07.01.2013 08:51 Uhr

Lieberknecht würdigt Initiative der Thüringer Ehrenamtsstiftung

Foto: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht

„Marktplätze - Gute Geschäfte für Thüringen“- Zwischenbilanz zur Marktplatz-Methode in Thüringen

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht zog heute im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei gemeinsam mit der Thüringer Ehrenamtsstiftung eine positive Bilanz über das Instrument der Marktplatzmethode in der ehrenamtlichen Arbeit.

„Thüringenweit hat sich die als „Marktplatz“ titulierte Kontaktbörse zwischen Ehrenamt und Wirtschaft in Thüringen etabliert. Auf den Thüringer Marktplätzen entstehen innovative Lösungen zum Wohle unseres Landes, denn Unternehmen und Ehrenamtliche begegnen sich hier auf Augenhöhe. Eine einfache, wirkungsvolle Idee zur Förderung gesellschaftlichen Engagements und ein großer Gewinn für das soziale Miteinander im Freistaat“, so Lieberknecht.

Das Gleichnis des Markplatzes beschreibt Initiativen, die ehrenamtlich Engagierte und Unternehmen auf Kontaktbörsen zusammenbringen. Das beiderseitige Interesse von Unternehmen und Vereinen sich regional zu engagieren und dabei bereits bestehende Initiativen und Strukturen einzubinden hat zum großen Erfolg dieser Kontaktbörsen geführt.

Die in den Niederlanden entwickelte „Marktplatzmethode“ wurde 2006 auf Deutschland übertragen. Einer von drei deutschlandweiten Pilotstandorten war Jena. Mehr als 20 Kontaktbörsen nach diesem Modell wurden seitdem in zehn Thüringer Regionen veranstaltet.

Als Beispiele aus der Praxis genannt wurden u.a.:

  • Die Ausrichtung eines interkulturellen Büffets für eine Bank durch einen Bildungsverein. Im Gegenzug informierte das Geldinstitut die Mitglieder des Vereins über Finanzthemen.
  • Die Organisation einer Bootstour für eine Software Firma durch einen Verein, die den Internetauftritt des Vereins betreut.
  • Die Herrichtung des Außengeländes einer Firma, die dafür die technischen Anlagen im Jugendzentrum überprüfte.