07.01.2013 08:45 Uhr

Thüringen präsentiert sich auf der Internationalen Grünen Woche

Foto: Einen Blumenstrauß aus Wurst gab es für Christine Lieberknecht von Rosenkönigin Josephine Wapsa.
Einen Blumenstrauß aus Wurst gab es für Christine Lieberknecht von Rosenkönigin Josephine Wapsa.

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Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz haben am Samstag (22. Januar 2010) die Internationale Grüne Woche in Berlin besucht. Während eines Rundgangs verschafften sie sich einen Überblick über die Angebote der Thüringer Aussteller und traten zum Schaukochen im Kochstudio der Halle 20 an. Am Nachmittag eröffneten sie das Bühnenprogramm zum traditionellen Thüringer Ländertag, das von Vereinen und Verbänden aus dem Landkreis Hildburghausen gestaltet wurde.

Ministerpräsidentin Lieberknecht sagte: "Thüringen zeigt sich auf der Internationalen Grünen Woche von seiner besten Seite. Die Ernährungsmittelbranche ist eine der wichtigsten, die wir im Land haben. Es ist wichtig, dass wir die Hersteller und die Landwirte ermutigen, in dieser Qualität, die es in Thüringen gibt, weiterzumachen. Wir sind auf dem richtigen Weg. Und dass Landwirtschaft, dass die Ernährungsmittelbranche, auch innovativ sein kann, erleben wir hier auf der Grünen Woche mit den vielen neuen Produkten."

Zum aktuellen Dioxinskandal sagte Lieberknecht: "In Thüringen sind wir wenig bis gar nicht davon betroffen. Das hängt auch damit zusammen, dass wir in Thüringen hohe Standards bei der Lebensmittelkontrolle haben. Standards, von denen wir fordern, dass sie auch deutschland- und europaweit gelten."

Während eines Podiumsgespraeches am Nachmittag widersprach die Ministerpräsidentin Forderungen nach einer Reduzierung der konventionellen Nahrungsmittelproduktion: "Auf jeden Fall ist in dieser Frage eine Pauschalisierung falsch. Wir wollen Ernährung gewährleisten, die gesund und hochwertig ist, die aber auch ausreichend ist. Das geschieht bei uns auf verträglichem Wege, auf der Grundlage unserer hohen Standards. Nicht ohne Grund schneiden unsere Bauern Jahr für Jahr sehr gut ab, wenn es bei Überprüfungen um tierfreundliche Haltung geht. Es spricht also nichts gegen unsere effizienten Strukturen. Wir sind in Thüringen gut aufgestellt mit einer Mischung aus hoher Leistungsfähigkeit und ökologischer Orientierung. Ich sage es immer wieder: Unsere Landwirte sind die besten Umwelt- und Naturschützer!"

Foto: Eröffnung des traditionellen Thüringer Ländertages
Eröffnung des traditionellen Thüringer Ländertages