Beispiele guter Praxis

B.1 - Förderung von Ergänzungslehrgängen

Thüringer Nachwuchsdachdecker können sich in speziellen Ergänzungslehrgängen intensiv auf ihre praktische Gesellenprüfung vorbereiten.

Das gemeinnützige Berufsförderungswerk des thüringischen Dachdeckerhandwerks e. V. bietet diese Lehrgänge an. Die in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse werden dabei gefestigt und vertieft, sodass dem Einstieg ins Berufsleben keine schlechte Note im Wege steht. „Der erste Lehrgang war ein voller Erfolg“, berichtet Eberhard Drößler von der Dachdeckerschule in Lehesten. „Im Vorjahr lag die Durchfallquote im praktischen Teil bei 51 Prozent. 2010 haben nur drei von 47 Teilnehmern (sechs Prozent) nicht bestanden.“

Die Ergänzungslehrgänge sorgen dafür, dass die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch die Bereiche beherrschen, die in ihren Ausbildungsbetrieben nicht durchgeführt werden. Konkret trainieren sie zum Beispiel das Decken eines Steildaches mit Dachziegeln und Dachsteinen oder Schiefer, das Fertigen eines Flachdaches, das Ableiten von Oberflächenwasser sowie das Bekleiden einer Außenwand. Sie lernen, spezielle Probleme unter Zeitdruck zu lösen – so wie es auch in der Prüfung und im späteren Beruf verlangt wird.

 

Quelle: Gemeinnütziges Berufsförderungswerk für das thüringische Dachdeckerhandwerk e. V.
Modellhäuser stehen Pate: Die Lehrgänge an der Dachdeckerschule in Lehesten unterstützen junge Dachdecker bei der Ausbildung.

 

Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie förderte das Projekt mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds in Höhe von 16.500 Euro für vier Monate. 

 

Projektträger:

Gemeinnütziges Berufsförderungswerk
für das thüringische Dachdeckerhandwerk e. V.
Lessingstraße 2
98599 Brotterode


Ansprechpartner:

Eberhard Drößler
Tel.: +49 (0) 3 66 53/ 2 23 08
e-Mail:  info@dachdeckerschule-lehesten.de
Internet: www.dachdeckerschule-lehesten.de

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