09.11.2017
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 209/2017

„Ein Schritt in die richtige Richtung“ –
Ministerpräsident Bodo Ramelow und Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf zum Opel-Zukunftskonzept

Als „einen Schritt in die richtige Richtung“ bewerten sowohl Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf als auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow das heute (9. November) vorgestellte Opel-Zukunftskonzept. Das vom französischen PSA-Konzern (Peugeot Société Anonyme) übernommene Unternehmen gab bekannt, dass betriebsbedingte Kündigungen und Werkschließungen nicht geplant seien. Mit den Arbeitnehmern wird über die genaue Ausgestaltung und konkrete Zeiträume der Konzeptinhalte noch verhandelt.

Zusammen mit Oberbürgermeisterin Katja Wolf kommentierte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow, der die Stadt Eisenach heute besuchte, die Pläne zum Neustart Opels. Der Ministerpräsident sieht die Zukunft von Opel Eisenach mit Blick auf den heute vorgestellten Sanierungsplan von PSA vorsichtig optimistisch: „Der Schritt heute ist eine Chance für Eisenach. Das Werk muss mit konzentrierter Kraftanstrengung zum Produktionsstandort für die nächste Generation des modernen energieeffizienten Fahrzeugbaus‎ umgebaut werden.“ Jetzt müssten alle Beteiligten – die Konzernführung und die Arbeitnehmervertretung – an einen Tisch und die Rahmenbedingungen für die Anpassungsprozesse aushandeln. Die Kostenreduzierung dürfe nicht allein durch das Personal getragen werden.

„Für uns war wichtig, dass PSA die Zusage aus dem Standortsicherungstarifvertrag einhält und auf betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen verzichtet. PSA muss Eisenach garantieren, dass die getroffenen Vereinbarungen mit Opel auch weiter gelten. Dafür haben sich Ministerpräsident Ramelow und ich stark gemacht. Ich freue mich, dass mit dem heute bekanntgegebenen Zukunftskonzept ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung unternommen wurde“, bewertete Katja Wolf den Sanierungsplan. Sie verbindet damit die Erwartung, dass die Tarifverträge eingehalten werden und Opel eine eigenständige Marke bleibt.

In der aktuellen Diskussion behält die Oberbürgermeisterin auch die Zuliefererbranche in der Wartburgstadt im Blick. Sie befindet sich in direkter Abhängigkeit vom Opelwerk. „Wir werden in den nächsten Tagen mit Branchenvertretern Gespräche zum Opel-Zukunftskonzept und speziell zur Bedeutung und möglichen Auswirkung des Konzeptes auf das Eisenacher Automobilwerk führen“, kündigte sie an.

Bestandteil des Zukunftskonzeptes ist auch die Übernahme von PSA-Technologien in den deutschen Opelwerken. Speziell das moderne PSA-Modulsystem könne vielseitig für alle Fahrzeugtypen und Fahrzeugarten verwendet werden und ermögliche es, zu universell herstellbaren Autos anstelle von individuellen und damit in der Produktion sehr viel teureren Fahrzeugen zu kommen. Sowohl Bodo Ramelow als auch Katja Wolf begrüßen diesen Schritt. Positiv sei auch, dass PSA neben neuer Technologien Schwerpunkte beim Emissionsschutz und der Spritreduzierung setze. So ist laut Opel eine schnelle Entwicklung von Elektrovarianten für jede Baureihe vorgesehen.

Der Autobauer Opel gehört seit Sommer 2017 zum französischen PSA-Konzern (Peugeot Société Anonyme). Opel ist damit Teil des zweitgrößten europäischen Autokonzerns. Am Standort in Eisenach arbeiten rund 1850 Beschäftigte.

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