Freistaat Thüringen Freistaat Thüringen - Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Inhalt

Gesundheitsförderung

Ess- und Bewegungsverhalten

PriMa - Primärprävention Magersucht

Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Ansprechpartner:
Dipl.-Psych. Christina Brix
Dipl.-Psych. Bianca Bormann
Homepage: Externer Link www.med.uni-jena.de/mpsy/prima/

PriMa wird seit September 2004 an Thüringer Schulen zur Vorbeugung von Magersucht für Schülerinnen der 6. Klasse durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. Das Programm zielt auf eine aktive Auseinandersetzung mit Ursachen und der Psychodynamik der Magersucht.

PriMa soll helfen, die Gefahren des Abgleitens in eine Ess-Störung frühzeitig wahrzunehmen und durch gegenseitige Hilfestellungen der Ausprägung des klinischen Bildes einer Magersucht wirkungsvoll entgegenzutreten.

In 9 Unterrichtseinheiten entlang speziell entwickelter Poster und Unterrichtsmanuale werden typische Situationen und Stationen der Magersucht mit den Schülerinnen bearbeitet. Zu den Inhalten gehören "Schönheitsideale", "Leistungsdruck", "Körperwahrnehmung", "Probleme in der Familie".

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Torera - Primärpräventation Bulimie, Fress-Anfälle und Adipositas

Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Ansprechpartner:
Dipl.-Psych. Christina Brix
Dipl.-Psych. Bianca Bormann
Homepage: Externer Link www.med.uni-jena.de/mpsy/torera/

Torera wird seit September 2005 an Thüringer Schulen zur Vorbeugung von Bulimie, Fress-Attacken und Adipositas für Mädchen und Jungen der 7. Klasse durchgeführt und evaluiert. Ziel ist hier die Auseinandersetzung mit dem Themen-Komplex "Ernährung - Körper - Bewegung".

Torera (span. für "Stierkämpferin") soll helfen, Ess-Störungen insgesamt vorzubeugen, aber vor allem auch ein gesundes Essverhalten, Bewegungsverhalten und verständnisvolles Miteinander zu fördern. Innerhalb der ersten 3 unterrichtseinheiten sollen zunächst die Mädchen gestärkt werden, gegen die falschen Versprechungen von Diäten und Schlankheitsprodukten aktiv zu kämpfen und Kritik an ihrer Figur und ihrem Gewicht selbstbewusst zu begegnen, um nicht in den Teufelskreis aus vermehrtem Essen und sozialem Rückzug zu geraten.

Torera basiert auf einem ausführlichen Unterrichtsmanual und Postern zu den Themen "Heißhungeranfälle", "Gefahr von Diäten", "Gesunde Bewegung", "Selbstverletzungen", "Versteckte Aggressionen", "Hänseln".
Voraussetzung für die Teilnahme an Torera ist die Teilnahme an PriMa. Ab der 4. Unterrichtseinheit werden die Jungen systematisch in das Prgramm einbezogen. Dies geschieht zuerst durch einen Austausch zwischen Mädchen und Jungen über ihre bisherigen Erfahrungen in den Projekten (PriMa und ggf. TOPP). Dann werden die 2 Einheiten zu Ernährung und Bewegung gemeinsam durchgeführt. Den Abschluss des Projektes bildet ein gemeinsames Schüler-Theaterstück zu typischen Situationen v.a. aus dem Bereich des bulimischen Essverhaltens.

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TOPP - Teenager ohne pfundige Probleme

Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie
Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Ansprechpartner:
Dipl.-Psych. Melanie Sowa
Homepage: Externer Link www.med.uni-jena.de/mpsy/topp/

TOPP wird ab Februar 2007 an Thüringer Schulen zur Vorbeugung von Übergewicht und Adipositas für Schüler der 6. Klasse angeboten und wissenschaftlich evaluiert. Hauptziel des Programms ist die langfristige positive Veränderung des Bewegungs- und Ernährungsverhaltens der Jungen.

TOPP soll helfen, ein Bewusstsein für das eigene Bewegungs- und Ernährungsverhalten zu schaffen und Alternativen für ungünstige Gewohnheiten aufzeigen. Die Jungen werden motiviert, schrittweise mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren und die positiven Effekte auf Wohlbefinden, Körper und soziale Kontakte zu beobachten.

Die Jungen sollen außerdem gestärkt werden, Kritik an ihrer Figur selbstbewusst zu begegnen und den eigenen Umgang mit übergewichtigen Klassenkameraden zu reflektieren. Weitere Ziele des Projektunterrichtes sind die Verbesserung des Selbstbewusstseins allgemein und des Umgangs mit für die Pubertät typischen Problemen.

Kern der schulischen Intervention bilden auch hier 9 Unterrichtseinheiten, in denen anhand speziell konzpierter Poster und eines Unterrichtsmanuals mögliche Wege vom "Stuben-Hocker" zum aktiven und gesunden Jugendlichen bearbeitet werden. Zu den Inhalten gehören "Verbesserung des Selbstwertgefühls", "Durchsetzungsfähigkeit", "gesteigerte Alltagsaktivität", "ausgewogene Ernährung", "Problembewältigung", "Fitness", "Gruppenverhalten", "Medienkompetenz".

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