„Marine Le Pen. Tochter des Teufels. Vom Aufstieg einer gefährlichen Frau und dem Rechtsruck in Europa“. Buchvorstellung mit der Autorin Tanja Kuchenbecker am 2. Mai 2017 im EIZ

Buchvorstellung Marine Le Penjpg
Buchautorin Tanja Kuchenbecker

 „Die Stärke Marine Le Pens ist Ausdruck der Hoffnungslosigkeit der Franzosen“, so Tanja Kuchenbecker, Autorin des Buches „Marine Le Pen. Tochter des Teufels. Vom Aufstieg einer gefährlichen Frau und dem Rechtsruck in Europa“. Ohne die Abstiegsängste der Franzosen aufgrund von Wirtschaftsschwäche und Reformblockade sei ihr Aufstieg nicht zu verstehen. Seit Marine Le Pen die Führung des rechtsextremen „Front National“ von ihrem Vater Jean-Marie Le Pen übernommen hat, ist der „Front National“ zur stärksten Partei in Frankreich geworden. Marine Le Pen will einen autoritären Staat, den Austritt aus der EU und dem Euro. Ihre Politik ist ausländerfeindlich und antiislamisch. In der Sprache sei sie „geschmeidiger“ als ihr Vater Jean-Marie Le Pen, in der Sache aber genauso hart. Das gemäßigtere Image der Partei sei reine „Kosmetik“, ist T. Kuchenbecker überzeugt.

In den Umfragen zur Präsidentschaftswahl am 7. Mai 2017 liegt Marine Le Pen hinter dem sozial-liberalen Emmanuel Macron. Sie kämpfe sehr engagiert und werbe intensiv um die Wähler der Republikaner. Mit dem Gaullisten Nicolas Dupont-Aignan habe sie einen Mitstreiter gefunden, der sie für Wähler des rechten Lagers wählbar machen könnte. Auch werbe sie um die Wähler von Jean-Luc Mélenchon, der als radikaler Linker mit seiner Bewegung „La France insoumise“ im 1. Wahlgang 19% der Stimmen erhalten hatte und danach keine Wahlempfehlung für E. Macron abgegeben hat. Nach Ansicht von Kuchenbecker habe dies einerseits taktische Gründe mit Blick auf die Parlamentswahl 4 Wochen später, andererseits gäbe es inhaltliche Übereinstimmungen mit Marine Le Pen im Kampf gegen die Europäische Union, gegen Deutschland, gegen Freihandel und Globalisierung, sowie für Protektionismus und den Vorrang der Nation. Die Wahl Marine Le Pens zur Staatspräsidentin Frankreichs wäre eine Katastrophe für Frankreich und Europa.

Wichtig sei, dass in der nächsten Legislaturperiode Reformen des Arbeitsrechts durchgeführt würden, damit die Unternehmen wieder mehr Einstellungen vornehmen würden und die Arbeitslosigkeit abgebaut werden könnte. Die Hoffnungslosigkeit zu beseitigen, sei die wichtigste Maßnahme im Kampf gegen den Front National.

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