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Medieninformation 

45 Thüringer Schulen beim Deutsch-Französischen Tag 2010 aktiv

Matschie: „Fremdsprachenkenntnisse eröffnen weltweit Chancen“

Unter dem Motto „Bringt Französisch ins Spiel – Mettez l’allemand dans votre jeu“ beteiligen sich am heutigen Freitag, dem 22. Januar 2010, 45 Thüringer Schulen am 7. Deutsch-Französischen Tag. Der Aktionstag wurde 2003 vom französischen Präsidenten Jacques Chirac und von Bundeskanzler Gerhard Schröder anlässlich des 40. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages ins Leben gerufen und 2004 erstmalig begangen. In Thüringen werben in diesem Jahr sechs Grundschulen, elf Regelschulen, 25 Gymnasien und drei Berufsbildende Schulen mit vielfältigen Aktivitäten für die Partnersprache. Auf dem Programm stehen u. a. Sprachenfeste, fächerübergreifende Projekte, Theateraufführungen, Schnupperunterricht und Informationsveranstaltungen.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, begrüßt das Engagement der Schulen: „Europa wächst zusammen. Unverzichtbar dabei sind Fremdsprachenkenntnisse. Sie eröffnen persönliche und berufliche Chancen im großen Haus Europa und in der Welt. Besonderes Interesse an der französischen Sprache und Kultur weckt auch der Deutsch-Französische Tag. Er trägt zudem dazu bei, die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland zu intensivieren und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen.“

Thüringen unterhält intensive Kooperationen mit Partnerregionen in Frankreich. So haben 79 Schulen im Freistaat eine Schulpartnerschaft mit einer französischen Schule. Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen unterhalten über 170 Kontakte ins Nachbarland. Mit der Auvergne wurde 2007 eine Gemeinsame Erklärung zu Kooperationen im Schulbereich verabschiedet. Die längsten Beziehungen gibt es seit fast 15 Jahren zur Picardie. Gepflegt werden sie demnächst auch vom Rudolstädter Musiker Maximilian Wilhelm. Dieser präsentiert am 4. und 5. Februar 2010 mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Gymnasiasten in Amiens und Beauvais sein Programm „Ostrocklegenden“.