Inhalt
Statement zur Preisverleihung
Statement
der Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr.-Ing. habil. Dagmar Schipanski,
zur Preisverleihung des Wettbewerbs „Miteinander studieren in Thüringen“, am 2. Juni 2004, um 18.30 Uhr, in der Aula der Friedrich-Schiller-Universität JenaLiebe Studierende aus dem Aus- und Inland,
meine Damen und Herren Rektoren,
Herr Bürgermeister Schwind,
liebe Mitglieder der Jury,
verehrte Gäste,
vor über 200 Jahren reiste eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen ihrer Zeit durch Deutschland: Es war Madame de Stael. In Thüringen weilte sie zwei Monate und traf in Weimar mit Goethe, Schiller und Wieland zusammen. Sie hat die Welt der deutschen Denker und Dichter mit ihren Geistesblitzen und ihrer Eloquenz auf den Kopf gestellt und – so wird erzählt – die Herren mit ihren ungewöhnlichen Gedanken manches Mal schockiert.
Auf dieser Reise entstand eines ihrer wichtigsten Werke, die kulturgeschichtliche Abhandlung „De l'allemagne“. Mit ihren Aufzeichnungen hat sie das Deutschlandbild der Franzosen maßgeblich beeinflusst. In diesem Werk heißt es:
„In Frankreich ist über dieses Land absolut nichts bekannt, und doch ist es eine wahre Goldgrube von Gedanken, mit denen ein Franzose etwas Vernünftiges anfangen könnte. Ich betrachte diese Reise durch Deutschland als einen Lehrgang in neuen Ideen.“
Dem ein oder anderen von Ihnen, liebe Gäste, mag es anfänglich mit dem kleinen Freistaat Thüringen ähnlich ergangen sein. Vor Ihrem Studium an einer unserer neun Hochschulen war Ihnen Thüringen vielleicht noch kein Begriff und hinter dem Namen unseres Landes stand noch keine konkrete Vorstellung von unserer Geschichte und Gegenwart. Aber ich bin sicher: Ihr Aufenthalt in unserem Land ist Ihnen ebenso – wie einst Madame de Stael – zu einem geschätzten Lehrgang in neuen Ideen geworden.
In diesem Sinne begrüße ich Sie sehr herzlich hier in Jena an der altehrwürdigen Friedrich-Schiller-Universität. Ich freue mich sehr, heute so viele Menschen aus den verschiedensten Ländern der Erde zu sehen.
Ihr Interesse an unserem Land, unserer Kultur und unserer Sprache ist uns Ehre und Verpflichtung zugleich: Wir – die Thüringer Hochschulen und die Landesregierung – tragen deshalb gemeinsam dafür Sorge, dass Ihre bei uns verbrachten Semester zu den schönsten und spannendsten Erfahrungen Ihrer Studentenzeit gehören sowohl in wissenschaftlicher als auch in kultureller Hinsicht.
Für viele Studenten gerinnt das Studium an einer ausländischen Partnerhochschule in der Erinnerung zu einem Mythos, zu einem reichen Erfahrungsschatz, der sich in der Fremde schneller aufzufüllen scheint als in der eigenen Heimat.
Aber Sie geben Ihrem Gastgeberland auch einen unschätzbaren Reichtum zurück. Austausch und grenzüberschreitende Kooperationen haben schon immer wissenschaftliches Arbeiten beflügelt, ja erst möglich gemacht. In ähnlicher Weise tragen Ihre Ideen und Lösungsansätze aus anderen Kulturkreisen wesentlich zur Erneuerung der wissenschaftlichen Leistungskraft unserer Universitäten und Hochschulen bei.
Genauso wichtig wie Ihr Beitrag zu Lehre und Forschung ist mir, dass Sie von sich erzählen, mit den Thüringer Studenten über die Traditionen und Werte Ihrer Heimat sprechen, über die Rolle der Wissenschaften und Hochschulen bei Ihnen zu Hause. Das, was Sie an wissenschaftlichen und sozialen Erkenntnissen in die Diskussion mit uns Einheimischen einbringen, gehört zum Grundkapital unserer global gewordenen Welt. Sie zeigen uns, worauf es heute mehr denn je ankommt, nämlich darauf, dem anderen intensiver zuzuhören und zu versuchen, ihn besser zu verstehen.
Deshalb ist es gut, dass immer wieder Menschen wie Sie, liebe Studierende, aus allen Kontinenten und Erdteilen zu uns kommen, unsere Sprache lernen und gemeinsam mit uns den Alltag und die Festtage teilen.
Die Rahmenbedingungen für ein fruchtbares Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen gestaltet der Staat. Mit Leben erfüllen können sie aber nur die Menschen selbst. Dialog und Toleranz kann man nicht per Gesetz anordnen, so wie etwa Feiertage gesetzlich geregelt sind.
Ich wende ich mich deshalb besonders an Sie, an die jungen Thüringerinnen und Thüringer, an die Studenten und Wissenschaftler in unserem Land. Auf Sie kommt es besonders an. Sie prägen die Stimmung an den Hochschulen, in der Kultur, auf den Straßen und Plätzen. Gerade Sie sind es, die das freundschaftliche Miteinander mit Kommilitonen aus allen Teilen der Erde vorleben. Sie gehen mit positivem Beispiel voran und zeigen, wie wir ausländische Mitbürger in unseren Alltag einbeziehen können.
Beweisen Sie der Gesellschaft, dass freundschaftliches Miteinander von Gastgebern und Gästen aus aller Welt funktioniert. Dies müssen wir im Bewusstsein der Menschen ganz fest verankern. Gelegenheit dazu gibt es leider im Alltag immer noch, da Fremde ausgeschlossen, beargwöhnt oder gar angegriffen werden. Bieten Sie allen agressiven Tendenzen die Stirn und machen Sie immer wieder darauf aufmerksam: Angst vor dem Fremden markiert den Rohzustand einer Gesellschaft; Gastfreundschaft ist hingegen Merkmal jeder zivilisierten Kultur.
Der erste ungarische König, Stephan I., hat einmal gesagt:
„Ein Land mit nur einer Sprache und einer Sitte ist schwach und gebrechlich. Darum ehre die Fremden und hole sie ins Land.“
Den Thüringer Hochschulen, meine Damen und Herren, sind diese mahnenden Worte zu einem Motto geworden. Das zeigen nicht zuletzt rund 430 Hochschulkooperationen und Austauschprogramme mit über 80 Ländern.
Ich habe im vergangenen Jahr bei feierlichen Vertragsabschlüssen in Indien und den USA erfahren dürfen, welche Hoffnungen und Erwartungen sich an die Zusammenarbeit mit Thüringer Hochschulen knüpfen. Wir wollen und müssen diesen Erwartungen gerecht werden und allen ausländischen Gästen eine gute Ausbildung und Betreuung ermöglichen. Das sind wir den 2.691 Studierenden aus über 100 Ländern der Erde und der Reputation unserer Hochschulen schuldig.
Ich freue mich außerordentlich, dass sich die akademischen Auslandsämter und die Studentenwerke mit kreativen Lösungen auf die besonderen Anforderungen bei der Betreuung ausländischer Studierender eingestellt haben. So gibt es ohne großen bürokratischen Aufwand Hilfe bei der Wohnungssuche, Begleitung bei Behördengängen, Studienberatung und eine Betreuung durch ein Mentoren-System.
Dazu gehören auch Ausflüge zum Kennenlernen Thüringens oder auch das gemeinsame Feiern von Festtagen. Keiner darf mit seinen Bemühungen allein gelassen werden, sich in unser Hochschulsystem und unsere Kultur einzufinden. Umso mehr gilt mein Dank den hier anwesenden Vertretern und Mitarbeitern der Studentenwerke und der akademischen Auslandsämter für Ihr großes Engagement. In Ihren Händen liegt eine große Verantwortung: zum einen für das Wohl unserer Gäste und zum anderen für den Ruf Thüringens als Land der Gastlichkeit und Gastfreundschaft. Bitte lassen Sie in Ihren Bemühungen nicht nach.
Die Integration ausländischer Studierender ist jedoch nicht ausschließlich die Angelegenheit von staatlichen Einrichtungen. Es kommt auf jeden Studierenden an, sich um seine Kommilitonen zu kümmern. Schon heute gibt es eine Reihe hervorragender Projekte und Aktionen von Studierenden. Leider werden diese in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen.
Um dies zu ändern, haben wir den Wettbewerb „Miteinander Studieren in Thüringen“ ins Leben gerufen. Im Oktober 2003 wurde er zum zweiten Mal ausgelobt. Mit dem Wettbewerb zeichnen wir vorbildliche Aktivitäten und Initiativen von Studierenden aus, die sich mit den Themen „Integration von ausländischen Studierenden“ sowie „Rassismus“ und „Fremdenfeindlichkeit“ befassen. Eine großzügige Spende der Marga und Kurt Möllgaard Stiftung ermöglicht eine finanzielle Prämierung der besten Ideen. Dafür danke ich Herrn Dr. Spiegel als Vertreter dieser Stiftung sehr herzlich.
Ich danke allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs für die vielen kreativen und klugen Ideen, die von Iihrem außerordentlichen Engagement für das Wohl und die Integration ausländischer Studierender und Mitbürger künden.
Eine Jury hat die besten Projekte ausgewählt. Der Jury haben anghört:
Dr. Heinz-Rudi Spiegel als Vertreter der Marga und Kurt Möllgaard Stiftung, Eckehard Peters als Ausländerbeauftragter der Landesregierung, Professor Kern als Vorsitzender der Hochschulkonferenz und Michael Schadeck als Sprecher der Konferenz Thüringer Studentenschaften.
Ausschlaggebend für das Votum der Jury waren Kriterien wie
die gemeinsame Beteiligung von deutschen und ausländischen Studierenden an den Projekten, die Verstetigungsmöglichkeit der Initiativen, die Ausrichtung der Projekte insbesondere auf Studierende sowie das Engagement der Studierenden.
Doch nun, meine Damen und Herren, kommen wir zu dem Augenblick, auf den Sie so lange gewartet haben: auf die Preisverleihung. Diese wird heute nicht zu knapp ausfallen, da wir insgesamt acht Preise vergeben können. Der dritte Preis wird in diesem Jahr gleich fünf Mal vergeben. Er ist mit jeweils 500 Euro dotiert.
Einen dritten Preis erhält der Verein „schrankenlos“. Dahinter verbergen sich Studierende der Fachhochschule Nordhausen und desm Staatlichen Studienkollegs, die mit Unterstützung des Vereins „schrankenlos“ das Projekt „Miteinander“ entwickelt haben.
Kern dieses Projektes sind die Begegnungen zwischen ausländischen Studierenden und Schülern der Region Nordhausen. Die Studenten haben Lernprojekte zu interkulturellen Themen erarbeitet, die in den Unterricht eingebunden werden können. Ziel der Initiative ist es, Vorbehalte gegenüber ausländischen Mitbürgern abzubauen und sie als Botschafter anderer Kulturen vorzustellen. Ich halte das Projekt „Miteinander“ des Vereins „schrankenlos“ für sehr wertvoll, gerade weil es bereits in der Schulzeit ansetzt, also in einer besonders prägenden Zeit für Kinder und Jugendlichen. Herzlichen Dank für dieses kluge Projekt.
Ein weiterer dritter Preis geht an die Studierenden des afrikanischen Studentenvereins „Le C.A.R.“ an der TU Ilmenau mit dem Projekt „DIKALO“di.
Der Verein wurde im November 2001 von afrikanischen Studierenden der TU Ilmenau gegründet. Das Wort „DIKALO“ bedeutet in Kamerun Nachricht. In diesem Sinne zielt auch das Projekt darauf ab, das Wissen der Menschen über Afrika zu verbreitern. Die Studenten gehen gezielt auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zu, auf Mitglieder der Ilmenauer Hochschule genauso wie auf Berufsschüler. Sie besuchen Kindergärten und Behindertenheime. Sie organisieren Informationsveranstaltungen zu Afrika, zu Fragen der Armut und den Auswirkungen historischer und moderner Kolonialisierung. Ich halte diese Initiative für außerordentlich segensreich, weil sie einen sehr breiten Ansatz gewählt hat und viele Bevölkerungsschichten erreichen will. Dafür gilt Ihnen unser aller Dank.
Den nächsten dritten Preis erhält der Jenaer Internationale Studierendenkreis (JISK). Für insgesamt drei Projekte zeichnen wir heute den Verein aus.
Zum einen für die „Themenreihe Afrika – Europas schwarze Schwester“. Darin informiert der Studierendenkreis im Rahmen einer wöchentlichen Länderreihe über afrikanische Kulturen und die aktuelle Lage in den afrikanischen Staaten.
Das zweite Projekt des Studierendenkreises, das „International Poetry Reading“, hat in den Medien große Anerkennung gefunden. Dabei handelte es sich um einen internationalen Poesie-Abend, bei dem die Mitwirkenden ihre Lieblingsgedichte rezitierten – ein wie ich finde ebenso kreatives wie berührendes Projekt.
Last but not least haben ausländische Studierende des Kreises einen Schulwettbewerb unter dem Motto „Aus Fremden werden Freunde“ ins Leben gerufen, in dem sich Schüler künstlerisch mit den Themen Anderssein, Fremdenfeindlichkeit und Fremdenhass auseinandersetzen sollen. Herzlichen Dank an den Studierendenkreis für diese vielfältigen und überzeugenden Projekte.
Ein weiterer dritter Preis geht an den Studentenclub Schmalkalden für das Projekt „Sprachrohr“. Die Studierenden bieten Gästen aus Mexiko und Italien Sprachkurse an und erhalten im Austausch selbst Sprach-Unterricht. Dabei geht es neben dem Spracherwerb auch um die Vermittlung von Einblicken in gesellschaftliche und kulturelle Besonderheiten des Heimatlandes. Auch dies ist ein schönes Projekt, das ausländischen Studierenden bietet, was sie am dringendsten brauchen: den unmittelbaren Kontakt mit deutschen Kommilitonen.
Den letzten dritten Preis erhalten die Studierenden Andrea Ahr, Sven Peter Ahr und Anette Eisenbraun von der FSU Jena für ihr Projekt „Deutsch lernen mit der Bibel“. Ziel dieses Projektes ist es, ausländischen Studierenden die deutsche Sprache auf eher umgangssprachlicher Grundlage zu vermitteln und zugleich über den Bibeltext einen Zugang zu den Grundlagen unserer abendländischen Kultur zu ermöglichen. Auch dieser innovative Ansatz hat unsere Anerkennung zu Recht verdient.
Ich gratuliere allen fünf Initiativen zum dritten Preis sehr herzlich.
Die Spannung steigt: Wir kommen nun zum zweiten Preis, der in diesem Jahr ebenfalls zweimal vergeben wird. Er ist mit je 1.500 Euro dotiert.
Ein zweiter Preis geht an Studierende der Universität und Fachhochschule Erfurt: an Svetlana Heit, Yudha Kuntjoro, Efuet Tung und Ricardo Zabel für ihr Projekt: „Café International“.
Sie bieten in den Räumen des Studentenzentrums Engelsburg den rund 300 ausländischen Studierenden in Erfurt einen festen Anlaufpunkt, einen Ort der Begegnung und des Austausches. Mit speziellen Länderabenden sowie Tanz-, Film-und Literaturveranstaltungen steht auch hier die Information über unterschiedliche Kulturkreise im Vordergrund. Zugleich ist es das Ziel des Projektes, ausländische und deutsche Studierende sowie Bürger der Stadt Erfurt miteinander ins Gespräch zu bringen und so die sozialen Kontakte der ausländischen Studierenden über den Campus hinaus zu erweitern.
Dieser doppelte Ansatz der Erfurter Studierenden hat die Jury überzeugt. Ich hoffe, wir können mit dem Preisgeld dazu beitragen, dass das „Café International“ auch weiterhin mit verschiedenen Projekten ein großes Publikum erreicht.
Den zweiten Preis teilen sich Studierende der Fachhochschule Schmalkalden: Zum einen geht der Preis an Jörg Fleischmann, Rainer Fuchert, Pasqual Perna, Nicole Volkmar und Holger Wiefel für ihr Projekt „International Summer School Schmalkalden 2003“. Zum anderen erhält das Schmalympics-Team diese Auszeichnung für das Projekt „Schmalympics“.
Beide Die Preisträger haben die International Summer School Schmalkalden wurde im vergangenen Jahr zu einem Erfolg gemacht. Erstmals hat das aus von Studierenden die Veranstaltung überwiegend selbstständig organisiert.
Das ist eine hervorragende Leistung, die unsere Anerkennung verdient, weil sie neben dem Studium betrieben einen großen zeitlichen Aufwand bedeutet. Das Team hat dafür gesorgt, die Gaststudierenden für die Dauer der Kurse in deutschen Familien unterzubringen. Sie haben gemeinsam Lehrveranstaltungen, Exkursionen, Sportveranstaltungen und Feiern geplant.
Auch das Schmalympics-Team hat wird zum einzigartigen Profil der Summer School wesentlich beigetragen: Die von ihm organisierte internationale und interkulturelle Sportwoche ist in diesem Jahr erstmalig in die International Summer School Schmalkalden integriert hat. Gerade die gelungene Kombination aus wissenschaftlicher Arbeit und aktiver Erholung wird der Attraktivität der Summer School einen weiteren Schub verleihen. Dafür gebührt Ihnen unser aller Dank.
Meine Damen und Herren,
nun kommen wir zum ersten Preis in unserem diesjährigen Wettbewerb „Miteinander Studieren in Thüringen“. Er ist mit 2.000 Euro dotiert und geht in diesem Jahr an den Verein „Initiative Solidarische Welt Ilmenau“ für das Projekt International Student Week in Ilmenau.
Seit über zehn Jahren organisieren die Studierenden des Vereins alle zwei Jahre die International Student Week. Die Veranstaltung hat das Ziel, die interkulturelle Verständigung zu befördern.
Im letzten Jahr kamen 350 Teilnehmer aus 48 Ländern nach Ilmenau – ein schöner Erfolg. In Arbeitsgruppen wurde über so anspruchsvolle Themen wie Zukunft der Demokratie, Familien und deren Bedeutung für die Demokratie, Einfluss und Verantwortung der Medien und Globalisierung gesprochen. Die ISWI ist mittlerweile das größte internationale Studententreffen seiner Art in Deutschland.
Dieser Erfolg ist für uns Anlass und Grund genug, den Trägerverein der International Student Week auszuzeichnen. Wir möchten, dass Sie wissen, wie sehr wir Ihre Aktivitäten schätzen. Ich gratuliere Ihnen sehr herzlich.
Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbes für Ihr Engagement. Engagieren Sie sich auch in Zukunft in so vorbildlicher Weise. Dies gibt der Internationalisierung unserer Hochschulen Auftrieb und fördert die Integration von ausländischen Forschern und Studierenden, von ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Thüringen.
Ich danke den Mitgliedern der Jury, die die Qual der Wahl hatten und unter den vielen Projekten die besten auswählen mussten.
Meine Damen und Herren,
bevor nun einzelne Preisträger ihre Projekte vorstellen werden, hören wir einen weiteren musikalischen Beitrag chinesischer Studierender der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Zuvor jedoch bitte ich die Preisträger zu mir nach vorn.