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Gesamtfläche: ca. 800 km²
Einwohner: ca. 80 000
Landkreise: Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla
Das erwartet den Besucher:
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| Schieferdorf Schmiedebach |
Schiefer, aber auch Gold, Silber und Eisenerz sind die Schätze, die das Thüringer Schiefergebirge in früherer Zeit berühmt gemacht und das Leben der Menschen geprägt haben. Heute werden die kleinen Ortschaften mit ihren unverwechselbaren schiefergedeckten Dächern und Fassaden als die Perlen der Region entdeckt.
Im Naturpark bietet sich die Möglichkeit, Natur und traditionelles Handwerk kennenzulernen:
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links: Göpelschacht im Technischen Denkmal "Historischer Schieferbergbau Lehesten" rechts: Wandergruppe vor einer Schieferschrämwand |
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| Blick vom Oberland zum Hohewarte-Stausee |
Fünf Naturräume sorgen für abwechslungsreiche Landschaftsbilder:
Hohes Thüringer Schiefergebirge - Frankenwald
Die Schönheit dieser Landschaft liegt in der Weite der Wälder und in ihrer Ruhe. Wenige kleine, recht ursprüngliche Siedlungen sind kennzeichnend für das Schiefergebirge. Höhenlagen bis zu 800 m NN werden hier erreicht - die höchsten Erhebungen im Naturpark.
Loquitz-Sormitz-Gebiet
Tiefe Bachtäler, an deren steilen Hängen vorwiegend Nadelwälder wachsen und deren Talsohlen als Wiesen und Weiden genutzt werden, sind ebenso charakteristisch für diesen Naturraum wie die hügeligen, waldreichen Hochflächen. In den historischen Schieferabbaugebieten sind die zahlreichen alten Schieferbrüche und -halden im Laufe der Jahrhunderte zu Bestandteilen der Landschaft geworden. An den teilweise terrassiertenTalhängen liegen kleinräumig genutzte Ackerbaugebiete - wertvolle Kulturlandschaft konnten sich hier erhalten.
Ostthüringer Schiefergebirge - Vogtland
Wellige Hochflächen des Oberlandes, vorwiegend landwirtschaftlich genutzt, bieten eindrucksvolle Panoramablicke - die Besonderheit dieser hohen und offenen Landschaft. Typisch für dieses Gebiet sind auch die flachen Talmulden und die großflächigen Rodungsinseln um die Dörfer.
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| Der Saale-Lauf bei Ziegenrück |
Oberes Saaletal
Variationen der Elemente Wald, Wasser und Fels bestimmen das Bild des Saalelaufes. Die beiden großen Stauseen „Hohenwarte" und „Bleiloch" tragen im Volksmund den Namen „Thüringer Meer". An anderen Stellen hat die Saale ihren Charakter als Fluß erhalten können und windet sich wie ein blaues Band um die Berge.
Das trockene, warme Klima und die teilweise offenen Felsen schaffen hier Lebensbedingungen für wärmeliebende Tier- und Pflanzenarten.
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Plothener Teichgebiet
Mehrere hundert Teiche, umgeben von Wald, Wiesen und Feldern in einer welligen Hügellandschaft prägen das Bild dieser einzigartigen Landschaft im Naturpark. Bereits im Mittelalter legten Mönche die Teiche zur Fischzucht an, indem sie die mächtige Tonschicht der Senken und die zahlreichen Niederschläge nutzten. Die Bewirtschaftung der Teiche hat sich bis heute erhalten. Überregionale Bedeutung besitzt diese Teichlandschaft als Vogelschutzgebiet - nicht nur Ornithologen sind hier begeistert.
Erholung und Natur erleben:
Bei der Naturparkverwaltung können Sie, liebe Besucher, Angebote für „Entdeckungstouren" erfragen:
www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de
Öffnungszeiten im Naturparkhaus:
Von Mai bis Ende September:
Jeden Sonntag von 14 - 18 Uhr
Das ganze Jahr über:
Mo-Do 9.00 - 16.00 Uhr
Fr 9.00 - 13.00 Uhr
oder nach Voranmeldung
immer geöffnet:
Naturerlebnis-Bereich mit Spielplatz
am Sormitzweg
Unseren Veranstaltungsplan findet man unter:
www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de
unter News steht der „Weg“ zum Veranstaltungskalender!