Antrittsbesuch des Botschafters der Schweizerischen Eidgenossenschaft
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- Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Schweizerische Botschafter, Dr. Tim Guldimann
Der Schweizerische Botschafter, Dr. Tim Guldimann, stattete am 6. Mai 2011 Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht seinen Antrittsbesuch ab. Das Treffen fand in der Thüringer Staatskanzlei statt.
Ministerpräsidentin und Botchafter vereinbarten, gemeinsame Projekte im Rahmen des Reformationsjubiläums anzubahnen, um Thüringen in der Schweiz als ostdeutsches Land und als Stammland der Reformation besser bekannt zu machen. So soll u. a. ein Austauschprojekt zwischen Gymnasien der Schweiz und Thüringens initiert werden.
Ein weiteres Thema des Gespräches waren – mit dem Schwerpunkt Wirtschaft - die Beziehungen zwischen Thüringen und der Schweiz.
Deutschland ist für die Schweiz mit Abstand der wichtigste Handelspartner vor Italien, Frankreich und den USA. Im Jahr 2010 hat das bilaterale Handelsvolumen 74 Milliarden Euro betragen, über 25 Prozent des gesamten Außenhandels der Schweiz.
In Thüringen gibt es gut 40 Unternehmen mit rund 3.500 Beschäftigten. Dazu zählen u. a. Stollwerk in Saalfeld, Garant in Ichtershausen, Zimbo in Suhl, Thüringer Behälterglas in Schleusingen, Bystronic in Gotha und REHAG in Triptis.
Von den Thüringer Unternehmen exportieren 551 Firmen Güter in die Schweiz. Zu den wichtigsten zählen Waren aus Kunststoffen sowie Stab- und Profileisen, Druckerzeugnisse, medizinische Geräte, Eisen-, Blech- und Metallwaren.
Außerdem ging es bei dem Treffen um das Liszt-Jahr 2011 und die zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen des kulturellen Themenjahres, das Dr. Guldimann auch durch seine Mitgliedschaft im Ehrenkomitee unterstützt. Insbesondere sprachen Ministerpräsidentin und Botschafter über die Landesausstellung „Franz Liszt. Ein Europäer in Weimar“ vom 24. Juni bis zum 30. Oktober und den Festakt anlässlich des 200. Geburtstages am 22. Oktober im Weimarer Nationaltheater.