Beispielprojekt 2
1996 war ein wichtiges Jahr für das Schaubergwerk Morassina in Schmiedefeld. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Naturschönheit und kulturhistorisch wertvollen Relikten der mehr als 200-jährigen Bergbautätigkeit schaffte es das Thüringer Kleinod in das Guinness-Buch der Rekorde. Im gleichen Jahr wurde auch der Heilstollen „Sankt Barbara“ eröffnet.
Damit „Sankt Barbara“ seine heilende Wirkung behält, ist die Bewetterung – also die permanente Versorgung mit reiner Luft – sicherzustellen.
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- Nicht nur fürs Auge: Die Luft im Heilstollen "Sankt Barbara" heilt Haut- und Bronchialleiden.
Gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie haben erfahrene Bergleute begonnen, die Tiefe Sohle zu stabilisieren. Sie führen Grubenzimmerungsarbeiten durch, transportieren Schutt ab, stellen die natürliche Umgebung im Berg wieder her – und das überwiegend von Hand. Vibrationen oder Verunreinigungen mit organischen Stoffen würden nämlich das sensible Gleichgewicht der heilenden Minerale stören.
2012 sind die Arbeiten beendet – der Öffentlichkeit bleibt damit ein Kulturdenkmal und den Patientinnen und Patienten ein Ort der Genesung erhalten. Das Projekt wird über drei Jahre mit 124.500 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds unterstützt.
Projektträger:
Gemeinde Schmiedefeld über VG Lichtetal am Rennsteig
Saalfelder Straße 4
98739 Lichte
Ansprechpartner:
Morassina Gesundheitszentrum und Schaubergwerk
Andrea Otte
Schwefelloch 1
98739 Schmiedefeld
Tel.: +49 (0) 3 67 01/ 6 15 77
e-Mail:
info@morassinagrotten.de

