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Medieninformation 12/10

Lieberknecht würdigt große Übereinstimmung bei der Wahl des Rechnungshofpräsidenten

Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wertet die heutige Wahl des Thüringer Rechnungshofpräsidenten durch die Abgeordneten des Thüringer Landtages als Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen Parlament und Regierung. „Ich freue mich, dass der Vorschlag der Landesregierung fraktionsübergreifend so großen Konsens gefunden hat und auf breite Zustimmung gestoßen ist“, sagte Lieberknecht anlässlich der Wahl von Dr. Sebastian Dette zum Präsidenten des Thüringer Rechnungshofes und von Michael Gerstenberger zu dessen Stellvertreter.

Nach Worten der Ministerpräsidentin wird damit eine wichtige Kontrollinstanz wieder in vollem Umfang handlungsfähig. „Das Abstimmergebnis zeigt, mit welch großem gegenseitigem Respekt Landesregierung und die im Parlament vertretenen Fraktionen nach einer Lösung gesucht haben. Durch eine enge Zusammenarbeit konnte heute eine Entscheidung herbeigeführt werden, die das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes in die Politik stärkt. Demokratie braucht das Vertrauen der Bürger ebenso wie das Fingerspitzengefühl der Politiker, die Entscheidungen transparent und damit für jedermann nachvollziehbar treffen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Dr. Sebastian Dette erhielt 73 von 85 abgegebenen Stimmen; für Michael Gerstenberger votierten ebenfalls 73 Abgeordnete.

Foto: Landtagspräsidentin Birgit Diezel, Michael Gerstenberger, Dr. Hans Walter Sebastian Dette und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
v.l.n.r.: Landtagspräsidentin Birgit Diezel, Michael Gerstenberger, Dr. Hans Walter Sebastian Dette und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht
Foto: Anje Kaunzner, Erfurt
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Quellenangabe: TSK/Antje Kaunzner

Biografische Angaben

Dr. Hans Walter Sebastian Dette
26. April 1958, Daun/Eifel
katholisch; verheiratet, einen Sohn

Beruf  
Seit November 2003 Richter am Bundesverwaltungsgericht, Leipzig
November 1990 bis November 2003 Leiter der Abteilung Parlamentsdienst und Wissenschaftlicher Dienst sowie stellvertretender Direktor beim Thüringer Landtag, Erfurt
November 1989 bis November 1990: Leiter des Landesprüfungsamtes der Mediziner und Leiter des Medizinberufereferats beim Ministerium für Umwelt und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Mainz
Januar 1989 bis November 1989 Leiter des Parlaments- und Kabinettsreferats im Ministerium für Umwelt und Gesundheit Rheinland-Pfalz
Dezember 1987 bis Dezember 1988 Vorsitzender des Kreisrechtsausschusses bei der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, Trier
Dezember 1986 bis Dezember 1987 Referent für Polizei, Kommunalaufsicht und Katastrophenschutz bei der Bezirksregierung Trier
November 1979 bis September 1986 Wissenschaftliche Tätigkeit am Lehrstuhl Prof. Dr. Teichmann, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
Juli 1977 bis Juni 1979 1. Personalverwalter bei der Sicherungsstaffel „S“, Jagdbombergeschwader 31 „Boelcke“, Nörvenich (Wehrdienst)
Ausbildung  
1986 Assessorexamen
1985 Promotion zum Dr. jur.
1983 bis 1986 Rechtsreferendar u.a. bei der Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Speyer und der Verwaltung des Landtags Rheinland-Pfalz, Mainz
1983 Referendarexamen
1979 bis 1983 Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz
1977  Abitur am Werner Heisenberg Gymnasium, Neuwied/Rhein
Wissenschaftliche Nebentätigkeit  
seit 1980 Diverse Veröffentlichungen; Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Thüringer Verwaltungsblätter“
Ehrenamt  
seit 1990 Vorsitzender und Übungsleiter in Sportvereinen

 

Michael Gerstenberger
16. Dezember 1953,Tüttleben bei Gotha
verheiratet, zwei Kinder

Beruf  
September 1990 bis September 2009 Mitglied des Thüringer Landtages
Vorsitzender des Haushalts- und Finanzausschusses 1999 - 2009
Vorsitzender der Enquetekommission Wirtschaftsförderung in Thüringen" 10/2000 - 08/2001

Wichtigste Tätigkeiten:
Mitglied des Haushalt- und Finanzsausschusses
Mitglied des Wirtschaftsausschusses
Beiratsmitglied GfAVV
Beiratsmitglied LEG
Beiratsmitglied WGT
Beiratsmitglied Thüringer Aufbaubank
Mitglied in verschiedenen Untersuchungsausschüssen
1999 bis 2004 Verbandsrat im ZV Wasser/Abwasser -Mittleres Elstertal -
Mitglied der AG zur Privatisierung der Betriebsführung
seit 1995 Mitglied des Aufsichtsrates der Energieversorgung Gera GmbH - Vorsitzender seit 1999
seit Juni 1994  Mitglied des Stadtrates Gera
Januar 1990 bis August 1990 Werkzeugkombinat Schmalkalden Hauptabteilungsleiter
Septemper 1990 bis Dezember 1988 Carl Zeiss Jena, Betrieb Gera
Prozessanalytiker
Abteilungsleiter für Prozessautomatisierung seit 1983
Ausbildung  
August 1972 Erweiterte Oberschule Gotha- - Abschluss Abitur
August 1979 Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Abschluss des Studiums der Mathematik als Diplommathematiker