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Deutschland entsendet nicht nur jährlich rund 300 bis 400 Teilnehmer zu Studienbesuchen ins europäische Ausland. Deutsche Einrichtungen aus dem Bereich der allgemeinen und/oder beruflichen Bildung führen jährlich auch zwischen 20 und 30 Studienbesuchsangebote für Teilnehmer aus dem europäischen Ausland durch.
Die drei- bis fünftägigen Studienbesuchsangebote für Gruppen von zehn bis fünfzehn Teilnehmern sollen aktuelle Themen der Bildung und Berufsbildung praxisnah erörtern. Ein klarer Bezug zur politischen Agenda des Lissabon-Prozesses, dem Arbeitsprogramm der EU-Bildungsminister und dem Kopenhagen-Prozess erleichtern dabei potenziellen Teilnehmern die Auswahl der für ihren Bereich maßgeblichen Studienbesuche.
In vielen Fällen engagieren sich ehemalige Teilnehmer an Studienbesuchen bei der Ausar-beitung von Studienbesuchsangeboten. Die während eines Studienbesuchs gemachten persönlichen Erfahrungen können so sinnvoll bei der Konzeption und Durchführung eigener Studienbesuchsangebote eingebracht werden.
Als Gastgeber eines Studienbesuchs kommen Einrichtungen und Organisationen aus folgenden Bereichen in Frage:
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Angebote Aussicht auf Aufnahme in den Katalog haben, die nicht in regionalen Ansätzen verhaften bleiben und die sich nicht auf die ausschließliche Darstellung von landesbezogenen Besonderheiten konzentrieren.
Die Nationale Agentur der Bundesrepublik Deutschland hat entschieden, Anbietern von Studienbesuchen aus dem Schulbereich - sofern die Angebote abschließend für die Aufnahme in den Katalog bestätigt wurden und der jeweilige Studienbesuch auch tatsächlich stattfindet - einen Betrag in Höhe von 500,- EUR zur Verfügung zu stellen, um die Organisation von Studienbesuchen zu erleichtern. Anbieter können ebenfalls einen Zuschussantrag an das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur stellen, es besteht jedoch kein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss.
Potenzielle Organisatoren in Thüringen wenden sich bitte an die Nationale Agentur im PAD, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur bzw. die Interessenvertretungen der Sozialpartner. Auf der Website der Nationalen Agentur im PAD unter
www.kmk-pad.org erhalten Sie weiterführende Informationen.
Die Ausschreibung der EU-Kommission für das Programmjahr 2011/2012 wird im Spätsommer 2010 auf dieser Homepage veröffentlicht.
Information und Beratung:
beim PAD:
Ute Wehmeier 0228 / 501-364, Mechtild Drzisga 0228 / 501-209,
Martina Ansorge 0228 / 501-359,
studienbesuche[at]kmk[punkt]org
im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur:
Anja Uthleb 0361/ 37 94-253, Petra Trost 0361 / 37 94-252 oder unter
anja.uthleb[at]tmbwk.thueringen[punkt]de