07.01.2013 08:52 Uhr

Sommerfest der Thüringer Landesvertretung

Sommerfest der Thüringer Landesvertretung
Sommerfest der Thüringer Landesvertretung

Ganz im Zeichen von Franz Liszt stand das traditionelle Sommerfest der Thüringer Landesvertretung im Herzen von Berlin. An mehr als 30 Ständen präsentierte sich der Freistaat, dessen Schaufenster die Landesvertretung in der Hauptstadt ist.

Zum Sommerfest wurden mehr als 1600 Gäste erwartet. Der Freistaat warb für die Landesausstellung „Franz Liszt. Ein Europäer in Weimar“, die vom 24. Juni bis zum 31. Oktober in der Klassikerstadt zu sehen ist. Der Ausstellungsteil im Schillermuseum Weimar folgt den Stationen Liszts in ganz Europa bis nach Weimar. Die Ausstellung im Weimarer Schlossmuseum ist Liszt und der Entwicklung des Klaviers im 19. Jahrhundert gewidmet.

In der Liszt-Lounge diskutierten Europaministerin Marion Walsmann, Kulturminister Christoph Matschie und der Präsident der Musikhochschule „Franz Liszt“, Christoph Stölzl, mit den Gästen. Die Klassikerstadt Weimar nutzte die Gelegenheit, um erneut auf das Kunstfest aufmerksam zu machen.

Eröffnung Ministerpräsidentin Lieberknecht
Eröffnung Ministerpräsidentin Lieberknecht

Die Stadt Altenburg rührte die Werbetrommel für das Deutsche Trachtenfest, das im kommenden Jahr in der Ostthüringer Stadt ausgerichtet wird. Darüber hinaus gaben u.a. die Landeshauptstadt Erfurt, die Wartburgstadt Eisenach, die Lichterstadt Jena und Meiningen ihre Visitenkarte ab.

Der Info-Stand der Point-Alpha-Stiftung erinnerte an die jahrzehntelange deutsche Teilung und an die deutsche Wiedervereinigung als einen Glücksfall der Geschichte. Manchem Gast wurde da noch einmal bewusst, dass nur wenige Meter von der Mohrenstraße entfernt einst die Berliner Mauer verlief.

Kulinarisch kamen alle Gäste bei Thüringer Rostbratwürsten und Thüringer Bier voll auf ihre Kosten.

Ministerpräsidentin Liebernecht (2. v.l.) mit Bildungsminister Matschie (l.) und der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei Walsmann (r.)
Ministerpräsidentin Liebernecht (2. v.l.) mit Bildungsminister Matschie (l.) und der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei Walsmann (r.)