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Verkehrsminister Wucherpfennig eröffnete am 5. November 2008 den letzten Abschnitt des sechsstreifigen Ausbaus der A9 nördlich des Hermsdorfer Kreuzes.
„Der sechsstreifige Ausbau des Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz und dem Hermsdorfer Kreuz ist ein gelungenes Projekt, das für die Verkehrsteilnehmer deutliche Verbesserungen bringt“, so Wucherpfennig.
Der ehemals vierstreifige Abschnitt ist von August 2005 bis November 2008 auf sechs Fahrspuren erweitert worden. Neben den neuen Verkehrsflächen entstanden ein Autobahnbauwerk über die Bahnlinie Weimar-Gera, drei Überführungsbauwerke und zwei Regenrückhaltebecken. Die Landesstraßen L 1070 und L 1075 wurden im Bereich der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz mit neu hergestellten Kreisverkehrsanlagen angeschlossen.
Die Lärmbelastung für Anwohner im Stadtgebiet von Hermsdorf und der Gemeinde Bad Klosterlausnitz wird durch Lärmschutzwände wesentlich reduziert. Beiderseits der A9 sind solche Lärmschutzwände mit bis zu 2,1 km Länge und von abschnittsweise bis zu 8 m Höhe errichtet worden, die einen sehr effizienten Schallschutz sicherstellen.
Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf rd. 42 Mill. €.