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Rede des Ministers
Thüringer Kultusminister
Prof. Dr. Jens Goebel
Rede
VERLEIHUNG THÜRINGER FORSCHUNGSPREIS 2006
1. Februar 2007, 13.30 Uhr
Auditorium Maximum des Humboldtbaus auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau
Magnifizenz Prof. Scharff
Herr Oberbürgermeister Seeber
Herr Oberbürgermeister Dr. Triebel
Herr Bürgermeister Kaminski
Herr Landrat Kaufhold
Herr Präsident Prof. Mönning
Herr Prof. Bornkessel
Herr Vorsitzender Wierlacher
Abgeordnete
Laudatores
Professoren
Verehrte Preisträger
Damen und Herren
„Der Mensch muss bei dem Glauben verharren, dass das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen“ – es ziemt sich beim Thüringer Forschungspreis hier in Ilmenau mit Goethe zu beginnen.
In der Tat: Forschung – jene Kunst also, das Unbegreifliche begreiflich zu machen, ist die Fortsetzung der Neugier mit anderen Mitteln. Die Forschungsfelder von heute bestimmen die Industrielandschaft von morgen. Nur ein weltweit konkurrenzfähiges Bildungs- und Hochschulwesen, eine starke außeruniversitäre Forschung und die Vernetzung mit der Wirtschaft schaffen die Basis für technologischen Fortschritt, für Wohlstand und soziale Sicherung. Die Globalisierung verschärft den internationalen Wettbewerb um Bildungseliten, den Kampf um die besten Köpfe.
„Brain-Circulation“ ist wünschenswert, der in Deutschland vorherrschende „Brain-Drain“ jedoch darf ruhig in einen „Brain-Gain“ umschlagen, wenn wir weltweit konkurrenzfähig bleiben wollen. Die besten Köpfe dürfen nicht länger abwandern. Zukunft braucht qualifizierten Nachwuchs. Exzellente Forschungsstandorte sind für den Wettbewerb um die innovativsten Köpfe und Unternehmen unverzichtbar. Wir brauchen eine strategische Kooperation von Unternehmen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen.
Dieser Forschungspreis soll das Potenzial für Innovation und Exzellenz unseres Landes wecken. Forschung schafft Zukunft! In wenigen Jahren bereits wird mehr als die Hälfte der Arbeitsplätze in unserem Land wissensbasiert sein.
Herzlichen Dank, Herr Rektor Scharff, dass wir den Thüringer Forschungspreis 2006 in würdigem Rahmen der TU Ilmenau verleihen dürfen. Die Preisverleihung ist auch eine gute Gelegenheit, zukunftsweisende Forschungsstätten dieser Hochschule wie das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien, das Zentrum für Innovationskompetenz MicroNano, den Newtonbau, das Laborgebäude für Elektrotechnik und das neue Antennenmesslabor zu besichtigen. Die Zukunftsschmiede TU Ilmenau ist der richtige Ort für diese Preisverleihung.
Seit 1995, nunmehr also zum 12. Mal, vergeben wir den Thüringer Forschungspreis. Mit der heutigen Auszeichnung haben wir bisher 39 Einzelwissenschaftler oder Forschergruppen geehrt. Wir setzen damit Zeichen: Leistungseliten bringen unser Land voran. Solche Leuchttürme senden Signale zum Aufbruch, zur Orientierung aus.
Ein Beispiel aus jüngster Zeit: Die bahnbrechende Innovation eines früheren Preisträgers, des Erfinders des MP-3-Players, Prof. Brandenburg von der TU Ilmenau, das neuartige Klangsystem „Iosono“, - so war dieser Tage in Presseberichten zu lesen – wird derzeit in den USA getestet und hat beste Chancen, weltweit die Kinos zu erobern.
Wir wollen mit unserem Thüringer Forschungspreis
- hervorragende Forschungsleistungen würdigen,
- den Wettbewerb um exzellente wissenschaftliche Leistungen stimulieren,
- auf die Bedeutung der Forschung, auch auf die Notwendigkeit eines ausgewogenen Verhältnisses von Grundlagen- und Angewandter Forschung verweisen. Grundlagenforschung will die Welt erkennen. Angewandte Forschung will die Welt gestalten.
- Wir wollen ferner mit diesem Forschungspreis ein innovatives Forscherklima im Freistaat induzieren.
- Und wir wollen das in die Tat umsetzen, mit unserer Forschungs- und Wissenschaftspolitik genau das implementieren, was der Zoologe und einstige Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Hubert Markl in seiner plastischen Metapher zu Recht gefordert hat: „Gerade in schwierigen Zeiten darf man alles drosseln, nur nicht die Blutzufuhr zum Gehirn.“
Der Auswahlausschuss hat – wie in jedem Jahr – die Messlatte sehr hoch angesetzt, mit
Bewertungskriterien wie etwa
- Neuartigkeit des wissenschaftlich-methodischen Ansatzes,
- Forschungsergebnis, das internationalen Maßstäben gerecht wird,
- anwendungs-orientiertem Erkenntnisfortschritt,
- Aktualität der Problemstellung.
Wer diesen Maßstäben gerecht wird, der darf sich getrost zur wissenschaftlichen Exzellenz zählen.
Wettbewerb unter den Lehrenden und Forschenden, zwischen verschiedenen Hochschulen, innerhalb einer Hochschule, aber auch zwischen universitären und außeruniversitären Einrichtungen steigert die Leistungsfähigkeit und damit die Qualität von Lehre und Forschung. Die Einheit von Forschung und Lehre gilt es heute wieder stärker zu betonen. Es gilt, Abschottungstendenzen von universitärer und außeruniversitärer Forschung aufzubrechen und diese beiden Sektoren wieder enger zusammenzuführen. Es darf nicht sein, dass Studierende erst im Rahmen ihrer Promotion mit Spitzenforschern in engeren Kontakt kommen. Forschung lebt von Kommunikation und Transparenz.
Hier haben die
Exzellenzinitaitive des Bundes sowie die Bund-Länder-Forschungsförderung im
Pakt für Forschung und Innovation positive Zeichen gesetzt. Mit Blick auf das europaweite Lissabon-Ziel, drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung bereitzustellen, sind hier die Weichen richtig gestellt. Diesen Weg gilt es fortzusetzen. Jetzt müssen diese zukunftsweisenden Schritte in der gemeinschaftlich finanzierten Forschungsförderung auch auf die Forschungsförderung der Länder ausgedehnt werden.
Geist braucht Geld! Das der Mäzene, der Gönner für Könner, das der Wirtschaft, das der öffentlichen Hand.
Unsere
Thüringer Forschungslandschaft ist innovativ, flexibel und leistungsfähig. Im Vergleich der innovativsten Regionen der Europäischen Union liegt Thüringen immerhin nach dem Dynamikindex des „Europäischen Innovationsindex“ auf einem guten sechsten Platz von insgesamt 73 beurteilten Regionen. Die Forschungsleistungen haben daran einen entscheidenden Anteil. Aber wir dürfen uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Es ist noch „Luft“ nach oben und die immense Dynamik des Wissenschaftsbetriebes muss zu weiteren Anstrengungen anspornen.
Mit Beginn dieses Jahres ist das
neue Thüringer Hochschulgesetz – die bisher umfassendste Hochschulreform – in Kraft getreten.
Ein wichtiger Schritt, unsere Hochschulen national wie international konkurrenzfähig zu machen und ihre Attraktivität in Forschung, Lehre, Studium und im Technologietransfer weiter zu stärken. Mehr Freiheit für die Hochschulen, mehr Qualität, mehr Effizienz, das sind die wichtigsten Ziele und inhaltlichen Kernpunkte der Hochschulreform.
Mit Deregulierung und Straffung werden so starke Entscheidungsträger und klare Kompetenzen ermöglicht. Wichtige Kompetenzen, etwa Berufung und Genehmigung von Studien- und Prüfungsordnung, werden jetzt auf die Hochschulen übertragen. Offenheit für andere Rechtsformen und der Wegfall detaillierter Vorschriften zur Binnengliederung sowie der Erhalt der Erprobungsklausel, das ist ein klarer Fortschritt. Mit der Erprobungsklausel erhalten die Hochschulen die Möglichkeit, in vielen Punkten über die gesetzliche Regelung hinaus eigenständige Lösungen zu erproben. Die Verankerung der Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen dem Land und den Hochschulen als Verständigungsebene über die Ziele des Landes in den Hochschulen sowie die Struktur- und Entwicklungsplanung verschaffen den Hochschulen durch die vierjährige Laufzeit höhere Planungssicherheit.
Der Zuwachs an Entscheidungskompetenz für das Präsidium macht die Hochschulen insgesamt handlungsfähiger.
Wir wollen wegkommen von bürokratischen und langwierigen Genehmigungsverfahren hin zu einer Partnerschaft, die Ziele vereinbart und der Hochschule dann in eigener Verantwortung ermöglicht, diese Ziele auch zu erreichen. Es müssen Verfahren gefunden werden, solche Ziele gemeinsam, partnerschaftlich zu definieren.
Es geht darum, dass die Hochschulen ihre inneren Strukturen, die Prioritäten ihrer Arbeit, ihr Forschungsprofil und die Inhalte ihrer Lehrpläne selbst festlegen können und auch bei der Auswahl des Lehr- und Forschungspersonals weitgehend selbständig handeln können. Ermöglicht werden soll der Ausbau einer strukturierten Partnerschaft mit dem privaten Sektor, um die Verwertung von Wissen und die Verbreitung von Forschungsergebnissen zu verbessern. Gesteuert wird die Zusammenarbeit der Hochschulen mit dem Staat künftig über die Vereinbarung gemeinsamer Ziele und eine leistungs- und belastungsorientierte Finanzierung, die an Kenngrößen der Zielerfüllung gemessen wird.
Mit dieser Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen Staat und Hochschulen erlangen die Hochschulen mehr Autonomie sowie erhöhte Selbstverantwortung und Profilbildung.
Mit dem neuen Hochschulgesetz sind die Voraussetzungen geschaffen, dass sich die Hochschullandschaft in Thüringen grundlegend wandelt und modernisiert. Die Hochschulen sollen mehr Freiheit, mehr Autonomie, mehr Eigenverantwortung, mehr Partnerschaft wagen.
Zurück zum Anlass des heutigen Tages:
Den
Forschungspreis für Grundlagenforschung vergeben wir in diesem Jahr geteilt:
- Er geht zum einen an Frau Dr. Helen Morrison vom Fritz-Lipmann-Institut für Altersforschung Jena für ihr Forschungsthema „Eine neue Tumorsuppressor-Kaskade.
Ich will den weitaus berufeneren Laudatoren nicht vorgreifen und mich auf das Wesentliche der Verdienste beschränken.Lassen Sie mich, Frau Dr. Morrison, Ihre Forschungen metaphorisch in einem Bild beschreiben. Das wichtigste am Auto ist nicht die KW- oder PS-Motorleistung, nicht das Gaspedal. Es sind die guten Bremsen. Diese Erkenntnis gilt auch für jede Zelle unseres Körpers. Sie haben eine der Bremsen gegen Zellwucherungen entdeckt, Sie haben den Mechanismus der sogenannten Kontakt-Inhibition des Wachstums erforscht und dabei einen Schritt zellulärer Regulation entdeckt, der nicht nur für die Wundheilung, sondern auch für die Entstehung von Krebs von Bedeutung ist. Denn in Krebszellen ist die Signalkette durch Mutation gestört und somit die Zellvermehrung ungebremst. Besonders beeindruckt, dass einem schon 1978 bekannten Krebsgen noch immer Geheimnisse entrissen werden können. Mit der Erforschung der – ich darf es so lapidar nennen – „Zellbremsen“ haben Sie es geschafft. Herzlichen Glückwunsch!
Zum anderen wird der Forschungspreis für Grundlagenforschung an Herrn Prof. Hartmut Rosa von der Friedrich-Schiller-Universität Jena vergeben:
Die Zeit ist ein zentrales Thema in Philosophie, Ökonomie, Soziologie und Psychologie. Herr Prof. Rosa hat die vielen Einzeluntersuchungen zur Erfahrung von Zeit aus den verschiedenen Disziplinen durchdrungen und eindrucksvoll in einer kohärenten Perspektive zusammengeführt. In einer kreativen Verarbeitung der vielfältigen Anregungen hat er auf höchstem theoretischen Niveau eine „Theorie des gegenwärtigen Zeitalters“ entwickelt; ihr Schüsselbegriff heißt „Beschleunigung“. Prof. Rosa untersuchte nicht nur Strukturen, er beschreibt auch das Lebensgefühl unter dem sich erhöhenden Anpassungsdruck. Die damit verbundene Frage nach den Ursachen für die vielfach konstatierte schleichende Umstrukturierung der Wertordnung und den deutlichen Anstieg von Depressionserkrankungen ist von höchster Aktualität.
Auch der
Forschungspreis für Angewandte Forschung wird in diesem Jahr zweimal vergeben.
Die Forschergruppe Prof. Dr. André Thess, Prof. Dr. Yuri Kolesnikov, Dr. Christian Karcher und Dr. Evgeny Votyakov der Technischen Universität Ilmenau erhält den Preis für die Entwicklung eines berührungslosen Strömungsmessverfahrens für Hochtemperaturschmelzen. Die Strömungsmechanik hat in den letzten Jahrzehnten Messverfahren hervorgebracht, die es heute ermöglichen, Strömungen von Flüssigkeiten und Gasen quantitativ zu erfassen. Allerdings sind diese nicht für z.B. 1500 Grad heiße Stahlschmelzen geeignet und erfordern eine optische Transparenz des Mediums, in dem die Messungen durchgeführt werden. Dem Wissenschaftlerteam ist es erstmalig gelungen, ein berührungsloses Flügelrad für die Durchflussmessung in Metallschmelzen zu entwickeln, das auf Beobachtungen des schwedischen Nobelpreisträgers Hannes Alfvén zurückgeht. Das zum Patent angemeldete Ilmenauer Verfahren hat sich nicht nur im Labor bewährt, sondern bereits in einem Aluminiumschmelzwerk seine Feuertaufe bestanden.
Die Forschergruppe Prof. Dr. Reiner S. Thomä, Prof. Dr. Tad Matsumoto, Dr. Andreas Richter, Dipl.-Ing. Christian Schneider, Dipl.-Ing. Markus Landmann, Dipl.-Ing. Gerd Sommerkorn und Dipl.-Ing. Uwe Trautwein ebenfalls von der Technischen Universität Ilmenau entwickelte die Architektur und die Algorithmen für das sogenannte MIMO-Channel-Sounder-Messsystem. MIMO-Systeme (Multiple Input to Multiple Output) mit mehreren Antennen auf der Sender- und der Empfängerseite nutzen die komplizierte räumlichzeitliche Struktur der Wellenausbreitung gezielt aus, um große Datenmengen in kurzer Zeit zu übertragen und um mehrere Nutzer gleichzeitig zu bedienen. Die Forschungsarbeiten der Gruppe zu diesen „intelligenten Antennen“ sind wegen der erforderlichen Übertragungskapazität, Flexibilität und Dienstgüte für die zukünftige Mobilfunkgeneration von Bedeutung. Das Messsystem wird im Rahmen verschiedener Projekte der EU, des BMBF und der DFG für die MIMO-Kanalmodellierung eingesetzt. Die Systemintegration und der Vertrieb des Messsystems erfolgt durch eine Firma bei Erlangen, die seit fünf Jahren die Tochterfirma TeWiSoft in Ilmenau betreibt.
Ich darf mit einem dreifachen Dank zu den
Laudationes überleiten:
- an Ausschussvorsitzenden Herrn Prof. Sommer und alle Mitglieder des Ausschusses für ihre kompetente und engagierte Arbeit,
- an die TU Ilmenau, insbesondere Herrn Prof. Scharff als Rektor und Hausherrn,
- an die Laudatoren:
Die erste Laudatio für den in diesem Jahr geteilt vergebenen
Forschungspreis für Grundlagenforschung wird gehalten von Herrn Prof. Peter Herrlich. Mit ihm konnte 2003 für die Leitung und Neuprofilierung des heutigen Leibniz-Instituts für Altersforschung in Jena eine herausragende international renommierte Forscherpersönlichkeit auf dem Gebiet der molekularen Genetik gewonnen werden. Für seine Arbeiten zur Erforschung des Wachstums bösartiger Tumore wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem international renommierten Prix Antoine Lacassagne der französischen Antikrebsliga.
Die Würdigung des zweiten Preises im Bereich Grundlagenforschung wird Herr Prof. Klaus-Michael Kodalle vornehmen. Er wurde 1992 als ordentlicher Professor für Praktische Philosophie an die Friedrich-Schiller-Universität Jena berufen. Seine umfangreichen Publikationen mit den Forschungsschwerpunkten Politische Philosophie, Ethik und Religionsphilosophie und seine Gastprofessuren in Dänemark, Italien, Israel und den USA weisen ihn als international gefragten Fachmann aus. Er ist Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz und Vorsitzender der „Thüringischen Gesellschaft für Philosophie“.
Die beiden Laudationes im Bereich
Angewandte Forschung werden gehalten zum einem von Herrn Prof. Durst, der 1982 den Lehrstuhl für Strömungsmechanik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg übernahm. Herr Durst verkörpert in hervorragender Weise die Einheit von Grundlagen- und Anwendungsforschung.
Prof. Durst wurde 1999 Mitglied der National Academy of Sciences, India, sowie im Jahre 2002 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Er ist zudem einer der akademischen Leiter der Bayerischen Elite-Akademie.
Als Laudator zum zweiten Forschungspreis im Bereich Angewandte Forschung konnte Herr Prof. Wiesbeck, Universität Karlsruhe, gewonnen werden. Nach mehreren Jahren Tätigkeit in verantwortungs-vollen Positionen der Wirtschaft folgte Prof. Wiesbeck 1983 einem Ruf an die Universität Karlsruhe. 1989 und 1994 war er als Gastprofessor am Jet Propulsion Laboratory (NASA/JPL) in Pasadena. Auch er ist in hervorragender Weise für eine Laudatio in der angewandten Forschung prädestiniert. Neben einer umfangreichen Publikationstätigkeit hält Prof. Wiesbeck über 60 Patente. Für seine Arbeiten hat er zahlreiche Preise erhalten.
Und nun darf ich die
Laudatores um ihr geschätztes Wort bitten. Den
Preisträgern darf ich bereits an dieser Stelle herzlich gratulieren. Da ich weiß, dass Forscher eher bescheiden sind, dass die glücklichsten Stunden des Forschers nicht die der Anerkennung, sondern der Erkenntnis sind, darf ich Sie mit Sigmund Freuds Weisheit trösten:
„Gegen Angriffe kann man sich wehren.
Gegen Lob ist man machtlos.“
Seien Sie also nun für höchstes Lob aus berufenem Munde gewappnet! *****************************************