20.04.2017
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 69/2017

Ministerpräsident Bodo Ramelow bei Pflanzung einer Luthereiche auf der Wartburg

Anlässlich des Reformationsjubiläums und in Gedenken an Martin Luther wird Ministerpräsident Bodo Ramelow am morgigen Freitag (21. April 2017) gemeinsam mit Landesbischöfin Ilse Junkermann, Forstministerin Birgit Keller, Burghauptmann Günter Schuchardt und Vertretern von ThüringenForst eine Traubeneiche als „Luthereiche“ auf der Wartburg pflanzen.

„Eichen sind das Sinnbild der Beständigkeit, sie sind stumme Zeitzeugen, um die sich Sagen und Mythen ranken. Anders als bei uns Menschen wird die Beständigkeit der Eiche nicht in Jahrzehnten, sondern in Jahrhunderten gemessen“, so Ramelow. „Die Ideen der Reformation sind nachhaltig und damit ebenso beständig wie eine Eiche. Doch pflanzen wir die Luthereiche nicht nur anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums, sondern dieses Ereignis bietet uns auch eine gute Gelegenheit für eine Rück- und Vorausschau. Die Entwicklung in den vergangenen 500 Jahren reicht vom Buchdruck, der schärfsten Waffe der Reformation, bis zur Gentechnologie und Digitalisierung. Und gleichzeitig fragen wir uns, welchen Weg die Menschheit in den nächsten 500 Jahren beschreiten wird.“

„Das Pflanzen von Luthereichen ist – seit dem 400. Geburtstag Martin Luthers im Jahr 1883 – eine schöne Tradition, um an das Leben des Reformators zu erinnern“, so der Ministerpräsident weiter. „Und freue mich, dass ThüringenForst die Pflanzung von Eichen in allen 24 Forstämtern plant als ‚Symbol für Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Glaube, Hoffnung und Kraft.‘“

Termin: Freitag, 21. April 2017, 10 Uhr
Ort: Eisenach, Wartburg (Treffpunkt unterer Besucherparkplatz)

„Prominente“ Eichen in Thüringen: Die bekannteste ist wohl die „Goethe-Eiche“ in Buchenwald. Weitere sind die „Dicke Eiche“ im Eisenacher Stadtteil Berteroda (1000jährige Stileiche, 16 m hoch, Umfang in Brusthöhe 10,06 m), die „Betteleiche“ im Hainich an der Kreuzung des Rennstiegs mit der Hohen Straße, ein Naturdenkmal und das bekannteste Wahrzeichen des Nationalparks Hainich (Alter 600 bis 800 Jahre, 13 m hoch, Umfang in Brusthöhe 5,6 m), die „Königseiche“ oder die „Volkenrodaer Eiche“ (mehr als 600 Jahre alt, Umfang 9,5 m, Höhe 23 m, Kronendurchmesser 16 m).

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