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Die
Thüringer Tourismus GmbH (TTG) wurde im Rahmen der Umsetzung der Landestourismuskonzeption Thüringen 2004 durch Gesellschafterwechsel zur Landesgesellschaft umgewandelt. Damit verbunden ist die Übertragung der alleinigen Zuständigkeit für das touristische Außenmarketing Thüringens. Auch inhaltlich hat sich die TTG neu ausgerichtet. Hierzu hat sie im April 2005 ein Marketingkonzept vorgelegt, das Aktiv und Natur, Städte und Kultur sowie Gesundheit und Wellness als zukünftige Themenschwerpunkte definiert. Ab 2006 steht zudem ein neues Buchungssystem zur Verfügung, das eine verbesserte Präsentation der Anbieter und eine bedienerfreundlichere Nutzung für die Kunden ermöglicht.
Die bekannteste Thüringer Destination ist unumstritten der
Thüringer Wald. Mit dem Rennsteig und Oberhof trägt er weltweit zur Vermarktung und Profilierung des Freistaates bei. Ebenso vielfältig wie die Natur ist auch das touristische Angebot, das von Ski fahren über Wandern bis hin zum entspannenden Baden reicht.
Dank seiner Vielfältigkeit sichert sich der Thüringer Wald eine sehr gute Position im hart umkämpften Tourismusmarkt. Eine Erweiterung des Gebietes um das Thüringer Schiefergebirge und die Saale-Stauseen eröffnet neue Möglichkeiten zur Gestaltung eines ansprechenden touristischen Rahmenprogramms.
Die veränderte Struktur der Thüringer Regionalverbände gestaltet die länderübergreifende Zusammenarbeit effektiver. So entstand aus dem Zusammenschluss des Tourismusverbandes Ostthüringen e. V. mit dem Fremdenverkehrsverein "Thüringer Vogtland" e. V. der
Thüringer Vogtland Tourismus e. V., welcher in enger Kooperation mit seinen Nachbarn in Sachsen und Bayern arbeitet.
Der
Südharz nimmt zukünftig eine verstärkte Position bei der Vermarktung der Urlaubsregion Harz ein. Zur "Weiterentwicklung länderübergreifender Tourismus- und Kulturprojekte in der
Harzregion mit dem Ziel einer gemeinsamen Vermarktung" haben sich die Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachen in bilateralen Kabinettsitzungen im Jahr 2004 darauf verständigt, sich enger abzustimmen. So wurde beispielsweise mit Unterstützung der drei Landesmarketingorganisationen ein neuer multimedialer Führer zum Karstwanderweg Südharz erstellt. Weitere Projekte, wie z. B. das Erstellen eines Masterplans Harz, befinden sich in der Umsetzung.
Die
Thüringer Rhön kooperiert schon seit einigen Jahren erfolgreich mit den Rhönanrainern in Hessen und Bayern. Somit erfährt die Destination ein einheitliches Marketing, was wiederum die Etablierung der Rhön als einheitliche Urlaubsregion in der Wahrnehmung der Touristen erleichtert.
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Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik
Seit Januar 2006 werden die Thüringer Reisegebiete durch das Thüringer Landesamt für Statistik in einer neuen regionalen Gliederung ausgewiesen (siehe Grafik). Die neuen Bezeichnungen lauten:
(Zum Reisegebiet "Übriges Thüringen" gehören die Landkreise Eichsfeld, Kyffhäuserkreis, Saale-Holzland-Kreis, Sömmerda, Unstrut-Hainich-Kreis und Weimarer Land sowie der überwiegende Teil des Altenburger Landes.)