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Vorschaubild Ermittlungen im Bereich der schweren Wirtschaftskriminalität  Die Staatsanwaltschaft (StA) Mühlhausen und das Landeskriminalamt Thüringen (TLKA) stellen in einer Pressekonferenz am heutigen Tag erneut eines der umfangreichsten Ermittlungsverfahren in Thüringen aus dem Bereich der schweren Wirtschaftskriminalität vor. Die StA Mühlhausen leitete im Januar 2010 Ermittlungsverfahren gegen die Vorstände der ELIOG Technologie AG wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung, des Betruges und der Untreue ein und übertrug dem TLKA die Ermittlungen. In einer ersten Pressekonferenz am 29. Mai 2013 wurde das Verfahren der Öffentlichkeit vorgestellt.  Vorgeschichte Ausgangspunkt der Ermittlungen waren zunächst 15 Anzeigen wegen nicht bezahlter Rechnungen und Löhne, ungerechtfertigter Bargeldentnahmen, sowie Hinweisen auf Leasing- und Factoringbetrug. Die Verbindlichkeiten der ELIOG-Gruppe beliefen sich damals auf 78 Mio. EUR und der anfängliche Schaden betrug nach Anzeigenlage 7,7 Mio. EUR.   Es wurden umfangreiche Ermittlungen zum Verbund der einzelnen Firmen der ELIOG-Gruppe und den involvierten Personen geführt. Am 21. April 2010 durchsuchten Polizeibeamte bundesweit zwölf Wohnungen und zehn Firmen (siehe dazu Pressemitteilung des TLKA vom 22. April 2010). Drei Haftbefehle wegen Fluchtgefahr wurden vollzogen, da seinerzeit der Verdacht bestand,  dass die Beschuldigten sich absetzen wollten. Als Schwerpunkt der Ermittlungen kristallisierte sich Leasing- und Factoringbetrug mit Produktionsmaschinen heraus (Erläuterung siehe unten).  Im Mai 2013 erhob die Staatsanwaltschaft Mühlhausen eine erste Anklage. Sie richtet sich gegen 12 Geschäftsführer, Betriebsleiter und Mitarbeiter im Alter von 33 bis 72 Jahren. Ihnen wird, in unterschiedlicher Beteiligung, schwerer Betrug in mehr als 35 Fällen vorgeworfen. Der Tatzeitraum liegt zwischen 2006 bis 2009. Der verursachte Gesamtschaden beträgt mehr als 12 Millionen Euro. Über die Zulassung der Anklage hat das Landgericht Mühlhausen noch nicht entschieden. Die Angeklagten stammen aus Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und  Bayern.  Aktuelles Geschehen Derzeit führen die Staatsanwaltschaft Mühlhausen und das Thüringer Landeskriminalamt noch Ermittlungen wegen weiterer, gleichartiger Vorwürfe und wegen des Verdachts der Untreue und des Bankrotts gegen mehrere Verantwortliche der Firmengruppe.  Mit dem Ziel, Beweismittel aufzufinden und Vermögenswerte aufzuspüren, wurden am 25. März 2014 auf der Grundlage richterlicher Beschlüsse in insgesamt sechs Objekten in Metzels und Römhild (Thüringen) sowie in Eiterfeld und Niederaula (Hessen) durchsucht.  Es waren 128 Polizeibeamte am Einsatz beteiligt. Das Landeskriminalamt erhielt umfangreiche Hilfe von der Bereitschaftspolizei und der ZKI Fulda. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen führte die Maßnahme mit drei Staatsanwälten vor Ort.   Im Laufe des Tages wurden 264 Beweismittel sichergestellt und mehrere Arreste vollstreckt. Während der Maßnahme konnten in Verstecken umfangreich Unterlagen und Datenträger aufgefunden werden, die als Nachweis für verschiedene Vermögenswerte dienen. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel hat bereits begonnen, wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.   Die Vollstreckung der Arreste in Höhe von über 2,5 Millionen Euro, vornehmlich  durch Grundschuld- und Kontenpfändungen, dient der Sicherung von Ansprüchen der Gläubiger durch sogenannte „Rückgewinnungshilfe“. Als Vermögenswerte konnten darüber hinaus verschiedene Mobilien (Gemälde und Uhren) gesichert werden. Ob und in welchem Umfang die vorgenommenen Sicherungen werthaltig sind, lässt sich erst nach erfolgter Auswertung sicher beurteilen.    Erläuterung von Leasing- und Factoringbetrug in diesem konkreten Fall Leasingbetrug ist der betrügerische Verkauf einer vorhandenen, einer neu anzuschaffenden oder einer fiktiven Produktionsmaschine gleichzeitig an mehrere Leasingfirmen. Das Ziel des Täters besteht meistens in der Schaffung langfristiger Liquidität. Erst im Rahmen der Insolvenz der Täterfirma stellen die Leasingfirmen fest, dass lediglich die Firma, die die Maschine zuerst angekauft hat, auch Eigentum an ihr erworben hat (wenn es die Maschine überhaupt gibt).  Factoringbetrug ist der Verkauf von Scheinrechungen über fiktive Forderungen an ein Unternehmen, welches die Forderung eintreibt (Factor). Das Ziel des Täters besteht in der Beschaffung kurzfristiger Liquidität. Die nach Ablauf der Zahlungsfrist (z. B. 30 bis 180 Tagen) entstehende Fälligkeit der Rechnung wird mit neuen Scheinrechnungen verrechnet. Es entsteht ein immer größer werdender Verschiebekreislauf (oft in Millionenhöhe), den die – meistens in der Krise steckenden Firmen – nur selten beim Factoringunternehmen wieder ausgleichen können
Ermittlungen im Bereich der schweren Wirtschaftskriminalität Die Staatsanwaltschaft (StA) Mühlhausen und das Landeskriminalamt Thüringen (TLKA) stellen in einer Pressekonferenz am heutigen Tag erneut eines der umfangreichsten Ermittlungsverfahren in Thüringen aus dem Bereich der schweren Wirtschaftskriminalität vor. Die StA Mühlhausen leitete im Januar 2010 Ermittlungsverfahren gegen die Vorstände der ELIOG Technologie AG wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung, des Betruges und der Untreue ein und übertrug dem TLKA die Ermittlungen. In einer ersten Pressekonferenz am 29. Mai 2013 wurde das Verfahren der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorgeschichte Ausgangspunkt der Ermittlungen waren zunächst 15 Anzeigen wegen nicht bezahlter Rechnungen und Löhne, ungerechtfertigter Bargeldentnahmen, sowie Hinweisen auf Leasing- und Factoringbetrug. Die Verbindlichkeiten der ELIOG-Gruppe beliefen sich damals auf 78 Mio. EUR und der anfängliche Schaden betrug nach Anzeigenlage 7,7 Mio. EUR. Es wurden umfangreiche Ermittlungen zum Verbund der einzelnen Firmen der ELIOG-Gruppe und den involvierten Personen geführt. Am 21. April 2010 durchsuchten Polizeibeamte bundesweit zwölf Wohnungen und zehn Firmen (siehe dazu Pressemitteilung des TLKA vom 22. April 2010). Drei Haftbefehle wegen Fluchtgefahr wurden vollzogen, da seinerzeit der Verdacht bestand, dass die Beschuldigten sich absetzen wollten. Als Schwerpunkt der Ermittlungen kristallisierte sich Leasing- und Factoringbetrug mit Produktionsmaschinen heraus (Erläuterung siehe unten). Im Mai 2013 erhob die Staatsanwaltschaft Mühlhausen eine erste Anklage. Sie richtet sich gegen 12 Geschäftsführer, Betriebsleiter und Mitarbeiter im Alter von 33 bis 72 Jahren. Ihnen wird, in unterschiedlicher Beteiligung, schwerer Betrug in mehr als 35 Fällen vorgeworfen. Der Tatzeitraum liegt zwischen 2006 bis 2009. Der verursachte Gesamtschaden beträgt mehr als 12 Millionen Euro. Über die Zulassung der Anklage hat das Landgericht Mühlhausen noch nicht entschieden. Die Angeklagten stammen aus Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Aktuelles Geschehen Derzeit führen die Staatsanwaltschaft Mühlhausen und das Thüringer Landeskriminalamt noch Ermittlungen wegen weiterer, gleichartiger Vorwürfe und wegen des Verdachts der Untreue und des Bankrotts gegen mehrere Verantwortliche der Firmengruppe. Mit dem Ziel, Beweismittel aufzufinden und Vermögenswerte aufzuspüren, wurden am 25. März 2014 auf der Grundlage richterlicher Beschlüsse in insgesamt sechs Objekten in Metzels und Römhild (Thüringen) sowie in Eiterfeld und Niederaula (Hessen) durchsucht. Es waren 128 Polizeibeamte am Einsatz beteiligt. Das Landeskriminalamt erhielt umfangreiche Hilfe von der Bereitschaftspolizei und der ZKI Fulda. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen führte die Maßnahme mit drei Staatsanwälten vor Ort. Im Laufe des Tages wurden 264 Beweismittel sichergestellt und mehrere Arreste vollstreckt. Während der Maßnahme konnten in Verstecken umfangreich Unterlagen und Datenträger aufgefunden werden, die als Nachweis für verschiedene Vermögenswerte dienen. Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel hat bereits begonnen, wird jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Vollstreckung der Arreste in Höhe von über 2,5 Millionen Euro, vornehmlich durch Grundschuld- und Kontenpfändungen, dient der Sicherung von Ansprüchen der Gläubiger durch sogenannte „Rückgewinnungshilfe“. Als Vermögenswerte konnten darüber hinaus verschiedene Mobilien (Gemälde und Uhren) gesichert werden. Ob und in welchem Umfang die vorgenommenen Sicherungen werthaltig sind, lässt sich erst nach erfolgter Auswertung sicher beurteilen. Erläuterung von Leasing- und Factoringbetrug in diesem konkreten Fall Leasingbetrug ist der betrügerische Verkauf einer vorhandenen, einer neu anzuschaffenden oder einer fiktiven Produktionsmaschine gleichzeitig an mehrere Leasingfirmen. Das Ziel des Täters besteht meistens in der Schaffung langfristiger Liquidität. Erst im Rahmen der Insolvenz der Täterfirma stellen die Leasingfirmen fest, dass lediglich die Firma, die die Maschine zuerst angekauft hat, auch Eigentum an ihr erworben hat (wenn es die Maschine überhaupt gibt). Factoringbetrug ist der Verkauf von Scheinrechungen über fiktive Forderungen an ein Unternehmen, welches die Forderung eintreibt (Factor). Das Ziel des Täters besteht in der Beschaffung kurzfristiger Liquidität. Die nach Ablauf der Zahlungsfrist (z. B. 30 bis 180 Tagen) entstehende Fälligkeit der Rechnung wird mit neuen Scheinrechnungen verrechnet. Es entsteht ein immer größer werdender Verschiebekreislauf (oft in Millionenhöhe), den die – meistens in der Krise steckenden Firmen – nur selten beim Factoringunternehmen wieder ausgleichen können

Thüringen Wappen Zur Startseite Zur Suche Zur Navigation Informationen thueringen.de Aktuelle Sprache: deutsch englishEUR und der anfängliche Schaden betrug nach Anzeigenlageth3/polizei/lka/presse/aktuell/pm/78146/ Seite erzeugt  mehr

zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 15:06:40 | Dateigröße: 24 kB

Vorschaubild Medieninformation der Landespolizeiinspektion Nordhausen
Medieninformation der Landespolizeiinspektion Nordhausen

Thüringen Wappen Zur Startseite Zur Suche Zur Navigation Informationen thueringen.de Aktuelle Sprache: deutsch englishDiebe hinterließen einen Schaden von mindestens 2000 Eurodem Unfall entstand ein Schaden von ca. 18.000 Euro. PI  mehr

zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 14:00:07 | Dateigröße: 12 kB

Vorschaubild Medieninformation der LPI Nordhausen
Medieninformation der LPI Nordhausen

Thüringen Wappen Zur Startseite Zur Suche Zur Navigation Informationen thueringen.de Aktuelle Sprache: deutsch english. Er hinterließ einen Schaden von mindestens 150 Euro Dennoch entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro  mehr

zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 14:17:53 | Dateigröße: 11 kB

Vorschaubild Medieninformation der Landespolizeiinspektion Nordhausen
Medieninformation der Landespolizeiinspektion Nordhausen

Thüringen Wappen Zur Startseite Zur Suche Zur Navigation Informationen thueringen.de Aktuelle Sprache: deutsch englishFarbe beschmiert. Der Schaden wird auf ca. 1000 Euroth3/polizei/nordhausen/aktuell/mi/99443/ Seite erzeugt  mehr

zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 14:06:30 | Dateigröße: 11 kB

Vorschaubild Pressebericht vom 19.02.2014
Pressebericht vom 19.02.2014

Thüringen Wappen Zur Startseite Zur Suche Zur Navigation Informationen thueringen.de Aktuelle Sprache: deutsch english5.000 Euro wert. 500 Euro Schaden entstand am 19.02.2014Eine sofort eingeleitete Suche nach dem silbergrauen BMW  mehr

zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 16:06:35 | Dateigröße: 15 kB

Vorschaubild Aufgaben der AM
Aufgaben der AM

Thüringen Wappen Zur Startseite Zur Suche Zur Navigation Informationen thueringen.de Aktuelle Sprache: deutsch englishStreckenkontrolle Beseitigen von Schäden am Fahrbahnkörper, an  mehr

zuletzt aktualisiert: 10.05.2019 14:36:33 | Dateigröße: 11 kB

Vorschaubild Opfer von Gewalttaten
Opfer von Gewalttaten

Thüringen Wappen Zur Startseite Zur Suche Zur Navigation Informationen thueringen.de Aktuelle Sprache: deutsch englisheinen gesundheitlichen Schaden erlitten hat, kann nach  mehr

zuletzt aktualisiert: 27.08.2019 06:38:49 | Dateigröße: 14 kB

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