13.06.2018
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 154/2018

Thüringer Forschungsvorhaben zur Aufarbeitung von DDR-Geschichte erhält Förderung durch Bund / Staatssekretärin Dr. Winter: „Bestätigung für Kurs der Landesregierung“

Als „äußerst begrüßenswert und sehr willkommen“ hat die für die Aufarbeitung der SED-Diktatur zuständige Staatssekretärin Dr. Babette Winter die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bezeichnet, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR und dem SED-Unrecht weiter zu stärken und 14 Forschungsverbünde in den nächsten vier Jahren mit bis zu 40 Millionen Euro zu fördern. „Ganz besonders freue ich mich dabei über die Bewilligung eines bedeutenden Forschungsvorhabens zur Aufarbeitung, das im Verbund der Universitäten in Jena und Erfurt mit der Stiftung Ettersberg 2017 beantragt wurde“, erklärt die Staatssekretärin.

Nach den Worten von Dr. Winter sei die positive Entscheidung des BMBF eine Bestätigung für den langjährigen Kurs der Landesregierung zur Professionalisierung des kooperativen Modells der Thüringer Aufarbeitung auf dem Gebiet von Forschung und Wissenstransfer. Geplant seien die Einrichtung eines Graduiertenkollegs der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Stiftung Ettersberg, die Förderung von Initiativen in der akademischen Lehre, insbesondere der Lehrerbildung sowie die Intensivierung des gesellschaftlichen Dialogs im Verein mit den Trägern von Politischer Bildung und Aufarbeitung.

„Das ist ein guter, verdienter Erfolg des Wissenschaftlerteams, an dem wir gemeinsam die letzten Jahre gearbeitet haben. Die hier vorliegende Qualität und Expertise gerade in Fragen der Aufarbeitung von DDR-Geschichte und SED-Unrecht wird mit der Förderung gewürdigt. Mit dem Projekt wird nicht nur die Geschichte weiter erforscht und aufgearbeitet – auch auf Basis von Aktenbeständen in unseren Archiven –, sondern es wird auch die Wirkung in die Gesellschaft bis heute betrachtet“, so Staatssekretärin Dr. Winter.

Diktaturerfahrung und Transformationserfahrung seien zwei Säulen, die im Rahmen des Projektes erforscht aber auch in der Öffentlichkeit vermittelt werden sollen. „Gerade dieser doppelte Anspruch, der auf den befruchtenden Prozess der Wechselseitigkeit von Forschung und öffentlicher Debatte setzt, weist in die Zukunft und kann wichtige Beiträge zur Geschichtsvermittlung leisten. Das wird auf Schulen und Einrichtungen der Erinnerungskultur ausstrahlen, deren Vermittlungsarbeit zu den wichtigen Anliegen der Thüringer Landesregierung zählen. Wir dürfen gespannt sein auf die mit dem Projekt verbundenen innovativen Möglichkeiten und Ergebnisse im Zusammenwirken von Forschungseinrichtungen und Gedenkstätten in Thüringen.“

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