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Jahresveranstaltung 2011 am 02. mai 2011 im congress centrum neue Weimarhalle
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Teilnehmer der Jahrestagung
Der Freistaat Thüringen erhält bis zum Jahr 2013 rund 1,5 Milliarden Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Rund 1 Milliarde Euro an Mitteln wurden bereits in rund 6.000 Projekten eingesetzt. Mit dem EU-Geld fördert der Freistaat nicht nur Unternehmensinvestitionen und Forschungsprojekte, sondern auch den Hochschulbau, den Bau von Landesstraßen, Stadtentwicklungsprojekte, den Hochwasserschutz, Computerausstattungen für Schulen und vieles mehr. „Gerade im Aufholprozess brauchen wir den aktiven investiven Staat. Der EFRE ist hierbei ein unverzichtbarer Partner“ zog Wirtschaftsminister Matthias Machnig bei der EFRE-Jahresveranstaltung in Weimar eine Bilanz der bisherigen Förderung.
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Minister Matthias Machnig
Rund 200 Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung diskutierten auf Einladung des Wirtschaftsministeriums über die Zukunft der EU-Förderung in Thüringen. Innovationen, Investitionen, Infrastruktur, Internationalisierung und Integration von Talenten und Arbeitskräften. So definierte Wirtschaftsminister Machnig die entscheidenden Faktoren einer nachhaltigen und erfolgreichen Wirtschaft von morgen. „Dafür benötigen wir in Thüringen auch nach 2013 Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ betonte der Minister.
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Ministerin Marion Walsmann
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Die Thüringer Europaministerin und Chefin der Staatskanzlei Marion Walsmann forderte angemessene und gerechte Übergangsregelungen für Regionen wie Thüringen, die ab 2014 voraussichtlich aus der Höchstförderung der EU ausscheiden. Der dezentrale Ansatz der EU-Förderung habe sich bewährt. „Auch zukünftig muss in den Regionen selbst über den Einsatz der Mittel entschieden werden“ unterstrich die Ministerin.
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Eric Dufeil
Der geschäftsführende Direktor in der Generaldirektion Regionalpolitik der EU-Kommission Eric Dufeil präsentierte den Teilnehmern der Konferenz in der neuen Weimarhalle die Überlegungen der EU-Kommission für eine neue Architektur der Regionalpolitik ab 2014.
Präsentation - Die neue Architektur der Kohäsionspolitik nach 2013
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MdEP Martin Schulz
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Von den schwierigen Verhandlungen um die zukünftige Ausstattung des Haushalts der Europäischen Union konnte Martin Schulz als Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament aus erster Hand berichten. Die Höhe der Mittel, die zukünftig europaweit für die Regionalpolitik zur Verfügung stehen werden, ist derzeit noch ungewiss. „Es sind alle Mitgliedstaaten gefordert, jetzt die notwendigen finanziellen Voraussetzungen für eine handlungsfähige Europäische Union von morgen zu schaffen“ appellierte der Europaabgeordnete mit Blick auf die Bundesregierung.
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Prof. Dr. Christof Mandry
Professor Dr. Christof Mandry von der Katholisch - Theologischen Fakultät der Universität Erfurt sprach zum Thema
"Die Europa - Idee - noch aktuell?".
Vortrag
Vortrag - Die Europa - Idee - noch aktuell?
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Andreas Krey, Prof. Dr. Gerhard Untiedt, MdEP Constanze Krehl, Matthias Wierlacher, Prf. Dr. Andreas Tünnermann
In einer Podiumsdiskussion beleuchteten die Europaabgeordnete Constanze Krehl, der Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen Andreas Krey, der Geschäftsführer des Fraunhofer Instituts für angewandte Optik und Feinmechanik Prof. Dr. Andreas Tünnermann, der Geschäftsführer der Gesellschaft für Finanz- und Regionalanalysen Prof. Dr. Gerhard Untiedt und der Vorstandsvorsitzende der Thüringer Aufbaubank Matthias Wierlacher die strategische Ausrichtung der Regionalpolitik in Thüringen. Eine vor Kurzem abgeschlossene intensive Evaluierung der EU-Förderung in Thüringen hatte den bisherigen strategischen Ansatz der Landesregierung bestätigt. In der Debatte wurde jedoch bereits deutlich, dass in der Zukunft die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der EU-Förderung eine weitere Konzentration der Mittel unumgänglich machen werden.
Impressionen
Weitere Informationen zur Evaluierung der EFRE-Förderung in Thüringen finden Sie hier.
Zur Zukunft der EU-Regionalpolitik finden Sie Informationen der EU-Kommission hier.