08.02.2018
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 31/2018

Gemeinsame Medieninformation der Thüringer Staatskanzlei und des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

Ministerpräsident Ramelow und Sportminister Holter: „Wir drücken die Daumen für Olympia“ / Ministerpräsident Ramelow wirbt in Südkorea für Oberhof

Morgen, am 9. Februar 2018, starten im südkoreanischen Pyeongchang die XXIII. Olympischen Winterspiele. Von den 154 deutschen Sportlerinnen und Sportlern vertreten 14 auch den Freistaat Thüringen. Hinzu kommen zahlreiche Trainer und Betreuer, allen voran der Biathlon-Bundestrainer der Herren, Mark Kirchner, und der Sportdirektor der Langläufer, Andreas Schlütter.

„Knapp ein Zehntel des deutschen Teams startet für einen Thüringer Verein. Viele weitere Beteiligte wirken hier. Das zeigt, dass wir im internationalen Wettbewerb mithalten können und hervorragende Trainingsbedingungen vor Ort bieten. Darauf bin ich sehr stolz“, so Ministerpräsident Bodo Ramelow, der persönlich nach Südkorea reisen wird.

„Am 18. Februar werden wir im Deutschen Haus die Werbetrommel für Oberhof und die Austragung der Biathlon-Weltmeisterschaft 2023 in der Stadt am Rennsteig rühren“, erklärt der Ministerpräsident. „Gemeinsam mit vielen Akteuren aus Thüringen wollen wir in Pyeongchang bei den Entscheiderinnen und Entscheidern aus anderen Nationen die richtigen Weichen stellen, um dieses hochkarätige Sportereignis zu uns zu holen.“ Doch werde er seinen Aufenthalt auch nutzen, um olympische Wettkampf-Atmosphäre live zu spüren, kündigt Ramelow an. „Auf jeden Fall werde ich mindestens einmal die Gelegenheit haben, vor Ort mitzufiebern, wenn unsere Olympioniken an den Start gehen. Nachdem ich schon unzählige Biathlon-Wettkämpfe in Oberhof erleben konnte, freue ich mich ganz besonders auf den Massenstart der Herren. Aber auch in allen anderen Disziplinen wünsche ich unseren Sportlerinnen und Sportlern erfolgreiche Spiele – als Lohn für jahrelanges, diszipliniertes und hartes Training, für Ausdauer und Fleiß.“

Bekräftigt wird dies vom Thüringer Sportminister Helmut Holter: „Ich freue mich sehr darüber, dass der Ministerpräsident persönlich vor Ort sein wird, um sich für Oberhof einzusetzen. Wir stehen zu der Region. Oberhof ist und bleibt das führende Wintersportzentrum in Thüringen für den Leistungs- und Spitzensport.“

In den kommenden beiden Jahren stellt die Landesregierung weitere Investitionsmittel für die Modernisierung der Trainings- und Wettbewerbsstätten in Oberhof zur Verfügung. „Damit bringen wir die Sportstätten auf internationales Wettkampfniveau“, so Holter, der die Spiele aus Thüringen mitverfolgen wird: „Olympia ist für mich Nervenkitzel pur. Ob über das Fernsehen oder die sozialen Medien – ich werde in Echtzeit immer wissen, wie die einzelnen Wettkämpfe ausgehen. Ich hoffe auf beste Ergebnisse für die Sportlerinnen und Sportler aus Thüringen.“

Besondere Medaillenhoffnungen gelten dem Rennrodler-Doppel Toni Eggert und Sascha Benecken. Aber auch für Erik Lesser (Biathlon), Mariama Jamanka (Bob) und Patrick Beckert (Eisschnelllauf) stehen die Chancen gut, den Sprung aufs Treppchen zu schaffen. „Und sicher erleben wir auch noch die ein oder andere Überraschung. Wir drücken allen Thüringer Athletinnen und Athleten ganz fest die Daumen“, so Ramelow und Holter abschließend.

Zum Hintergrund:

Bei den olympischen Winterspielen in Pyeongchang kommen sieben Sportarten (Skisport, Biathlon, Rennschlitten, Bobsport, Curling, Eishockey, Eislauf) in 15 Disziplinen zur Austragung. Erwartet werden knapp 3.000 Sportlerinnen und Sportler aus 92 Nationen. Insgesamt 102 Medaillen (jeweils Gold, Silber, Bronze) werden vergeben.

Die folgenden Athletinnen und Athleten treten für Thüringer Vereine an: Patrick Beckert (Eisschnelllauf), Sascha Benecken (Rennschlitten), Thomas Bing (Skilanglauf), Victoria Carl (Skilanglauf), Judith Dannhauer (Eisschnelllauf), Dajana Eitberger (Rennschlitten), Christopher Grotheer (Skeleton), Mariama Jamanka (Bob), Andi Langenhan (Rennschlitten), Erik Lesser (Biathlon), Johannes Ludwig (Rennschlitten), Alexander Rödiger (Bob), Juliane Seyfarth (Skispringen), Lisette Thöne (Bob). Mit Toni Eggert (Rennschlitten) und Tatjana Hüfner (Rennschlitten) haben zwei weitere Sportlerinnen und Sportler ihren Lebens- und Trainingsmittelpunkt im Freistaat.

Unter den Trainern und Betreuern sind die folgenden Thüringer vertreten: Mark Kirchner, Biathlon-Bundestrainer der Herren und selbst dreifacher Gold- und einmaliger Silbergewinner bei den Olympischen Spielen 1992 und 1994. Des Weiteren als Trainer: Ronny Ackermann (Nordische Kombination), Christian Baude (Skeleton), Jan Eichhorn (Rennrodeln), Norbert Hahn (Rennrodeln), Christoph Heyder (Bob), Gerald Hönig (Biathlon Damen), Matthias Höpfner (Bob), Jens Müller (Skeleton) sowie der Sportdirektor der Langläufer Andreas Schlütter.

Hinweis:

Die Landesregierung und der Landessportbund richten am 28. Februar 2018 um 17 Uhr einen Empfang für die Thüringer Olympioniken aus. Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind heute bereits zu der Veranstaltung im Mehrzweckgebäude der Rennrodelbahn Oberhof herzlich eingeladen. – Weitere Informationen folgen.

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