07.01.2013 08:56 Uhr

Empfang für Thüringer Olympioniken

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat am 23. April 2010 Thüringer Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Olympischen Winterspielen und an den Paralympics im kanadischen Vancouver empfangen.

Gruppenfoto im Barocksaal der Staatskanzlei
Gruppenfoto im Barocksaal der Staatskanzlei (Foto: Fotowerkstatt Michael Voigt)

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Foto: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht

Während des Empfangs im Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei sagte die Ministerpräsidentin u. a.:

„Als Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen bin ich stolz auf unsere Thüringer Olympioniken! Sie haben eindrucksvoll bewiesen: Thüringen ist ein erstklassiges Sportland.

Im Namen der Landesregierung gratuliere ich Ihnen herzlich zu Ihren Leistungen. Sie sind hervorragende Botschafter unseres Landes. Sie tragen den Ruf Thüringens in die Welt!

Dieser Ruf ist etwas Besonderes: Wir können auf eine lange sportliche Tradition unseres Landes zurückblicken. Ich nenne den Pädagogen Friedrich Fröbel als Vorkämpfer des Schulsports. Und ich nenne Johann Christoph GutsMuths, der in Schnepfenthal erstmals den Schulsport als Unterrichtsfach eingeführt und zur großen Thüringer Sport- und
Bildungstradition beigetragen hat.

Thüringen ist ein Sportland. Das hat das „German Fan-Fest - powered by Thuringia“ in der Olympiastadt Vancouver bestätigt und das haben Sie, liebe Sportlerinnen und Sportler, mit ihren sportlichen Höchstleistungen eindrucksvoll gezeigt.

Dabei vergisst keiner von uns, dass an jeder Platzierung und Medaille noch viele andere mitgewirkt haben: Trainer und Betreuer, Techniker und Mechaniker und vor allem Partner, Eltern und Freunde, die hinter den Kulissen für optimale Rahmenbedingungen sorgen und die Basis für das sportliche Training und die Wettkämpfe schaffen.

Auch diesen Menschen möchte ich heute danken. Und ich danke ebenso dem Landessportbund, seinen Sportvereinen, den Sponsoren, der Stiftung Thüringer Sporthilfe, den Thüringer Landessportfachverbänden, dem Olympiastützpunkt Thüringen mit dem Thüringer Wintersportzentrum in Oberhof und ganz besonders der Bundeswehr und der Thüringer Polizei mit ihren Sportfördergruppen.

Sie alle sind wichtig für den Thüringer Sport. Sie haben genauso wie die Thüringer Sportgymnasien großen Anteil daran, dass wir heute diese besonderen sportlichen Leistungen feiern können. Insofern sind sportliche Höchstleistungen immer auch eine Mannschaftsleistung. Ohne das Miteinander und die Unterstützung von vielen Seiten sind solche Erfolge nicht möglich.

Die Thüringer Landesregierung setzt sich für gute Rahmenbedingungen ein. Ich nenne die DKB-Skisporthalle in Oberhof, die den Sport und den Tourismus im Freistaat nachhaltig stärkt. Ich nenne den Internatsneubau am Sportgymnasium Oberhof , der aus dem Konjunkturpaket II finanziert wird.

Die Förderung des Sports ist aus gutem Grund in Thüringen als Staatsziel in der Verfassung verankert: Sport verbindet Völker und Nationen, Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Religionen und Weltanschauungen – wie zuletzt in Kanada.

Er vermittelt Freude und Geselligkeit und leistet einen Beitrag zur Gesundheit. Harmonie von Körper und Geist, Leistungswille, Selbstdisziplin, Verantwortungsgefühl, Teamgeist und
Einsatzbereitschaft – das sind Werte und Tugenden, mit denen der Sport verbunden ist.

Und Sport ist ein ideales Mittel zur Integration – zwischen Einheimischen und Migranten und zwischen Menschen mit Behinderung und Menschen, die nicht behindert sind. Die zehnten Winter-Paralympics haben dies eindrucksvoll bewiesen.

Sie haben einmal mehr unterstrichen, zu welchen Leistungen Menschen mit Behinderung fähig sind. Diese herausragenden Leistungen unserer Paraolympioniken machen Mut und sind Vorbild für uns alle.

Thüringen ist ein Sportland mit überaus erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern, die nicht nur Siege und Medaillen nach Hause bringen, sondern Zusammenhalt, Gemeinsinn und Teamgeist vorleben.

In Ihnen brennt das olympische Feuer auch nach den Olympischen Spielen und den Paralympics. Lassen Sie es nicht erlöschen! Und lassen Sie uns auch gemeinsam an hervorragenden Bedingungen für den Sport in Thüringen weiter arbeiten!"

Weiterführende Informationen

Foto: Eisschnelläuferin Stephanie Beckert und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
Eisschnelläuferin Stephanie Beckert und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (Foto: Fotowerkstatt Michael Voigt)
Foto: Bobsportler André Lange und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
Bobsportler André Lange und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (Foto: Fotowerkstatt Michael Voigt)
Rennsteiglauf 2009
Sportland Thüringen
Christine Lieberknecht mit Olympia-Teilnehmern
Besuch in Kanada
Am Rande einer Reise nach Kanada besuchte die Ministerpräsidentin im Februar 2010 auch die Olympischen Spiele in Vancouver.