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Im Gegensatz zu vielen anderen Solarindustriestandorten decken die Thüringer Photovoltaik- Unternehmen die komplette Wertschöpfungskette für photovoltaische Anlagen ab. Diese reicht von der Produktion von Ingots, Wafern und Solarzellen sowie Solarmodulen über die Entwicklung der erforderlichen Steuerungselektronik bis hin zur Planung und Installation von kompletten Solaranlagen. Auch für solarthermische Anwendungen ist ein umfangreiches Produktions- und Installationspotential vorhanden. Sowohl im Bereich der kristallinen Siliziumtechnologie als auch im Bereich der Dünnschichttechnologien sind die Unternehmen im Freistaat gut aufgestellt. Das Technologiefeld Polymersolarzellen wird forschungsseitig bearbeitet.
Beispiel: 1-Megawatt-Freiflächensolarpark in Erfurt
Das erste mit
Masdar PV-Modulen aufgebaute Solarsystem feiert am Mittwoch, den 28.10.2009 in Erfurt Richtfest. Es ist der 1-Megawatt-Freiflächensolarpark, bestehend aus rd. 10.000 Solarmodulen, errichtet auf dem firmeneigenen Gelände der Beton Fertigteile Erfurt (BFE) in der Stotternheimer Straße. Die hierfür benötigten Dünnschicht-Solarmudule stammen aus der Produktion des neuen Masdarwerks in Ichterhausen am Erfurter Kreuz.
Beispiel: Solarschrim am Hightech Zentrum in Erfurt Süd-Ost:
Als „Symbol für die Leistungsfähigkeit der Thüringer Solarindustrie“ hat der ehemalige Wirtschaftsminister Franz Schuster den Solarschirm auf dem Gelände des
Hightech Zentrums in Erfurt Süd-Ost bezeichnet. Der Solarschirm besteht aus einer Stahlkonstruktion mit zeilenförmig integrierten Solarmodulen, die der Südfassade eines Produktionsgebäudes vorgelagert ist. Er verbindet aktive Solarstromerzeugung mit passiver Wärmeschutzfunktion.
Beispiel: Pilot- und Demonstrationsanlage für Photovoltaik am Erfurter Kreuz:
Auf dem Dach der GOLDBECK-Niederlassung im Gewerbepark in Thoerey bei Erfurt wurde beispielsweise die größte thüringische
Pilot- und Demonstrationsanlage für Photovoltaik erstellt. Die Anlage verdeutlicht die unterschiedlichen Solarsysteme und konstruktiven Möglichkeiten in Verbindung mit der elementierten Systembauweise von Gewerbebauten.
Beispiel: Solarkraftwerk (Freianlage) auf einer Altdeponie bei Nordhausen
Eine vorhandene rekultivierte Altdeponie in der Nähe von Nordhausen wurde für den Solarmodulaufbau beplant und dient seither als
Solarkraftwerk. Vier Fußballfelder groß ist die Gesamtfläche, auf der 6.708 Einzelmodule aufgebaut sind. Die durch die Sonne erzeugten 600 Volt Gleichspannung werden in 400 Volt Wechselspannung umgewandelt und auf 20 Kilovolt hochtransformiert. An einer Übergabestelle wird die an den Netzbetreiber gelieferte Energie gemessen. Die Energielieferleistung in 2008 betrug laut Betreiber 941.776 kWh.
Der Freistaat Thüringen hat sich die Förderung von Energieeffizienz und neuen Energietechnologien zum Ziel gesetzt. Dazu gehört auch die Information über vorhandene Unterstützungsmöglichkeiten.
Hier finden Sie daher auf das Thema Solar gezielt ausgerichtete Förderinformationen und -instrumente:
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Weiterführende Links zur Solarförderung:
Solar-Förderinstrumente
Informationen, Förderprogramme sowie Ansprechpartner zur Solarförderung
Solarenergie
Wissenswertes zum Thema Solar
Deutsche Energieagentur
Einsatz und Entwicklung Erneuerbarer Energien
Weitere Informationen zum Solarstandort Thüringen finden Sie hier:
Solarinitiative Thüringen
Ziele und Umsetzungsstand der Solarinitiative
Solarunternehmen in Thüringen
Aktuelle Ansiedlungen und Unternehmen
Forschung und Qualifizierung
Thüringer Forschungs- und Weiterbildungseinrichtungen
Der Solarstandort Thüringen
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