Thüringen soll das energieeffizienteste Bundesland werden
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- Die Solartechnik ist in Thüringen gut aufgestellt.
„Thüringen soll das energieeffizienteste Bundesland werden!“, das sagte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zum Abschluss des Thüringer Energiegipfels in Weimar. Nach den Worten der Ministerpräsidentin setzt sich Thüringen ambitionierte Ziele, die aber realisierbar sind. So wird im Freistaat ein Anteil der erneuerbaren Energien am Nettostromverbrauch bis 2020 von 45 Prozent angestrebt. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch soll 30 Prozent bis 2020 erreichen.
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- "Thüringen soll das energieeffizienteste Bundesland werden!", erklärte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht vor Medienvertretern zum Abschluss des Thüringer Energiegipfels.
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sprach sich in ihrer Rede auf dem Thüringer Energiegipfel für einen neuen Energie-Konsens im Freistaat aus. Nach den Worten der Ministerpräsidentin ist der Ausstieg aus der Atomkraft nach der Übereinkunft der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin endgültig und unwiderruflich. Der Umstieg auf erneuerbare Energien und die Umsetzung dieser ambitionierten Ziele brauchen Leidenschaft, Ideen und Ideale. Das Ausstiegsszenario aus der Atomkraft müsse in ein Einstiegsszenario für erneuerbare Energien münden.
Die Ministerpräsidentin verwies darauf, dass Thüringen mit Blick auf die erneuerbaren Energien ein Vorbildland werden will. Thüringen verfügt schon heute im Bereich Solar und Biomasse über große Potenziale. Die Biomasse hat einen Anteil von 86 Prozent an den erneuerbaren Energien – auch in der Solartechnik ist Thüringen gut aufgestellt.
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- Matthias Machnig, Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, und Prof. rer. pol. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Berlin, eröffnen den Energiegipfel.
Die erneuerbaren Energien sind in Thüringen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden, erklärte Wirtschaftsminister Matthias Machnig. Der Minister sieht in dem Ausbau der erneuerbaren Energien ein großes Konjunktur- und Investitionsprogramm.
Wissenschaftsminister Christoph Matschie kündigte auf dem Energiegipfel an, dass Thüringen in den nächsten zwei Jahren die Forschung für erneuerbare Energien mit 12 Millionen Euro fördern will.
Am Mittwoch, dem 8. Juni 2001, fand in dem Congress Centrum Neue Weimarhalle der Thüringer Energiegipfel statt. Auf dem Energiegipfel wurden Grundlinien und Strategien für eine risikoarme, klimafreundliche, nachhaltige, innovationsorientierte und bezahlbare Energieversorgung erörtert. Die erneuerbaren Energien sind die Zukunft der Energieversorgung in Thüringen.
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- Prof. Dr. Jörg Wagner, Rektor der Fachhochschule Nordhausen, Prof. Dr. Werner Bidlingmaier, Bauhaus-Universität Weimar, und Hans-Ulrich Mönnig, Präsident der Ingenieurkammer Thüringen im Gespräch.