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Thüringer Allianz für Familie und Beruf

Allianz

Die Thüringer Allianz für Familie und Beruf will dazu beitragen, Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen Thüringens zu machen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein Schlüsselthema für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Thüringen. Das Bewusstsein dafür ist in vielen Thüringer Unternehmen bereits vorhanden – kommt im betrieblichen Alltag aber bisweilen noch zu kurz. Wer sich für Kinder entscheidet, darf keinen Nachteil erfahren. Politik und Wirtschaft müssen deshalb mit frischen Ideen und Konzepten für familienfreundliche Arbeitsbedingungen sorgen und werben. Familienfreundliche Bedingungen sind ein wichtiger Beitrag zur Erschließung und Nutzung der vorhandenen Fachkräftereserven. Eine familienfreundliche Personalpolitik und Unternehmenskultur setzen Zeichen dafür, dass unsere Gesellschaft wieder stärker „Ja“ zur Familie und zu Kindern sagt. So kann „Familienfreundlichkeit“ zu einem Markenzeichen des Wirtschaftsstandorts Thüringen werden.

Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie

Heike Taubert,  Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit   

Christoph Matschie, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur
 

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Thüringer Staatspreis für Qualität um Kategorie erweitert

Auf Initiative der Thüringer Allianz für Familie und Beruf wurde der Thüringer Staatspreis für Qualität im Jahr 2011 um die Kategorie "Familienfreundliche Personalpolitik und Unternehmenskultur" erweitert. 
Eine große Zahl an Bewerbern unterstreicht das Interesse der Thüringer Unternehmen an dieser Thematik. Hier finden Sie die Gewinner des Staatspreises 2011.
 

Unterzeichnung der Thüringer Allianz für Familie und Beruf

Thueringer Allianz Fuer Familie Und Beruf Zufriedene Gesichter: Am 15. Juni 2011 wurde die Thüringer Allianz für Familie und Beruf unterzeichnet. Foto: TMWAT

 Thüringer Allianz für Familie und Beruf

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Tagung „Familienfreundliche Arbeitswelt sichert Fachkräfte“

Am 16. Mai 2011 fand die Tagung „Familienfreundliche Arbeitswelt sichert Fachkräfte“ in Erfurt statt.

 Europas Betriebe setzen auf Flexibilität

 Familienfreundlicher Betrieb – Einflussfaktoren aus Beschäftigtensicht

 Thesenpapier

 Pressemitteilung vom 16.05.2011

 Rede von Stefan Körzell

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Kammern und Verband der Thüringer Wirtschaft, Deutscher Gewerkschaftsbund und Thüringer Landesregierung haben am 18. März 2008 die „Thüringer Allianz für Familie und Beruf“ gegründet. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Thüringen zu verbessern und Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen Thüringens und der Thüringer Wirtschaft zu machen. Dahinter steht die Auffassung, dass bessere Rahmenbedingungen für eine familienfreundliche Arbeitswelt, Möglichkeiten für Teilzeitjobs und flexiblere Arbeitszeiten Eltern entlasten und Familien stärken.

Die "Allianz für Familie und Beruf" will

  • das Familienbewusstsein bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern verbessern,

  • die Einführung flexibler und familiengerechter Arbeitszeitmodelle unterstützen,

  • zu einer Verbesserung der Kinderbetreuung durch flexiblere und der gesellschaftlichen Entwicklung angepasste Betreuungsformen und -zeiten beitragen und

  • den Aufbau regionaler Netzwerke von Arbeitgebern und anderen Akteuren fördern, die auf diesem Weg mehr für Familienfreundlichkeit tun wollen.


Allianz für Familie - Foto Vater Sohn
Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie - das ist das Ziel der "Thüringer Allianz für Familie und Beruf". (Foto: Axel Heyder)

Dazu haben die Partner der „Allianz für Familie und Beruf“ konkrete Maßnahmen vereinbart. So wird die Thüringer Landesregierung Unternehmen mit bis zu 250 Beschäftigten künftig aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bei der Durchführung des Externer Link Audits „berufundfamilie“ unterstützen. Dabei erhalten Unternehmen eine maßgeschneiderte Analyse und Beratung für mehr Familienfreundlichkeit.

Ein guter Einstieg in dieses Audit ist der Externer Link online-Selbst-Check, den Unternehmen auf der Internetseite des Externer Link Bildungswerks der Thüringer Wirtschaft (BWTW) finden . Auch die Entwicklung dieses Analyseinstruments war in einem vom Freistaat geförderten Projekt entwickelt worden.