Lisztjahr: Franz Liszt 1811 – 1886. Ein Europäer in Thüringen
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- Vor dem Eröffnungskonzert "Lebenslinien" zum Lisztjahr trafen sich Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, der Festredner und Träger des Franz Liszt Ehrenpreises Weimar - Bayreuth 2011, Sir Alfred Brendel, und Prof. Wolfram Huschke, Präsident der Deutschen Liszt-Gesellschaft (v.l.n.r.) zu einem kurzen Gespräch.
Am 16. Februar wurde in Weimar das Lisztjahr feierlich mit einem Akademischen Festakt eröffnet. Das Eröffnungskonzert fand am Abend in der Weimarhalle statt. Die Staatskapelle Weimar spielte Werke von Liszt, Beethoven und Strauss. Vor dem Konzert trafen sich Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Prof. Dr. Christoph Stölzl, Präsident der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Festredner und Träger des Franz Liszt Ehrenpreises Weimar - Bayreuth 2011, Sir Alfred Brendel, und Prof. Wolfram Huschke, Präsident der Deutschen Liszt-Gesellschaft zu einem kurzen Gespräch.
Im Vorfeld der Eröffnung des Lisztjahres würdigte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht Franz Liszt als europäischen Visionär: "Das Lebenswerk Franz Liszts sind nicht nur seine Werke. Es ist auch seine Weltoffenheit, es sind das Denken, das Tun und das Sein als Europäer, die noch bis heute vielfältig nachwirken. Grenzen nicht als Schranken verstehen, Grenzen zu überwinden als Chance begreifen - Liszt hat Grenzen überschritten.“ Kulturminister Christoph Matschie sagte: „Franz Liszt war ein genialer Pianist, Dirigent und Komponist von Weltrang. Im Liszt-Jahr haben wir die Möglichkeit, sein reiches musikalisches Werk aus heutiger Sicht neu zu erschließen und Liszt über die Landesgrenzen hinaus noch bekannter zu machen.“
Dem Pianisten Sir Alfred Brendel wurde während des Festaktes der Franz Liszt Ehrenpreis Weimar – Bayreuth 2011 verliehen.
200. Geburtstag Franz Liszt (mit freundlicher Genehmigung der Thüringer Tourismus GmbH)
Im Mittelpunkt des Lisztjahres steht die Landesausstellung unter dem Motto: „Franz Liszt 1811 -1886. Ein Europäer in Weimar“, die am 26. Juni 2011 im Schillermuseum Weimar eröffnet wird und bis zum 31. Oktober zu sehen ist. Im Stadtschloss der Klassikerstadt sind die Flügel zu sehen und auch teilweise zu hören, die Franz Liszt auf seinen Konzerttourneen durch Europa begleiteten. Ein weiterer Höhepunkt ist das „Kunstfest Pèlerinages ‚Vision’“, das in diesem Jahr „mit viel Liszt“ das Publikum vom 19. August bis zum 11. September nach Weimar holen will.
Weitere Programmpunkte sind:
- die Orgelweihe der Franz-Liszt-Gedächtnisorgel, die nach einer umfangreichen und gründlichen Restaurierung am 8. Mai in der Weimarer Herz-Jesu-Kirche erfolgen wird,
- ein Konzert am 9. Juli auf der Wartburg unter dem Motto: „Franz Liszt: Die Legende von der heiligen Elisabeth“ mit Solisten, dem MDR-Chor und dem Sinfonieorchester des Ungarischen Rundfunks und
- eine Sonderausstellung auf der Wartburg in Eisenach zum Thema: „Franz Liszt und die Wartburg“.
Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt am 22. Oktober findet im Deutschen Nationaltheater Weimar der Festakt des Freistaates Thüringen statt, an dem auch Bundespräsident Christian Wulff teilnehmen wird.
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Franz Liszt 1811 - 1886. Ein Europäer in Thüringen.
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