Tag der offenen Tür der Thüringer Staatskanzlei
Zahlreiche Thüringerinnen und Thüringer nutzten am Samstag die Gelegenheit, um Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht an ihrem Amtssitz in der Thüringer Staatskanzlei über die Schulter zu schauen. Die Hausherrin führte die Gäste selbst durchs Haus und gewährte ihnen Einblicke in ihr Dienstzimmer, in den Kabinettsaal und in die gute Stube des Hauses, den Barocksaal.
Das „Machtzentrum“ Thüringens zeigte sich als ein Haus, das allen Bürgerinnen und Bürgern offen steht. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und um mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und der Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefin der Staatskanzlei, Marion Walsmann, ins Gespräch zu kommen. Beide Politikerinnen erläuterten, wie in der Staatskanzlei politische Planung in Handeln umgesetzt wird, zum Beispiel wie Gesetze vom Kabinett auf den Weg gebracht werden und welche Schritte notwendig sind, bis sie im Landtag verabschiedet werden können.
Im Büro der Ministerpräsidentin und im Kabinettsaal konnten die Besucher nicht nur einen räumlichen Eindruck darüber gewinnen, wo Politik gestaltet wird, sie erhielten in Gesprächen auch viele Hintergrundinformationen über die Arbeit des Thüringer Kabinetts.
In den Führungen durch die historischen Räume der Staatskanzlei berichteten Erfurter Stadtführer über die Geschichte des Hauses. Hier soll es während des Erfurter Fürstenkongresses im Jahre 1808 zur historischen Begegnung von Kaiser Napoleon mit Goethe gekommen sein. Hier lud Statthalter Dalberg die Erfurter Bevölkerung zu seinen berühmten Assembleen in die Kurmainzische Statthalterei ein.