07.01.2013 08:42 Uhr

Lieberknecht und Juncker für gemeinsames Vorgehen bei zukünftiger EU- Förderung

Lieberknecht und Juncker für gemeinsames Vorgehen bei zukünftiger EU- Förderung; Foto © 2011 SIP Luxembourg / Luc Deflorenne, alle Rechte vorbehalten
Lieberknecht und Juncker für gemeinsames Vorgehen bei zukünftiger EU- Förderung; Foto © 2011 SIP Luxembourg / Luc Deflorenne, alle Rechte vorbehalten

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Jean-Claude Juncker trafen heute auf Einladung des luxemburgischen Premiers im Staatsministerium in der Hauptstadt des Großherzogtums zusammen. Dabei standen die thüringisch-luxemburgischen Beziehungen sowie EU-Themen auf der Agenda.

Juncker und Lieberknecht waren sich einig, dass es angemessene Übergangsregelungen für die nach 2013 aus der Höchstförderung ausscheidenden Regionen geben muss.

Lieberknecht: "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der jungen Länder haben sich in den vergangenen Jahren – auch durch die EU-Strukturförderung - stark verbessert. So konnte das Thüringer Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner gemessen am EU-Durchschnitt von 1991 bis 2007 mehr als verdoppelt werden. Dennoch haben wir noch Aufholbedarf. Dem muss auch bei der Förderung entsprochen werden."

"Bei der geplanten Reform der europäischen Agrarpolitik warne ich davor, bestimmte Betriebsgrößen zu benachteiligen. Mehrheitlich größere Thüringer Landwirtschaftsbetriebe wären dann benachteiligt", sagte Lieberknecht weiter.

Juncker und Lieberknecht betonten zudem, Hochschulkooperationen und den wissenschaftlichen Austausch zwischen dem Freistaat und Luxemburg voranzubringen.Lieberknecht lud Juncker nach Thüringen ein. Ein möglicher Anlass könne die Preisverleihung am Point Alpha am 18. Juni 2011 sein.

Großes Interesse äußerte Juncker am Programm des Liszt-Jahres. Liszt sei auch in Luxemburg eine bekannte Größe. In Luxemburg gab der Künstler sein letztes Konzert.