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Rohstoffproduktivität
Definition:
Die Rohstoffproduktivität drückt aus, wie viel wirtschaftliche Leistung (BIP) durch den Einsatz einer Einheit nicht-erneuerbarer Rohstoffe "produziert" wird. Sie wird in 1000 € pro Tonne und als Indexgröße, bezogen auf das Basisjahr 1994 (1994 = 100 gesetzt), angegeben. Zu den nicht-erneuerbaren Rohstoffen gehören Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas, etc.) sowie Mineralien (Erze, Steine und Erden) und deren Erzeugnisse.
Umweltzustand und Entwicklung:
Die Rohstoffproduktivität nimmt zu, wenn eine wirtschaftliche Leistung mit einem geringeren Materialaufwand erbracht wird. Das bedeutet weniger Flächen-, Material- und Energieinanspruchnahme, Stoffverlagerung sowie Schadstoffemissionen.
Ziel ist die Verdopplung der Rohstoffproduktivität bis 2020. Durch die gleich bleibende positive Entwicklung hatte Thüringen dieses Ziel bereits 2007 erreicht.
Diagramm und Tabelle:
| Jahr | Rohstoffproduktivität [1000 EUR/t] | Rohstoffproduktivität [1994=100] |
| 1998 | 0,87 | 129,76 |
| 1999 | 0,81 | 122,83 |
| 2000 | 0,87 | 132,08 |
| 2001 | 1,01 | 155,41 |
| 2002 | 0,98 | 152,40 |
| 2003 | 1,16 | 177,75 |
| 2004 | 1,11 | 172,16 |
| 2005 | 1,41 | 195,49 |
| 2006 | 1,23 | 169,84 |
| 2007 | 1,53 | 206,77 |
| 2008 | 1,50 | 192,54 |
| 2009 | 1,40 | 181,89 |
| Quelle: Arbeitsgruppe Umweltökonomische Gesamtrechnungen der Länder |