19.05.2017
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 92/2017

Abschlusskonferenz Runder Tisch Medienstandort

Krückels zieht positive Bilanz der Konferenzreihe

„Wir wollen wissen, was Sie über den Medienstandort Thüringen denken. Wir wollen fragen, welche Vorstellungen und auch Ideen Sie haben, um Thüringen als Medienstandort weiter zu entwickeln.“ Mit diesen Worten begrüßte Malte Krückels, Thüringer Staatsekretär für Medien und Bevollmächtigter des Freistaats beim Bund, die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum „Runden Tisch Medienstandort – Neue Technologien, neues Denken, neue Chancen“ am gestrigen Donnerstag, 18. Mai 2017, im Haus Dacheröden in Erfurt.

Die Konferenz bildete den Abschluss eines rund einjährigen Dialogs, den die Landesregierung mit Medien-Akteuren im Freistaat führte und in dem über Stärken, Schwächen, Herausforderungen und Chancen für den Medienstandort Thüringen diskutiert wurde. In der dritten und letzten Konferenz standen neue Medientechnologien im Vordergrund. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie stellte gemeinsam mit der KIDS Interactive GmbH gewinnbringende Vernetzungsmöglichkeiten zwischen der Medienkompetenz und der Medienwirtschaft auf. Die Technische Universität Ilmenau veranstaltete gemeinsam mit der Bauhaus-Universität Weimar und der Fachhochschule Erfurt einen Workshop zu den Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Virtuelle Realität und 360°-Videos. Im praktischen Teil führte die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) einen Workshop über die Potentiale der Digitalisierung im Hörfunk durch.

Bereits im Juni vergangenen Jahres wurde bei einem Zusammenkommen die soziale Lage der Medienschaffenden in Thüringen thematisiert. Im vergangenen Oktober fand die zweite Konferenz zum Medienstandort statt, in dem mit Branchen-Akteuren unter anderem über das Profil Thüringens als Kindermedienland diskutiert wurde.

„Die drei Konferenzen haben eine Reihe wichtiger Erkenntnisse gebracht, die wir nun zusammenfassen und in einem Bericht veröffentlichen“, fasst Krückels zusammen.
Die Medienwirtschaft in Thüringen sei kreativ und innovativ, die Herausforderung bestehe darin, gezielte Anreize zu schaffen, um eine kritische Masse zu erreichen, so der Medienstaatssekretär
Ein weiteres wichtiges Ziel habe der Runde Tisch jedenfalls erreicht: „Die Akteure sind miteinander ins Gespräch gekommen, es sind viele neue Kontakte entstanden, zwischen Produzenten, zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, Hochschulen und Unternehmen. Darauf wollen wir aufbauen“, so der Staatssekretär abschließend. So plane die Staatskanzlei eine Veranstaltungsreihe zu medienwirtschaftlichen Themen, die auch immer eine Gelegenheit für anschließende Kooperationen geben soll. Außerdem wird die Thüringer Staatskanzlei Vorschläge für weitere Möglichkeiten der Vernetzung entwickeln.

Wichtiges Ziel sei, dass unabhängige Produzenten und Dienstleister neben den abhängigen Produzenten bestehen können. Es gilt neben der Auftragsvergabe in die Region auch darauf zu achten, dass faire Auftrags- und Produktionsbedingungen gewahrt werden. Dazu hatte die Landesregierung im März dieses Jahres eine Bundesratsinitiative zur sozialen Absicherung von „Solo-Selbstständigen“ auf den Weg gebracht.

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