marktsegment in den vergangenen 19 Jahren mitentwickelt. Die Aktivitäten des Vereins dienen der Verbreitung und nachhaltigen Entwicklung von LEVs. So veranstaltet der ExtraEnergy e.V. Fachkonferenzen, Fachmessen, regt Innovationen an, schützt Verbraucher und berät Industrie und Politik. Mit Produkttests, mobilen Testparcours und Infoangeboten zeichnet ExtaEnergy Qualität aus und hilft somit bei der nachhaltigen Entwicklung des LEV Marktes. Die Regierungschefin war beeindruckt von den zahlreichen Nutzungsmöglichkeiten der mit E-Antrieb versehenen Bikes und Pedelecs. Hervorragend fand sie die Idee von Vereinschef Hannes Neupert, das bergige Thüringen durch ein verbessertes Angebot elektrisch betriebener Fahrräder touristisch besser zu vermarkten.

Der vorletzte Tag der Energie Tour von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begann in der Sinoi GmbH in Nordhausen. Diese Produktionsstätte steht als ein Technologie- und Know-how-Center für die Entwicklung und Produktion von Rotorblättern. Sinoi hat sich als zuverlässiger und unabhängiger Hersteller von erstklassigen Qualitätsrotorblättern einen Namen gemacht. So wurde hier das hocheffiziente Rotorblatt SI 50.3 für Windkraftanlagen mit einer Leistung von 2,5 MW entwickelt. Durch die Entwicklung neuer Profile konnte die Blattlänge vergrößert, die Leistung gesteigert und gleichzeitig die Last verringert werden. Mit einer Rotorblattlänge von 50,3 Metern bzw. einem Rotordurchmesser von 103 Metern gelang der Vorstoß in eine neue Dimension. Es handelt sich dabei um eine neue, innovative Leistungsklasse von Windenergieanlagen, die für windschwache Standorte im Binnenland entwickelt und optimiert wurden. Ein wichtiger Faktor in der qualitätsintensiven und modernen Fertigung der Rotorblätter ist die hochqualifizierte Belegschaft, die über Erfahrungen bei der Herstellung von weit über 1.000 Rotorblättern der Multi-Megawatt-Klasse verfügt.

In Möbisburg bei Waltersleben besichtigte die Ministerpräsidentin Lieberknecht einen Windpark.
In Möbisburg bei Waltersleben besichtigte die Ministerpräsidentin Lieberknecht einen Windpark.

Nach 47 Stationen begann die letzte Etappe der Energie Tour von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht bei MDC in Kölleda. Noch vor einem Jahr hatte die Regierungschefin den 1.000.000 Motor „Made in Kölleda“ signiert und mit dem ersten Spatenstich den Grundstock für die Erweiterung der im Jahr 2008 fertig gestellten Montagehalle um 14.000 m2 gelegt. Im Zuge dieses Umbaus für die neue Motorengeneration sind bis dato rund 100 Millionen Euro in den Standort Kölleda investiert worden. In der neu entstandenen Werkhalle beginnt der Produktionsstart des neuen Motors M 270 mit einem Leck-Test, den die Ministerpräsidentin starten wird. Dabei wird der erste produzierte Motor auf seine Dichtigkeit überprüft. So wird festgestellt, dass der Motor kein Leck hat und voll funktionsfähig ist. Die neue umweltschonende Generation von Motoren ist für die A- und B-Klasse von Mercedes bestimmt.

Mit dem Besuch der FEG Fertigungs- und Entwicklungs GmbH endete die Energie Tour nach 50 Stationen bei einem Entwickler von Solar- und Photovoltaikanlagen.

Impressionen von der Energietour 2011