Beispielprojekt 2

B.1 - Förderung von 34 zusätzlichen Ausbildungsplätzen in der wirtschaftsnahen Variante

Lehrstelle statt Leerstelle: Jugendlichen, die keine Lehrstelle gefunden haben, bietet die „Zukunftsinitiative Lehrstellen“ neue Hoffnung auf einen Ausbildungsplatz – sozusagen in letzter Sekunde. Der Freistaat Thüringen, der Bund und der Europäische Sozialfonds unterstützen dieses Programm.

Ein Beispiel ist das Projekt des Firmenausbildungsverbunds Nordthüringen e. V.: Hier können Jugendliche aus dem Kyffhäuserkreis und dem Landkreis Nordhausen eine Ausbildung in betriebsnaher Variante machen.
Dabei fungiert der Verbund als Arbeitgeber. Die Teilnehmenden werden an Mitgliedsunternehmen vermittelt, die parallel eigene Auszubildende ausbilden. Diese Form der Ausbildung ist der betrieblichen Erstausbildung vollkommen gleichgestellt. Möglich sind dabei vielfältige Berufe in Industrie und Handel. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit werden die geeigneten Bewerberinnen und Bewerber ausgewählt.

Ergänzungsausbildungen und Zusatzqualifikationen sowie die umfangreiche fachliche und sozialpädagogische Betreuung über die gesamte Lehrzeit erhöhen die Chancen auf einen guten Ausbildungsabschluss – damit haben die Teilnehmenden im Anschluss an die Ausbildung beste Aussichten auf einen Arbeitsplatz.

 

Quelle: Firmenausbildungsverbund Nordthüringen e. V.
Die Initiative bietet Lehrstellen an, die der betrieblichen Erstausbildung gleichgestellt sind.

 

Der Europäische Sozialfonds fördert das Projekt über eine Laufzeit von 39 Monaten mit 302.000 Euro.

Projektträger:

Firmenausbildungsverbund Nordthüringen e. V.
Wallrothstraße 4
99734 Nordhausen

Ansprechpartner:

Frank Seiler
Tel.: + 49 (0) 36 31/ 4 62 43-0
e-Mail:    fav-nt@fav-nt.de
Internet:  www.firmenausbildungsverbund.de

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