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Lokale Aktionsgruppe LEADER+ der
Wartburgregion |
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Telefon : 03691/258-0 |
Europäische Gemeinschaftsinitiative "LEADER + " für den Zeitraum 2000 -2006 |
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1. GrundlagenAuf der Grundlage der allgemeinen Verordnung über die Strukturfonds wurden am 14.04.2000 die Leitlinien zu LEADER + von der Kommission der Europäischen Gemeinschaften formuliert und am 18.05.2000 im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften (2000/C 139/05) veröffentlicht. Die Leitlinien legen die Ziele, den Geltungsbereich und die Durchführungsbestimmungen der Initiative für die Entwicklung der ländlichen Räume der EU-Mitgliedstaaten fest. Auf dieser Basis wurde nach dem "Bottom up" - Prinzip (Entwicklung von unten) der Regionale Entwicklungsplan (REP) LEADER + für die Wartburgregion erarbeitet. Die REP aller Lokalen Aktionsgruppen (LAG) des Landes Thüringen bildeten schließlich die Basis für das Landesprogramm zu LEADER + (veröffentlicht im Thüringer Staatsanzeiger Nr. 21/2002).
2. Der Regionale Entwicklungsplan ( REP) LEADER + für die WartburgregionIm Rahmen von LEADER + wird in der Wartburgregion getreu unserem Leitmotto "Vernetzte Vielfalt - Chance für die Zukunft des ländlichen Raumes", das wir auf Grund der Vielfalt der Ressourcen und Initiativen in der Region gewählt haben, das von der EU vorgeschlagene, übergeordnete Themenfeld: Inwertsetzung des natürlichen und kulturellen Potenzials mit den Entwicklungsstrategien des REP verfolgt. Das Themenfeld spiegelt die Intentionen der mitwirkenden Akteure wider und soll mit nachstehenden breitgefächerten Entwicklungszielen untersetzt werden:
Regionale und lokale Partnerschaften, die bereits in LEADER-II tätig wurden, unterstützen dabei die Entwicklung des endogenen Potenzials der Region und setzen mittels integrierter Entwicklung Synergien durch:
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| Regionaler Entwicklungsplan LEADER + für die Wartburgregion |
| Stärken- Schwächen der
Wartburgregion |
3. Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) LEADER + der WartburgregionZusammensetzung Die LAG ist als Träger der Entwicklungsstrategie seit dem 29.04.2002 neben 11 weiteren Gruppen in Thüringen zugelassen. Entsprechend der o. g. Leitlinien der EU setzt sie sich aus 16 Mitgliedern, davon sind 9 Mitglieder Vertreter von Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Verbänden, zusammen. Sie stellt eine ausgewogene und repräsentative Gruppierung von Partnern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen der Wartburgregion dar. Entsprechend dem "Bottom-up"-Prinzip des REP und der Entwicklungsziele sind alle wichtigen Sektoren, wie Landwirtschaft, Wirtschaft, Tourismus oder Naturschutz, über Mitglieder vertreten. Damit werden die horizontalen Partnerschaften zwischen Akteuren verschiedener gesellschaftlich relevanter Gruppen betont. Vertreter von Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Verbänden:Herr Karsten DIAKONIA evang. Beteuungs-u. Hilfsverein e. V.- Wilhelmsglücksbrunn Herr Mitschke Kreisbauernverband Eisenach/Bad Salzungen e.V. Frau Meißner IHK Erfurt Herr Pietsch LEADER Beirat Naturpark Thüringer Wald e. V. Herr Koch Agrargenossenschaft "Rhönland" e. G. Dermbach Herr Bischof Förderverein Europa-Jugendschloss e.V. Behringen Frau Hunstock Werrataltouristik e. V. Frau Vielmuth Agrargenossenschaft "Moorgrund" e. G. Witzelroda Herr Dr. Biedermann Naturschutzbeirat beim LRA Wartburgkreis Frau Brandt Tourismus Eisenach GmbH, Tourismus f. WAK u .EA Frau Filler Regionalforum Thür. Rhön.e.V. Vertreter von Behörden und gewählte Vertreter:Frau Krah LRA Wartburgkreis, Wirtschaftsförderung Herr Päsler Stadt Eisenach Frau Pönicke Naturparkverwaltung Eichsfeld-Hainich-Werratal Herr Gewalt Landwirtschaftsamt Bad Salzungen, Sitz Eisenach Herr Hoßfeld Amt für Landentwicklung u. Flurneuordnung ( ALF) Meiningen Arbeitsweise und Aufgaben Die LAG arbeitet unter Vorsitz von Herrn Gewalt auf der Basis der am 06.07.2000 verabschiedeten Geschäftsordnung als Interessengemeinschaft. Geschäftsführung und Sekretariatsarbeit obliegen dem Landwirtschaftsamt Bad Salzungen, Sitz Eisenach. Die Aktionsgruppe berät potentielle Interessenten, bewertet die eingereichten Förderanträgeund stimmt über die zur Förderung in Frage kommenden innovativen Projekte ab. Sie begleitet die Projekte - angefangen von den Vorüberlegungen, über das Antragsverfahren bis hin zur "Nachsorge". Zur Vorbereitung und Durchführung der Projekte werden Vertreter aus Verbänden, Vereinen, Ortsverwaltungen, Unternehmen usw. hinzugezogen. Zeitweilig können Arbeitsgruppen oder kreise zu verschiedenen Einzelprojekten wie Direktvermarktung oder Agrartourismus gebildet werden. In regelmäßigen Abständen, mindestens einmal je Halbjahr, finden Beratungen der LAG zum Stand der Umsetzung des REP und den Förderanträgen statt. Die LAG leistet aktive Öffentlichkeitsarbeit. Die beim Erarbeiten des REP bewährte Form der Durchführung von Regionalkonferenzen ist neben den Zusammenkünften der LAG fester Bestandteil bei der Umsetzung des LEADER + - Programmes. Eine erste Regionalkonferenz fand am 23.03.2000 statt. Nach der Anerkennung der LAG im April 2002 und Veröffentlichung der Förderrichtlinie im Mai wurde eine Regionalkonferenz am 11.06.02 in Etterwinden (Gemeinde Moorgrund) durchgeführt. Die potentiellen Akteure der Wartburgregion erhielten nähere Informationen zum LEADER + Programm und dem REP. Auch im Jahr 2003 fand eine Regionalkonferenz in Möhra statt. Hier wurden aktuelle Projekte der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, sowie eine Ausstellung zu LEADER in Thüringen und im Wartburgkreis eröffnet. Für das Jahr 2004 ist die Regionalkonferenz im Herbst geplant. Es ist vorgesehen, mindestens einmal im Jahr eine solche Veranstaltung durchzuführen, um dann den Projektträgern die Möglichkeit zu geben, ihre Ideen vorzustellen. 4. Die FörderbedingungenDie Gemeinschaftsinitiative LEADER + ist als Ergänzung zu anderen Förderprogrammen des Landes ( z. B. Dorferneuerung, Wirtschafts-, Kultur- oder Tourismusförderung) zu sehen. Aus diesem Grund werden nur Projekte gefördert, die sich durch Innovation und Pilothaftigkeit auszeichnen und typischerweise dem LEADER+ - Gedanken entsprechen. In erster Linie handelt es sich um die Förderung von neuartigen Projektansätzen, von sozialen und materiellen Innovationen, weniger um Investitionsmaßnahmen. Dabei setzt das Programm auf den Erfahrungsaustausch und die Kooperation zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Aktionsgruppe verfolgt insbesondere das Ziel, innovative lokale Initiativen im Bereich der Direktvermarktung sowie die Aufwertung landwirtschaftlicher Erzeugnisse durch Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Regionale Natur- und Kulturressourcen im Rahmen der Tourismusentwicklung und Infrastrukturverbesserung sollen besser genutzt und Unternehmensgründungen gefördert werden. Die Aktivitäten werden miteinander und überregional vernetzt. Diese Aufgabe übernimmt ein Regionalmanager, der die dabei gewonnenen Erfahrungen und die Schaffung eines Mehrwertes durch den partnerschaftlichen Ansatz für weitere Projekte nutzen kann. Hinweis:Im ThüStAnz.Nr.50/05 ist eine Änderung zu § 44 ThürLHO veröffentlicht worden, die auch bereits mit der Veröffentlichung in Kraft tritt. "Zuwendungen ab einer Höhe von 10.000 Euro dürfen nur bewilligt werden, wenn der potentielle Empfänger keine Steuerrückstände hat und er der Bewilligungsstelle dies durch Vorlage einer beim jeweils zuständigen Finanzamt erhältlichen "Bescheinigung in Steuersachen" nachweist. Diese Regelung gilt sowohl für den Erstempfänger wie auch Letztempfänger."
5. AktuellesEine Übersicht zu den sieben Leitprojekten, die auf Grund vorliegenden Projektideen zusammengestellt wurden, gibt die nachfolgende Darstellung:
Anträge und VerwendungsnachweiseHinweis:Im ThüStAnz.Nr.50/05 ist eine Änderung zu § 44 ThürLHO veröffentlicht worden, die auch bereits mit der Veröffentlichung in Kraft tritt. "Zuwendungen ab einer Höhe von 10.000 Euro dürfen nur bewilligt werden, wenn der potentielle Empfänger keine Steuerrückstände hat und er der Bewilligungsstelle dies durch Vorlage einer beim jeweils zuständigen Finanzamt erhältlichen "Bescheinigung in Steuersachen" nachweist. Diese Regelung gilt sowohl für den Erstempfänger wie auch Letztempfänger."
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