• Übergabe der Einbürgerungsurkunde an Weimarer Musikerfamilie

    „Einbürgerung bereichert Thüringen“ Ministerpräsident Bodo Ramelow bürgert Weimarer Musikerfamilie ein

    Yuliya Martynova und Oleksandr Voynov reisten 1999 zum Studium an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar nach Deutschland ein. Nach erfolgreichem Studienabschluss konnten sie in Weimar bleiben und ihre musikalische Karriere beginnen. Yuliya als Pianistin und Dipl. Musikpädagogin. Oleksandr vor allem als Akkordeonspieler und Sänger. Mit viel Fleiß bauten Sie sich eine Existenz auf.

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  • 2016-04-30 Mp Tot Europafest -dpa

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Neuigkeiten

"Das ist Thüringer Kulturgut pur!"

Ministerpräsident Bodo Ramelow zu Besuch in Rudolstadt bei der Gläsernen Porzellanmanufaktur der Porzellanfabrik Tettau GmbH.

Über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Start in den Thüringer Wandersommer am 25. Thüringer Wandertag in Holzhausen - Eröffnung durch Ministerpräsident Bodo Ramelow.

Programmhinweis: Ministerpräsident Ramelow spricht heute 16:30 Uhr auf ARD in der Sendung "Mensch sein" über die katholische Kirche, seinen persönlichen Glauben und den Glaubensschwund in der Bevölkerung. Er wurde auf dem 100. Katholikentag dazu interviewt.

Gratulation an den FC Carl Zeiss Jena zum Gewinn des Landespokals.

„Einbürgerung bereichert Thüringen“
Ministerpräsident Bodo Ramelow bürgert Weimarer Musikerfamilie ein

Yuliya Martynova und Oleksandr Voynov reisten 1999 zum Studium an der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar nach Deutschland ein. Nach erfolgreichem Studienabschluss konnten sie in Weimar bleiben und ihre musikalische Karriere beginnen. Yuliya als Pianistin und Dipl. Musikpädagogin. Oleksandr vor allem als Akkordeonspieler und Sänger.
Mit viel Fleiß bauten Sie sich eine Ex ... istenz auf.
Heute gehört Yuliya zum Ensemble des Erfurter Kabaretts „Die Arche“, Oleksandr Voynov ist als Selbständiger tätig. Mit ihrem 2006 geborenen Sohn wohnen sie in ihrem Haus in Weimar.
Dennoch, ihr Wunsch deutsche Staatsbürger zu werden wurde zum „steinigen Weg“.
Ihre Familien leben unter anderem in der Autonomen
Republik Krim und den Oblaste Luhansk und Donezk, also in den Krisenregionen der Ukraine. Als die junge Familie sich für eine Einbürgerung entschied, war die Situation dort gerade auch für Ukrainer russischer Volkszugehörigkeit bereits sehr unübersichtlich und für viele Menschen sogar lebensgefährlich.
Unser geltendes Recht fordert bei einer Einbürgerung die förmliche Entlassung aus der bisherigen Staatsangehörigkeit. Eine Mehrstaatigkeit ist nicht gewünscht. Die deshalb eigentlich notwendige „Ausbürgerung“ aus der Ukraine, wurde für sie - trotz gegenteiliger offizieller Verlautbarungen - zu einer unüberwindlich scheinenden Hürde, denn einige der in Deutschland geforderten Unterlagen hätten für sie die Reise in die Krisenregion bedeutet.
Die Familie bat 2014 die damalige Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht um Hilfe. Ziel wurde - wie es im „Juristendeutsch“ heißt – für Yuliya, Oleksandr und Oskar die Aufnahme „in den deutschen Staatenverband unter Hinnahme der Zweistaatigkeit“ zu erreichen.
Heute wurde dieses Ziel erreicht. „Einbürgerung bereichert Thüringen“, sagte Ministerpräsident Bodo Ramelow bei der sehr bewegenden kleinen Feier in Anwesenheit von Christine Lieberknecht sowie Oskars ehemaliger Kindergärtnerin und „Ehren-Omi“ Heidi Schröder aus Ramsla. Bei den noch vorhandenen bürokratischen Hürden, sei es schön, dass durch offenes und kreatives Zusammenwirken der Behörden der Familie geholfen werden konnte. Ramelow dankte hierfür den anwesenden Mitarbeiterinnen Stadt Weimar und des Landesverwaltungsamts für die Unterstützung.
„Ich freue mich, sie als Mitdeutsche begrüßen zu können“, sagte Ramelow nach der Urkundenüberreichung. Der zehnjährige Oskar aber meinte zu seiner Ehren-Omi „jetzt darfst du nicht mehr sagen, „da kommt ja mein kleiner Russe“.
„Nein, mache ich nicht mehr“, versprach sie.

Foto: TSK/Matthias Gränzdörfer

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