27.07.2017
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 135/2017

Kulturstaatssekretärin Dr. Babette Winter bei Eröffnung der Ausstellung „Der Gothaer Tafelaltar“ – „Wichtiges und komplexes Werk der Reformationskunst des 16. Jahrhunderts“

„Ein monumentales Bilderbuch der Reformationszeit“ öffnet sich am Samstag (29. Juli 2017, 14 Uhr) mit der Ausstellung „Der Gothaer Tafelaltar“ im Herzoglichen Museum Gotha.

Für Kulturstaatssekretärin Dr. Babette Winter, die auf der Eröffnungsveranstaltung sprechen wird, ist der „Gothaer Tafelaltar“ wie ein modernes Drehbuch, das pointiert biblische Geschichten erzählt – mit Bibeltexten angereichert und damit für jede Generation und jeden Bildungsstand verständlich. „Dabei ging es den Künstlern um mehr als kunstvolle Zierde und religiöse Erbauung. Sie nahmen die herrschenden Zustände innerhalb der Kirche aufs Korn, die den Aussagen der Bibel widersprachen, und übten messerscharfe Kritik. Der Altar ist ein komplexes Gesamtkunstwerk und deshalb spielt er eine wichtige Rolle innerhalb der Reformationskunst des 16. Jahrhunderts“, so die Staatssekretärin.

„Ich freue mich, dass der Altar zum Reformationsjubiläum wieder zu Hause ist“, so Dr. Winter weiter. Thüringen beherbergt nicht nur zentrale Teile des Schriftgutes der Reformation, sondern auch bedeutende reformatorische Werke der bildenden Kunst - wie den Gothaer Tafelaltar. Wir tun gut daran, diese Werke glanzvoll zu präsentieren, denn sie entwickeln eine hohe Attraktivität und Anziehungskraft in alle Welt. Dies haben wir gerade erlebt bei der Präsentation vor einigen Monaten in den USA“

In diesem Zusammenhang dankt die Staatssekretärin den wissenschaftlichen und kulturellen Einrichtungen Gothas, die „ganz erheblich zum Erfolg des Reformationsjubiläums in Thüringen beitragen. Die Stiftung Schloss Friedenstein ist einer der ganz wichtigen Akteure. Durch Ihre Arbeit und Ihr unermüdliches Netzwerken gelingt es ihr, den Altar in das bundesweite und internationale Augenmerk zu rücken. Und wir können stolz sein, dass im Frühjahr 2018 der „Gothaer Tafelaltar“ seine Reformations-Tournee zunächst beendet haben und in Gotha seinen angestammten Platz finden wird“, betont Dr. Winter. „Besonders bedanke ich mich, dass man durch die kontinuierliche Kontaktpflege aus Gotha zum Pushkinmuseum in Moskau die fehlenden Stücke von dort zumindest als Farbbilder erhalten hat.“

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