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Landtechnik braucht qualifizierten Nachwuchs
34 Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik in Gera freigesprochen

Foto: TMLFUN
Heute erhielten 34 Jung-Gesellen im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer für Ostthüringen Gera-Aga ihre Urkunden zur bestandenen Prüfung für den Beruf des Mechanikers für Land- und Baumaschinentechnik.
In seiner Festrede würdigte Agrarstaatssekretär Roland Richwien die erbrachten Leistungen der Jung-Gesellen. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – viele Fachleute und Führungskräfte gehen in den nächsten Jahren in den Ruhestand – warb Richwien für den Berufsstand, in dem engagierter und qualifizierter Nachwuchs gebraucht wird. „In der Landtechnik geht es schon längst nicht mehr nur um Öl und große Werkzeuge, sondern um Laptop-gestützte Fehlerdiagnose, telemetrische Maschinen-Fernwartung und hochkomplexe Arbeitsketten“, so Richwien.
Mit der Ausbildung können die Jung-Gesellen nicht nur in der Landtechnik, sondern auch in den Bereichen Baumaschinen, Kommunal- und Gartentechnik sowie in der Metallverarbeitung eingesetzt werden.
174 Lehrlinge pro Jahr werden in diesem Bereich an den staatlichen Berufsbildenden Schulen Gera-Liebschwitz sowie dem BTZ Gera-Aga ausgebildet. Bei ca. 600 Unternehmen in der Branche entspricht dies 3,5 Lehrlingen pro Unternehmen. Damit liegt der Freistaat Thüringen über dem Bundesdurchschnitt, der bei ca. 2,5 Lehrlingen pro Unternehmen liegt. Seit 1990 wurden in Thüringen 685 Lehrlinge in der Branche ausgebildet.
Andreas Maruschke
Pressesprecher