
Seit 1994 wurde anlassbezogen und mit Gründung des
Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation im Jahr 2005 kontinuierlich an der Übertragung der klassischen Liegenschaftskarten in die digitale Form gearbeitet.
Bis zu 100 Mitarbeiter des Landesamtes haben an der Realisierung der digitalen Liegenschaftskarte mitgewirkt. Seit 1994 wurden insgesamt 22.000 analoge Liegenschaftskarten in 32 verschiedenen Maßstäben mit 3 Millionen Flurstücken und 30 Millionen Grenz- und Gebäudepunkten einzeln eingelesen und in die digitale Welt überführt. Das personal- und zeitintensive Projekt der Digitalisierung hat rund 80 Millionen Euro gekostet.
„Die Aufgabe der Zukunft ist es, das digitalisierte Liegenschaftsbuch und die digitalisierte Liegenschaftskarte in ein bundeseinheitliches Liegenschaftsinformationssystem zu überführen. Dann wird zum Beispiel die Vergleichbarkeit von europaweiten Fördermittelanträgen durch den Bezug auf ein europaweit genormtes Datensystem möglich“, so Carius zum Projekt.