08.11.2017
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 206/2017

Ausstellung der Stiftung Ettersberg "Andreasstraße unterwegs" ist bis Mitte Dezember in Berlin zu sehen – Heute Film-Preview "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" –
Staatssekretärin Dr. Babette Winter: Im Jahr 28 nach der friedlichen Revolution sind die Themen SED-Diktatur und Aufarbeitung noch immer enorm wichtig

Die Wanderausstellung der Stiftung Ettersberg „Andreasstraße unterwegs“ wird heute, am Mittwoch, 8. November, in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund, in der Mohrenstraße 64 in Berlin, eröffnet. Die Ausstellung ist bis Mitte Dezember zu besichtigen. Sie lädt zur kritischen Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte ein und will unter anderem mit einem eigens entworfenen Comic Schülerinnen und Schülern den Zugang zum Thema DDR erleichtern. In der Schau werden schlaglichtartig wesentliche Aussagen über den Alltag in der SED-Diktatur, die politische Haft im Erfurter Stasi-Gefängnis sowie die friedliche Revolution in Thüringen präsentiert.

Zum Auftakt des Abends diskutieren Staatssekretärin Dr. Babette Winter mit Dr. Gabriela Sperl (Sperl-Film-GmbH), Dr. Jochen Voit (Stiftung Ettersberg) und Matthias Sengewald (Gesellschaft für Zeitgeschichte) über fiktionale und museumspädagogische Wege zur Erinnerungskultur und Demokratiebildung. Moderiert wird das Podium vom Leiter des ZDF-Landesstudios Thüringen, Andreas Postel.

Im Anschluss findet eine Film-Preview der zweiten Staffel des erfolgreichen ZDF-Dreiteilers „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ statt. Das Ensemble-Drama dreht sich um das Schicksal der Familien im fiktiven Dorf Tannbach an der bayerisch-thüringischen Grenze nach dem Zweiten Weltkrieg: Eine Geschichte der Teilung, die im Kleinen widerspiegelt, was in Deutschland im Großen geschah. Gefördert wird der ZDF-Mehrteiler u.a. von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM).

Staatssekretärin Dr. Babette Winter (SPD) – zuständig für das Thema Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit in der Thüringer Landesregierung – betont, wie bedeutend im Jahr 28 nach der friedlichen Revolution das Thema SED-Diktatur noch immer ist: „Für junge Menschen ist das Wissen um Diktaturen, ihre Entstehung und ihr Funktionieren wichtig, um den Wert von Demokratie und Freiheit zu erkennen. Für die Menschen, die die DDR erlebt haben, bedeutet das Thema, sich mit einem großen Teil ihres Lebens auseinanderzusetzen – oft mit dem, was ihnen noch heute auf der Seele brennt. Über die unterschiedlichen – realen und fiktionalen – Formen, wie wir uns mit diesem Thema beschäftigen, wollen wir an diesem Abend sprechen.“

Fotohinweis: Thüringer Landesvertretung Berlin

Bild 1 - Ausstellung der Stiftung Ettersberg "Andreasstraße unterwegs" (2.7 MB)

Bild 2 - Ausstellung der Stiftung Ettersberg "Andreasstraße unterwegs" (2.3 MB)

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