Informationen zum Saale-Holzland-Kreis

Der Saale- Holzland-Kreis setzt sich aus den ehemaligen Landkreisen Eisenberg, Stadtroda und Jena- Land zusammen und entstand im Ergebnis der Thüringer Gebietsreform von 1994. Grob gesehen lässt er sich in drei Kulturlandschaften einteilen: das aufgrund der nährstoffreichen Böden überwiegend ackerbaulich genutzte Gebiet im Nordosten, das mit zusammenhängenden Waldflächen bestandene Gebiet im Südosten (Holzland) und das Saaletal mit seinen Nebentälern (Mittleres Saaletal) im Westen. Diese Gegebenheiten sowie das Vorhandensein bzw. das Fehlen von Bodenschätzen prägten und prägen neben den politischen Verhältnissen maßgeblich die wirtschaftliche Entwicklung.
Das genannte Fördergebiet beschränkt sich auf ländlich geprägte Orte mit einer Bevölkerung bis 2000 Einwohner. Die SHK- Region gehört zur Planungsregion Ostthüringen. Sie grenzt im Norden an Sachsen-Anhalt. Im Westen bilden die kreisfreie Stadt Jena und der Kreis Weimarer Land, im Osten der Landkreis Greiz ihre Grenzen. Im Süden und Südwesten schließen sich der Saale-Orla-Kreis und der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt an.