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Medieninformation
Landesjugendhilfeausschuss beschließt
Landesjugendförderplan 2007 bis 2010
Erfurt - Die Landesregierung und der Landesjugendhilfeausschuss des Freistaats Thüringen haben mit dem Landesjugendförderplan 2007 bis 2010 zum dritten Mal die für den Bereich der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit maßgebliche überörtliche Jugendhilfeplanung vorgelegt. Der Landesjugendförderplan ist in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Verwaltung und den Vertretern der freien Jugendhilfe in einem Zeitraum von 12 Monaten entstanden und am 18. September 2006 durch den Landesjugendhilfeausschuss beschlossen worden.
Im Landesjugendförderplan werden die Einrichtungen, Dienste und Veranstaltungen der Jugendarbeit von überregionaler Bedeutung dargestellt. Außerdem sind die Rangfolge der zu fördernden Projekte und die voraussichtlichen Kosten aufgeführt. Der Landesjugendförderplan ist die Basis für die Förderung der nächsten vier Jahre.
Dazu erklärte Sozialminister Dr. Klaus Zeh: "Trotz der angespannten Haushaltslage ist es gelungen, die überregionalen Strukturen insbesondere in der Jugendverbandsarbeit, der außerschulischen Jugendbildung einschließlich der Jugendbildungsstätten und der kulturellen Arbeit zu sichern. Letztlich dient dies der Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements tausender junger Menschen, die sich in der Jugendarbeit unseres Freistaats engagieren. Darüber hinaus kommt es aber auch zu entscheidenden qualitativen Verbesserungen. Außerschulische Jugendbildungsangebote werden sich zukünftig verstärkt mit der Stärkung der Demokratie, der interkulturellen Bildung und der gesundheitlichen Aufklärung befassen. Damit werden die Ergebnisse z.B. des Thüringen-Monitors aufgegriffen und der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Jugendhilfe gestärkt."
Auch die Beauftragte für die Gleichstellung von Frau und Mann, Johanna Arenhövel, begrüßte den neuen Landesjugendförderplan: "Die Angebote der außerschulischen Jugendbildung und Jugendverbandsarbeit sollen künftig noch stärker und qualifizierter die Lebensmuster und Bedürfnisse von Mädchen und Jungen in die Jugendhilfeplanung beachten. Der Landesjugendhilfeausschuss hat deshalb auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten beschlossen, dass eine Arbeitsgruppe gebildet wird, die diese Themen aufgreift. Zu den erzielten Fortschritten und über die Erfahrungen mit den Trägern der Jugendarbeit wird die Gleichstellungsbeauftragte einmal im Jahr im Landesjugendhilfeausschuss Bericht erstatten. Es geht auch darum, inwieweit Mädchen und Jungen gleichermaßen von den öffentlichen Mitteln profitieren."
Sozialminister Dr. Klaus Zeh: "Thüringer Kinder und Jugendliche haben einen Anspruch auf eine vielfältige und anspruchsvolle Auswahl von überörtlichen Jugendhilfeangeboten. Der nun vorgelegte Landesjugendförderplan bietet für die nächsten Jahre eine gute Ausgangsposition."
Der Geschäftsführer des Landesjugendringes und Vorsitzender des Landesjugendhilfeausschusses, Peter Weise, zeigt sich deshalb sehr zufrieden mit den erzielten Ergebnissen. „Aufbauend auf die besonderen gesetzlichen Regelungen in Thüringen haben wir es in einem gemeinsamen Kraftakt geschafft, den Stellenwert der überregionalen Jugendarbeit umfassend darzustellen und hoffentlich für die Zukunft zu sichern“ erklärt Weise.
Der Landesjugendförderplan 2007 - 2010 wurde im Internet des Thüringer Sozialministeriums veröffentlicht:
Kontakt
Landesjugendhilfeausschuss
Peter Weise
Tel.: 0361/ 576 78 35
Landesjugendförderplan