15.09.2017
Thüringer Staatskanzlei

Medieninformation 160/2017

Ramelow im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum in Ilmenau – „Investitionen in die Digitalisierung sind unerlässlich, um zukunfts- und leistungsfähig zu bleiben.“

Digitalisierung ist ein wichtiges Leitthema für die Wirtschafts- und Innovationspolitik im Freistaat. Sie birgt ein Wachstumspotential von bis zu 258 Mio. Euro pro Jahr allein in den Industrie 4.0 affinen Branchen der Thüringer Industrie. Am kommenden Dienstag (19. September 2017) wird Ministerpräsident Bodo Ramelow in Ilmenau eines von derzeit bundesweit 12 Kompetenzzentren Mittelstand 4.0 besuchen, die durch das Bundeswirtschaftsministerium finanziert werden.

„Für Thüringen mit seinen vorwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen hat das Thema Digitalisierung eine enorme Relevanz“, betont der Ministerpräsident. „Unsere Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, kooperative Wertschöpfungsketten zu bilden und damit besser im Wettbewerb zu bestehen. Eine Erhöhung der Produktivität in den Unternehmen des Freistaats ist notwendig, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. Wirtschaft 4.0 ist ein Schlüssel auf dem Weg dahin.“

Heute reiche es nicht mehr aus, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, sich aber abwartend zu verhalten, so Ramelow weiter. „Natürlich ist die Digitalisierung auch mit Herausforderungen bei der IT-Sicherheit, den rechtlichen Rahmenbedingungen und dem Qualifizierungsaufwand sowie mit hohen Investitionskosten verbunden. Doch es gilt, die Chancen zu nutzen, 4.0-Kompetenzzentren bieten eine wichtige Unterstützung dabei.“

Bei seinem Besuch im Newtonbau der TU Ilmenau, dem Geschäftsstellensitz des Kompetenzzentrums, wird sich Ramelow u. a. über die Inhalte der Modellfabriken des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums informieren. Außerdem ist eine Live-Vorführung eines Demonstrators für kooperative Wertschöpfung und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit geplant. Weiteres Thema ist die Ertüchtigung älterer Industriemaschinen für Industrie 4.0 und das Aufzeigen von Möglichkeiten die Unternehmen der Region haben, um mit digitalen Hilfsmitteln gemeinsam an Großaufträgen zu arbeiten.

Termin: Dienstag, 19. September 2017, 14:30 Uhr
Ort: Newtonbau der TU Ilmenau, Gustav-Kirchhoff-Platz 2, 98693 Ilmenau

Hintergrund: Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum ist ein Netzwerk von fünf Partnern, zu denen neben der TU Ilmenau vier weitere Partner in Sondershausen, Schmalkalden, Jena und Ilmenau gehören. Ziel ist es, der mittelständischen Wirtschaft im Freistaat die Gelegenheit zu geben, gemeinsam mit den Experten des Zentrums Digitalisierungspotentiale im eigenen Unternehmen zu erkennen und zu entwickeln. Das Zentrum in Ilmenau arbeitet eng mit dem vom Freistaat Thüringen geförderten Projekt „Wirtschaft 4.0“ im Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum (ThEx) zusammen. Damit steht den Unternehmen im Freistaat ein breites Spektrum an Beratung zur Digitalisierung zur Verfügung.
Weitere Informationen: http://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/

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