Medieninformation 165/2012
Ministerpräsidentin Lieberknecht erinnert an den Mauerbau vom 13. August 1961:
„Der Bau der Berliner Mauer ist ein schreckliches Symbol für die Unterdrückung der Menschenrechte im Osten Deutschlands während des kalten Krieges. 51 Jahre nach dem Mauerbau und 22 Jahre nach der Wiedervereinigung leiden die Opfer der Diktatur noch immer an den Folgen der einstigen innerdeutschen Grenze.“
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht würdigt anlässlich des Gedenkens an den Mauerbau vor 51 Jahren alle Maueropfer und ihre Hinterbliebenen: „Der 13. August 1961 ist ein tragisches deutsches Datum. Er war ein Schicksalstag für viele Menschen, die Grausamkeit des SED-Regimes am eigenen Leib erfahren oder gar mit dem eigenen Leben bezahlen mussten. Schließlich kamen bei Fluchtversuchen an der Berliner Mauer und im Grenzstreifen um die 1000 Menschen ums Leben. Sie dürfen nie in Vergessenheit geraten.“
Lieberknecht mahnt: „Nur wenn wir immer wieder an das Geschehene erinnern, dann werden wir in der Zukunft Unrecht und Unfreiheit vermeiden können. Die Erfahrungen mit unserer Geschichte haben gezeigt: Wir müssen unsere Freiheit nutzen und den Nährboden für eine Wiederholung solcher Menschenverachtung trocken legen. Das bleibt unsere Verpflichtung und der Auftrag für alle nachfolgenden Generationen.“