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Medieninformation
Städtebauförderung ist ‚Motor der Stadtentwicklung’
Staatssekretärin Klaan eröffnet Stadtmuseum ‚Flohburg’ in Nordhausen
„Der Sanierung des Fachwerkhauses ‚Flohburg’ und die Ergänzung mit einem Neubau schaffen den Raum für ein neues stadthistorisches Museum mitten in der Nordhäuser Altstadt. Das ist ein weiterer Meilenstein bei der Stadtentwicklung in Nordhausen. Für kluge städtebauliche Antworten auf den demografischen Wandel bedarf es der Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommune. So wird die Städtebauförderung – wie hier in Nordhausen – zum Motor der Stadtentwicklung“, sagte die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, heute (Samstag) bei der Eröffnung des neuen stadthistorischen Museums ‚Flohburg’ in Nordhausen.
„Der Stadtentwicklungsprozess in Nordhausen zeigt beispielhaft für viele Thüringer Städte, was Städtebauförderung in den vergangenen beiden Jahrzehnten geleistet hat und auch künftig zu leisten vermag“, so Klaan weiter. „Das gemeinsame Vorgehen von Bund und Ländern bei der Finanzierung der Städtebauförderung ist hierfür die notwendige Grundvoraussetzung. Darüber hinaus brauchen wir starke kommunale Partner. Wir werden mit der Ausrichtung der Städtebauförderung auch den Anforderungen des demografischen und energetischen Wandels begegnen können.“
Hintergrund: Insgesamt wurde die Entwicklung der Stadt Nordhausen in den vergangenen beiden Jahrzehnten mit knapp 80 Millionen Euro Städtebaufördermitteln unterstützt. Derzeit unterstützt der Freistaat Thüringen die Stadt Nordhausen mit weiteren Projekten wie dem Bau der ‚KulturBibliothek’, der Sanierung der Schulsporthalle des Humboldt-Gymnasiums und dem Blasiikirchplatz.
Die 1330 erstmals urkundlichen erwähnte ‚Flohburg’ ist selbst ein bedeutendes stadtgeschichtliches Zeugnis mit einer der ältesten Bohlenstuben ihrer Art im Südharz. Im 18. Jahrhundert war hier das erste Theater der Stadt Nordhausen untergebracht. Durch den Neubau stehen nun 1.000 Quadratmeter behindertengerechte Ausstellungsfläche für das ‚Nordhausen Museum’ zur Verfügung, das die Stadtgeschichte in 19 Zeitetappen präsentiert. In die Finanzierung des Projekts von knapp 5,2 Millionen Euro flossen Städtebaumittel in Höhe von 3,6 Millionen Euro ein.