20.11.2017
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 217/2017

Ministerpräsident Bodo Ramelow überreicht Bundesverdienstorden

Am kommenden Mittwoch, den 22. November 2017, überreicht Ministerpräsident Bodo Ramelow im Auftrag des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vier Thüringerinnen und Thüringern, die sich durch ihr außerordentliches Engagement verdient gemacht haben, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Geehrt werden Christa Lange aus Sondershausen, Bernhard Helbing aus Bad Langensalza, Alfred Hertel aus Jena sowie Dittmar Heyder aus Arnstadt.

Christa Lange aus Sondershausen erhält für ihr soziales Engagement in ihrer Heimatstadt die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Seit vielen Jahren setzt sie sich im Verband der Behinderten des Kyffhäuserverbandes e.V. ehrenamtlich ein und ist darüber hinaus eine feste Größe im DRK Krankenhaus Sondershausen. Als Engagierte beim „Ehrenamtlicher Besuchsdient", ein eigenverantwortlich organisierter Besuchsdienst in Krankenhäusern und Alteneinrichtungen, unterstützt sie ältere oder einsame Menschen durch Gespräche, Lesungen, Begleitungen bei Spaziergängen und Ausfahrten oder durch kleinere Besorgungen oder ähnliche Hilfeleistungen. Im Mittelpunkt Ihres Engagements steht, andere zu stärken und zu unterstützen. Christa Langes Handeln ist durch einen erheblichen Gemeinsinn und Mitmenschlichkeit gekennzeichnet.

Bernhard Helbing aus Bad Langensalza wird für sein vielfältiges Engagement in der Region und das Zusammenwachsen von Ost und West – sowohl durch sein Vorleben und Vermitteln der Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft als auch durch seine zahlreichen bundesweiten Ehrenämter – mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Bernhard Helbing hat als Unternehmer im letzten Vierteljahrhundert Thüringen bei der Bewältigung des tiefgreifenden Strukturwandels maßgeblich unterstützt. Als Geschäftsführer des Unternehmens TMP Fenster und Türen in Bad Langensalza gilt er als Vorzeigeunternehmer und verkörpert wie kein Zweiter das Beispiel, aus den Anfängen der Deutschen Einheit heraus, ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Aufgrund seines Engagements in Vereinen, Schulen und bundesweiten Verbänden wurde Bernhard Helbing 2014 mit dem „Thüringer Engagement-Preis"ausgezeichnet. Auch im Sportbereich engagiert er sich für zahlreiche Projekte und Veranstaltungen.

Alfred Hertel aus Jena erhält für sein soziales Engagement im Bereich der Suchthilfe das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Als Gründer des Selbsthilfevereins „Hilfe zur Selbsthilfe - Begegnung Jena e.V.“ ist Alfred Hertel seit über 20 Jahren mit Hilfsangeboten für Menschen am Rande der Gesellschaft tätig. Eine Besonderheit des Vereins ist, dass sich selbst betroffene suchtkranke Menschen gemeinsam und auf Augenhöhe mit professionellen Sozialarbeiterinnen und -arbeitern um Abhängigkeitskranke kümmern und in ihrem Bemühen um eine gesunde und krankheitsgerechte Lebensweise unterstützen. Alfred Hertel ist seit der Gründung des Vereins langjährig ehrenamtlich in Vorstandsfunktionen aktiv. Unter hohem persönlichen Einsatz und zahllosen unentgeltlich geleisteten Stunden gelang es Alfred Hertel, seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern immer wieder Arbeitsprojekte für suchtkranke Menschen und eine suchtmittelfreie Begegnungsstätte für Betroffene zu schaffen. Ebenso engagiert wie für suchtkranke Menschen setzt sich Alfred Hertel für Menschen in sozialer Not ein. Er ist seit vielen Jahren Vorstandsmitglied des Jenaer Vereins „Straßenzeitung NOTausgang e.V.". Zudem wirbt er ausdauernd Spendengelder für Kinderprojekte ein, so unter anderem für den Verein „Hilfe für die Kinder von Tschernobyl in Jena e.V." oder das „Albert-Schweitzer-Kinderdorf".

Dittmar Heyder aus Arnstadt erhält für sein jahrzehntelanges Engagement bei der Erhöhung der Verkehrssicherheit und Senkung der Unfallzahlen in Thüringen aller Alters- und Zielgruppen das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Als Gründungsmitglied und Vorsitzender der Verkehrswacht Arnstadt hat er maßgeblich dazu beigetragen, die Verkehrswachten Arnstadt und südlicher Ilm-Kreis aufzubauen und später zur Verkehrswacht Ilm-Kreis zu fusionieren. Zahlreiche Projekte und Veranstaltungen sind untrennbar mit dem Wirken Dittmar Heyders verbunden. So initiierte er auch den Bau eines Verkehrserziehungszentrums in Arnstadt. Die stationäre Jugendverkehrsschule bildete seitdem tausende Verkehrsteilnehmer aus. Allein im Jahr 2014 organisierte er etwa 185 Aktionen und Veranstaltungen, die sechseinhalb Tausend Bürgerinnen und Bürger erreichten. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde Herr Heyder in den vergangenen 25 Jahren auf vielfältige Weise gewürdigt: u.a. mit der Ehrenurkunde mit Anstecknadel der Landesverkehrswacht in Silber und Gold, er wurde Thüringer des Monats im September 2014 und gehörte zu den fünfzehn Finalisten des Deutschen Engagementpreises im gleichen Jahr. Seit 2011 ist Herr Heyder im Ruhestand und wendet nun seine gesamte freie Zeit auf, um sich weiter im Bereich der Verkehrserziehung zu engagieren.

Termin: Mittwoch, 22. November 2017, 14 Uhr
Ort: Erfurt, Regierungsstraße 73, Barocksaal der Thüringer Staatskanzlei

Die Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Bei Interesse an Fotos von der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Bernd Edelmann (bernd.edelmann{at}tsk.thueringen{punkt}de bzw. 0361/3792410).

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