07.01.2013 08:51 Uhr

Empfehlungen zum Entwurf der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt

Der Beirat für nachhaltige Entwicklung hat seine Empfehlungen zum Entwurf der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wurde das Papier durch Prof. Dr. Wesselak, dem Vorsitzenden des Beirates, in der Thüringer Staatskanzleiüberreicht.
Der Beirat für nachhaltige Entwicklung hat seine Empfehlungen zum Entwurf der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wurde das Papier durch Prof. Dr. Wesselak, dem Vorsitzenden des Beirates, in der Thüringer Staatskanzleiüberreicht.

Der Beirat für nachhaltige Entwicklung hat heute (29. März 2011) seine Empfehlungen zum Entwurf der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wurde das Papier durch Prof. Dr. Wesselak, dem Vorsitzenden des Beirates, in der Thüringer Staatskanzleiüberreicht. 

Thüringen sieht sich als „Grünes Herz Deutschlands“ dem Gedanken der Nachhaltigkeit in besonderer Weise verpflichtet. Historisch gesehen ist Thüringen eine Kernregion nachhaltiger Entwicklung - Fürstin Anna Amalia hat bereits im 18. Jahrhundert als erste Regentin die Forstwirtschaft am Leitbild der Nachhaltigkeit ausgerichtet.

Das Thüringer Kabinett hat im Sommer 2008 die Einrichtung einer Staatssekretärsarbeitsgruppe für nachhaltige Entwicklung unter der Leitung des Chefs der Staatskanzlei beschlossen. Diese Arbeitsgruppe soll Inhalte, Ziele, Indikatoren und Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung definieren und dem Kabinett den Entwurf einer Nachhaltigkeitsstrategie vorlegen.

Der Beirat für nachhaltige Entwicklung wurde auf der Grundlage eines im Mai 2008 gefassten Landtagsbeschlusses Anfang des Jahres 2009 berufen.

Die Aufgaben des Beirates umfassen:

  • Ein Leitbild einschließlich Kernindikatoren zur nachhaltigen Entwicklung in Thüringen zu erarbeiten, dieses in einem öffentlichen Konsultationsprozess zu erörtern und es der Landesregierung zur Annahme zu empfehlen;
  • In ausgewählten Schwerpunktfeldern Maßnahmen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln sowie auf deren Umsetzung hinzuwirken;
  • In Form von Veranstaltungen, Schulungen und Workshops kontinuierlich für eine nachhaltige Entwicklung in Thüringen im Sinne des Leitbildes und der Schwerpunktfelder einzutreten und alle Bürgerinnen und Bürger zur Mitwirkung zu ermutigen.
Mit der Übergabe der Empfehlungen schließt der Beirat seine Arbeit für diese Berufungsperiode, die am 31.März endet, ab. Ein neuer Beirat soll zeitnah berufen werden.
 
Aus den Empfehlungen und den Beiträgen der Ministerien ist nun durch die Staatssekretärsarbeitsgruppe unter Vorsitz der Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Marion Walsmann, die Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln und der Landesregierung zur Beschlussfassung zuzuleiten. Danach wird sich der Landtag mit der Nachhaltigkeitsstrategie auseinandersetzen.
 
Der Beirat für nachhaltige Entwicklung hat seine Empfehlungen zum Entwurf der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wurde das Papier durch Prof. Dr. Wesselak, dem Vorsitzenden des Beirates, in der Thüringer Staatskanzleiüberreicht.
Der Beirat für nachhaltige Entwicklung hat seine Empfehlungen zum Entwurf der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wurde das Papier durch Prof. Dr. Wesselak, dem Vorsitzenden des Beirates, in der Thüringer Staatskanzleiüberreicht.