Entwicklungszusammenarbeit

Entwicklungszusammenarbeit ist eine zentrale Aufgabe internationaler Politik. Auch wenn die Kompetenzen für die Entwicklungszusammenarbeit grundsätzlich beim Bund liegen, ist das Land Thüringen bestrebt, einen Beitrag in diesem Politikfeld zu leisten und einzelfall- bzw. projektbezogen mit dem Bund zu kooperieren.

Derzeit werden die entwicklungspolitischen Leitlinien für den Freistaat Thüringen mehr als 20 Jahre nach ihrer ersten Verabschiedung fortgeschrieben. Die neuen Leitlinien werden von Landesregierung und Zivilgesellschaft in einem breiten Dialogprozess gemeinsam erarbeitet und leisten neben der Thüringer Nachhaltigkeitsstrategie und der integrierten Energie- und Klimaschutzstrategie einen Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 und der nachhaltigen Entwicklungsziele in Thüringen für unsere Eine Welt.

Mit den entwicklungspolitischen Leitlinien bekennt sich Thüringen zu seiner entwicklungspolitischen Verantwortung und zur Gestaltung einer Politik im Sinne global nachhaltiger Entwicklung.

Die Thüringer Landesregierung versteht Entwicklungszusammenarbeit als Querschnittsaufgabe und unterstützt vor diesem Hintergrund Initiativen und Projekte des entwicklungspolitischen Netzwerkes in Thüringen. Das „Eine Welt Netzwerk Thüringen“ als Dachorganisation des entwicklungspolitischen Engagements der Thüringer Nichtregierungsorganisationen ist wichtigster Kooperationspartner der Thüringer Landesregierung. Darüber hinaus begrüßt der Freistaat Thüringen die Arbeit von gesellschaftlichen Gruppen, Kirchen und anderen nichtstaatlichen Trägern der Entwicklungszusammenarbeit und unterstützt diese durch gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch bei ihrem selbstverantwortlichen Handeln.

Seit 2016 beteiligt sich die Thüringer Landesregierung an der Finanzierung des Eine Welt-Promotorenprogramms. Die Promotorinnen und Promotoren beraten und vernetzen zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen in Thüringen und Deutschland, die sich in der Eine Welt-Arbeit engagieren und Projekte und Aktionen initiieren, mit denen sie Alternativen für eine zukunftsfähige Gesellschaft aufzeigen. Dazu stärken sie das Wissen und die Kompetenz in Hinblick auf ökologische und soziale Zukunftsfähigkeit, fördern politische Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement.

Im Zentrum der entwicklungspolitischen Konzeption des Landes steht eine nachhaltige Bildungsarbeit. Aus diesem Grund werden seit 1995 die Thüringer Entwicklungspolitischen Bildungs- und Informationstage (THEBIT) gefördert, die zum Ziel haben, Thüringer Schülerinnen und Schüler mit Problemen der Länder der Entwicklungszusammenarbeit vertraut zu machen, Bewusstsein für Fragen der Einen Welt zu schaffen und in dieser Form auch einen aktiven Beitrag zum Abbau von Fremdenfeindlichkeit zu leisten und Toleranz zu üben.

Dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ folgend, sind im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit des Freistaats Thüringen in den vergangenen 20 Jahren verschiedene Maßnahmen der Aus- und Fortbildung von Fachkräften vor Ort und im Inland sowie die Durchführung von entsprechenden Projekten gefördert worden. Schwerpunkt der internationalen Zusammenarbeit bildete über viele Jahre die Kooperation mit dem Königreich Kambodscha im Umweltbereich.

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